KONZERTKALENDER

17. November 2017

Freitag / 20.00 Uhr

Philharmonie Berlin / Abo-Konzert

Jakub Hrůša

Simona Šaturová / Sopran

Elisabeth Kulman / Alt

Steve Davislim / Tenor

Jan Martiník / Bass

Rundfunkchor Berlin

Schola des Rundfunkchores Berlin

Rustam Samedov / Choreinstudierung

Benjamin Goodson / Choreinstudierung

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin

Antonín Dvořák

Stabat mater

18.45 Uhr, Südfoyer
Einführung von Steffen Georgi

 Stadtplan

 Programmheft (PDF)

Partner in der roc berlin

Konzert mit

Sendetermin:

26. November 2017

21.05 Uhr

Unbeirrbar aufrichtig

Keine nennenswerten Tempowechsel, keine Unterhaltung durch Volksmelodien, kein böhmischer Temperamentsausbruch. Nur gemessenes Schreiten, asketische Faktur, verhaltene Dynamik. Und dennoch: Spannung pur. Antonín Dvořák greift weit aus mit seinem abendfüllenden Stabat mater, er legt die bis dahin ausführlichste Komposition der Musikgeschichte auf diesen uralten Text vor. Dabei dringt er in letzte Dimensionen vor und findet eine Musik, die über alle Wechsel der Epochen, Zeitstile und künstlerischen Auffassungen hinweg unmittelbar anzurühren vermag. Fern aller Bitterkeit sucht Dvořák einen Weg aus dem Dunkel zum Licht, von Angst und Verzweiflung hin zu Frieden und Zuversicht. In zehn Sätzen vollzieht sich binnen 90 Minuten ein kathartischer Prozess von aufgewühlter Klage über Trost und Hoffnung hin zu Glaubensgewissheit.
Jakub Hrůša, geboren 1981 in Brno, seit 2016 Chefdirigent der Bamberger Symphoniker und nun zum dritten Mal zu Gast beim RSB, ist der ideale Anwalt für diese Musik.

Biografien

Jakub Hrůša / Dirigent

Jakub Hrůša ist seit September 2016 Chefdirigent der Bamberger Symphoniker. Er ist der fünfte Chefdirigent in der Geschichte des Orchesters. »Ich freue mich außerordentlich«, sagt Jakub Hrůša, »Chefdirigent der Bamberger Symphoniker zu sein. Schon bevor ich die Möglichkeit hatte, dieses Juwel unter den europäischen Orchestern zu dirigieren, habe ich es über die Maßen bewundert. Sie verkörpern Orchesterkultur im umfassendsten Sinne des Wortes. Da die Wurzeln des Orchesters in Prag liegen, atmen wir gewissermaßen die gleiche musikalische Luft, ...

Icon Arrow

Jakub Hrůša ist seit September 2016 Chefdirigent der Bamberger Symphoniker. Er ist der fünfte Chefdirigent in der Geschichte des Orchesters. »Ich freue mich außerordentlich«, sagt Jakub Hrůša, »Chefdirigent der Bamberger Symphoniker zu sein. Schon bevor ich die Möglichkeit hatte, dieses Juwel unter den europäischen Orchestern zu dirigieren, habe ich es über die Maßen bewundert. Sie verkörpern Orchesterkultur im umfassendsten Sinne des Wortes. Da die Wurzeln des Orchesters in Prag liegen, atmen wir gewissermaßen die gleiche musikalische Luft, teilen den gleichen kulturellen Hintergrund und sind uns künstlerisch und historisch sehr nah. Mit den Bamberger Symphonikern kann jedes noch so kleine musikalische Detail zu einem Wunder werden, und jedes Konzert verwandelt den, der es hört.«

Das Gramophone Magazine bezeichnete den in Brno in der Tschechischen Republik geborenen Dirigenten als »kurz davor, größte Bedeutung zu Erlangen«. Er ist Erster Gastdirigent des Philharmonia Orchestra und des Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra sowie Ständiger Gastdirigent der Tschechischen Philharmonie. Von 2009 bis 2015 war er Musikdirektor und Chefdirigent von PKF-Prague Philharmonia.
Er ist regelmäßig zu Gast bei den bedeutendsten Orchestern der Welt. Künstlerische Höhepunkte der jüngsten Zeit waren seine Debüts beim Orchestra dell'Accademia di Santa Cecilia, der Filarmonica della Scala, dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem Mahler Chamber Orchestra, dem New York Philharmonic, der Boston Symphony und der Chicago Symphony, Auftritte in bei den »Bohemian Legends« und »The Mighty Five« – zwei Konzertserien des Philharmonia Orchestra –, sowie Konzerte mit dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Cleveland Orchestra, den Wiener Symphonikern, dem DSO Berlin und dem Los Angeles Philharmonic. In der Saison 2017/2018 debütiert er bei der San Francisco Symphony und den Münchner Philharmonikern.
 
Als Operndirigent ist er regelmäßig beim Glyndebourne Festival zu erleben und war drei Jahre lang Music Director von »Glyndebourne on Tour«. Er leitete Produktionen an der Wiener Staatsoper, an der Opéra National de Paris, der Frankfurter Oper, der Finnischen Nationaloper, der Königlichen Dänischen Oper und am Prager Nationaltheater. In der Saison 2017/2018 wird er erneut an der Pariser Oper sowie am Royal Oper House Covent Garden in London zu erleben sein.

Er hat mehrere CDs veröffentlicht. Mit den Bamberger Symphonikern führt er die Partnerschaft mit dem Label Tudor fort: Mit seinem Amtsantritt als Chefdirigent des Orchesters erschien im September 2016 seine erste Einspielung mit den Bamberger Symphonikern, Bedřich Smetanas »Mein Vaterland«. Außerdem hat er Live-Aufnahmen vorgelegt von Hector Berlioz’ »Symphonie fantastique«, Richard Strauss’ »Eine Alpensinfonie« und Josef Suks »Asrael«-Symphonie mit dem Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra (Octavia Records).
Weitere Aufnahmen umfassen die Violinkonzerte von Tschaikowsky und Bruch mit Nicola Benedetti und der Tschechischen Philharmonie (Universal) sowie drei CDs mit dem PKF-Prague Philharmonia.
 
Jakub Hrůša studierte Dirigieren an der Akademie der musischen Künste Prag. Er ist Präsident des International Martinů Circle und lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Prag. 2015 erhielt er als erster den Sir-Charles-Mackerras-Preis.

Icon Arrow

Simona Šaturová / Sopran

Die in Bratislava (Slowakei) geborene Sopranistin erhielt bereits im Alter von fünf Jahren Violinunterricht. Nach dem Abitur studierte sie dann am Konservatorium von Bratislava Gesang und besuchte verschiedene Meisterklassen, u. a. bei der rumänischen Sopranistin Ileana Cotrubas und Margreet Honig. Heute ist sie sowohl auf der Opernbühne als auch im Konzertfach international gefragt und arbeitet mit vielen renommierten Dirigenten und Orchestern zusammen ...

Icon Arrow

Die in Bratislava (Slowakei) geborene Sopranistin erhielt bereits im Alter von fünf Jahren Violinunterricht. Nach dem Abitur studierte sie dann am Konservatorium von Bratislava Gesang und besuchte verschiedene Meisterklassen, u. a. bei der rumänischen Sopranistin Ileana Cotrubas und Margreet Honig. Heute ist sie sowohl auf der Opernbühne als auch im Konzertfach international gefragt und arbeitet mit vielen renommierten Dirigenten und Orchestern zusammen.

Sie gastierte beispielsweise in New York, Dallas, Oslo, Toronto, Istanbul, bei den Salzburger Festspielen, Tanglewood Festival, beim Oregon Bach Festival in Eugene, in Japan, Israel und Venezuela, beim Festival Internazionale di Musica e Arte Sacra Roma, dem Luzerne Festival, dem Wiener Frühlingsfestival oder dem Schleswig-Holstein Musik Festival. Musikalische Partner sind u. a. Christoph Eschenbach, Charles Dutoit, Herbert Blomstedt, Adam Fischer, Iván Fischer, Krzysztof Penderecki, Sir Neville Marriner, Sylvain Cambreling, Jiří Bělohlávek, Manfred Honeck, Tomáš Netopil, Kent Nagano, Rafael Frühbeck de Burgos, Christopher Hogwood, Philippe Herreweghe und Helmuth Rilling.

Seit ihrem kurzfristigen Einspringen als Ilia (Idomeneo) am Théatre de la Monnaie in Brüssel 2010 kehrte sie regelmäßig an das Haus zurück, als Violetta Valéry (La traviata), Sandrina (La finta giardiniera), Servilia (Titus), Gilda (Rigoletto) und zuletzt im Frühjahr 2016 als Ismene (Mitridate). Auch dem Aalto-Theater in Essen ist sie seit ihrem großen Erfolg als Konstanze (Die Entführung aus dem Serail) sehr verbunden. Neben zahlreichen Auftritten am Nationaltheater Prag konnte man die Sopranistin bisher auch auf den Bühnen des Teatro Colón Buenos Aires, Semperoper Dresden, der Oper Frankfurt, des Theaters an der Wien, des Théâtre du Châtelet Paris, der Opéra de Monte Carlo und im Megaron in Athen erleben. Zu ihrem Repertoire gehören u. a. die Partien der Lucia (Lucia di Lammermoor), Adina (L’elisir d’amore), Konstanze (Die Entführung aus dem Serail), Donna Anna (Don Giovanni), Elettra (Idomeneo), Giulietta (I Capuleti e i Montecchi) oder Adele (Die Fledermaus). In der Spielzeit 2017/18 wird sie als Lucio Cinna in einer Neuproduktion von Mozarts Lucio Silla am Théatre de la Monnaie, in Bamberg und Hamburg in konzertanten Aufführungen als Donna Anna (Don Giovanni) und als Konstanze in einer Wiederaufnahme am Aalto Theater Essen zu erleben sein.

  Als Konzert- und Oratoriensängerin konnte sich Simona Šaturová ebenfalls international profilieren. Konzerthighlights der letzten Jahre umfassen Auftritte u.a. beim Boston Symphony Orchestra, beim Danish National Symphony Orchestra, beim mdr-Sinfonieorchester, NDR Sinfonieorchester (heute NDR Elbphilharmonie Orchester), beim NHK Symphony Orchestra Tokyo, Pittsburgh Symphony Orchestra, Olso Philharmonic, Tonkünstlerorchester Wien und der Tschechischen Philharmonie. Interessante Engagements in dieser Saison führen sie mitunter unter der Leitung von Jakob Hrůša zum Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin (Dvořák: Stabat Mater), zur NDR Radiophilharmonie Hannover unter Sylvain Cambreling (Szymanowski: Stabat Mater, Schubert: Messe in Es-Dur), zum Danisch National Symphony Orchstra unter Fabio Luisi (Schmidt: Das Buch mit sieben Siegeln), zu den Münchner Philharmonikern mit Krzysztof Urbański (Beethoven: 9. Sinfonie), zu den Bamberger Symphonikern für Mahlers 2. Sinfonie und schließlich zum Pittsburgh Symphony Orchestra, wo sie unter dem Dirigat von Manfred Honeck erstmals das Requiem von G.Verdi singen wird.

CD-Aufnahmen liegen bei den Labels Supraphon, hänssler classic, Classico sowie beim Carus Verlag und bei Sony/BMG vor. Unter dem Titel Haydn Arias erschien im Juni 2009 ihre erste Solo-Aufnahme mit der NDR Radiophilharmonie unter der Leitung von Alessandro De Marchi bei ORFEO. Diese erhielt im November 2009 vom Gramophone Magazine die Auszeichnung Editor’s Choice. Im November 2014 erschien ihre Solo-CD Decade mit virtuosen Arien von W. A. Mozart und J. Mysliveček und im Sommer 2016 ihre neueste Aufnahme von Martinus Oper Ariane. 2007 wurde die Künstlerin im Rahmen des Schleswig-Holstein Musik Festivals mit dem Förderpreis der Walter und Charlotte Hamel-Stiftung ausgezeichnet.

Icon Arrow

Elisabeth Kulman / Alt

Elisabeth Kulman zählt zu den gefragtesten Sängerinnen und Künstlerpersönlichkeiten der internationalen Musikwelt. Sie überzeugt Publikum und Kritik durch ihr kostbares, farbintensives Timbre sowie ihre charismatische Bühnenpräsenz und musikalische Vielseitigkeit ...

Icon Arrow

Elisabeth Kulman zählt zu den gefragtesten Sängerinnen und Künstlerpersönlichkeiten der internationalen Musikwelt. Sie überzeugt Publikum und Kritik durch ihr kostbares, farbintensives Timbre sowie ihre charismatische Bühnenpräsenz und musikalische Vielseitigkeit.

Ihre Ausbildung erhielt sie an der Wiener Musikuniversität bei Helena Lazarska, debütierte 2001 als Pamina an der Volksoper Wien und feierte erste Erfolge als Sopranistin. Seit 2005 singt Elisabeth Kulman das große Mezzosopran- und Altfach. Im Ensemble der Wiener Staatsoper avancierte sie rasch zum Publikumsliebling und erarbeitete sich ein großes Repertoire. Zu ihren wichtigsten Partien zählen Fricka, Erda und Waltraute (Der Ring des Nibelungen), Carmen, Mrs. Quickly (Falstaff), Brangäne (Tristan und Isolde), Begbick (Mahagonny), Orlofsky (Die Fledermaus), Orfeo (Gluck) und Marina (Boris Godunow),

Seit 2010 ist Elisabeth Kulman freischaffend tätig und begehrte Solistin in den großen Musikmetropolen Wien, Paris, London, München, Berlin, Tokio, Salzburg, Moskau u.v.m. Sie singt regelmäßig mit den weltbesten Orchestern und Dirigenten wie Zubin Mehta, Kirill Petrenko, Christian Thielemann, Marek Janowski oder Franz Welser-Möst. Eine besonders enge Zusammenarbeit verband sie mit Nikolaus Harnoncourt.

Seit 2015 konzentriert Elisabeth Kulman ihre künstlerische Tätigkeit auf Liederabende (gemeinsam mit ihrem langjährigen Klavierpartner Eduard Kutrowatz), Konzerte und konzertante Opernaufführungen. Ihre besondere Liebe gilt unkonventionellen Projekten: “Mussorgsky Dis-Covered” mit internationalem Jazzquartett, “Mahler Lieder” und “Wer wagt mich zu höhnen?” mit dem Ensemble Amarcord Wien sowie “Hungaro Tune” mit Symphonieorchester und Jazzsolisten. Ihr neues Soloprogramm “La femme c’est moi” präsentiert Stücke von Carmen bis zu den Beatles.

Icon Arrow

Steve Davislim / Tenor

Der australische Tenor Steve Davislim begann seine musikalische Ausbildung als Hornist und studierte Gesang am Victorian College of the Arts in Melbourne. Weitere Studien absolvierte er am Internationalen Opernstudio, Zürich. 1994-2000 war Steve Davislim Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich und sang dort Partien wie Almaviva im BARBIERE, Tamino in der ZAUBERFLÖTE, Camille in DIE LUSTIGE WITWE; den Maler in LULU unter Welser-Möst; Ferrando in COSI FAN TUTTE und Don Ottavio in DON GIOVANNI unter Harnoncourt ...

Icon Arrow

Der australische Tenor Steve Davislim begann seine musikalische Ausbildung als Hornist und studierte Gesang am Victorian College of the Arts in Melbourne. Weitere Studien absolvierte er am Internationalen Opernstudio, Zürich.
1994-2000 war Steve Davislim Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich und sang dort Partien wie Almaviva im BARBIERE, Tamino in der ZAUBERFLÖTE, Camille in DIE LUSTIGE WITWE; den Maler in LULU unter Welser-Möst; Ferrando in COSI FAN TUTTE und Don Ottavio in DON GIOVANNI unter Harnoncourt sowie die Partie des Prinzen in der Uraufführung von Heinz Holligers SCHNEEWITTCHEN.
Im Rahmen von Gastspielen trat er u.a. in Berlin/Staatsoper und Dresden als Almaviva, Tom Rakewell/THE RAKE’S PROGRESS, Tamino und Don Ottavio auf, in Hamburg als Lensky/ONEGIN und Tom Rakewell, in Sydney als David in den MEISTERSINGERN und Lensky, in London/Covent Garden als Fenton in FALSTAFF, in Paris, Caen und London samt CD-Einspielung für DECCA als OBERON (C.M. v. Weber). An den Salzburger Festspielen sang er den Pong in TURANDOT und an der Deutschen Oper Berlin den Görge in Zemlinskys TRAUMGÖRGE.
Ein Höhepunkt in der Karriere des Tenors war die Einladung der Mailänder Scala, an der Eröffnungspremiere 2005 unter Daniel Harding den IDOMENEO zu singen. Danach sang er dort auch noch Tamino und den Protagonisten in der Uraufführung TENEKE von Vacchi.
2008 und 2009 folgten Debüts in ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL an der MET und der Chicago Lyric Opera. An den Festspielen von Baden-Baden sang Steve Davislim 2009 unter Thomas Hengelbrock seinen ersten Max im FREISCHÜTZ, in Genf den Michel in Martinus selten aufgeführter Oper JULIETTA, in Dresden den Tito in LA CLEMENZA DI TITO und unter Thielemann den Flamand in CAPRICCIO.
In einer konzertanten Aufführung samt CD-Einspielung des FLIEGENDEN HOLLÄNDERS in Berlin sang Steve Davislim den Steuermann, eine Partie, für die er 2013 auch an die Festspiele von Orange eingeladen wurde. Bereits im Oktober desselben Jahres präsentierte er sich in demselben Werk in Oslo als Erik. 2014 sang er am Grand Théâtre de Genève in einer Neuproduktion von IPHIGÉNIE EN TAURIDE den Pylade.
Weitere Engagements umfassen Baron Kronthal/WILDSCHÜTZ in Dresden, Tom Rakewell an der Oper Helsinki, Tamino in Dresden und Ferrando am Grand Théâtre in Genf.
Unter den künftigen Projekten: Beethovens CHRISTUS AM OELBERG in Innsbruck, Bonn, Antwerpen und Amsterdam, DIE WALPURGISNACHT unter Thomas Hengelbrock in der Philharmonie in Paris sowie ELIAS in der Tonhalle Zürich, Dvoraks STABAT MATER in Berlin und Mozarts C-MOLL-MESSE in München, Augsburg und Würzburg, etc.
Neben der Oper ist Steve Davislim auch als Konzertsänger weltweit gefragt. Engagements aus der jüngsten Vergangenheit gelten Werken wie Beethovens SYMPHONIE NR.9 (mit LSO/Haitink, in Wien, Hamburg, unter Rattle in Baden-Baden, unter Orozco-Estrada an der Styriarte und den Salzburger Festspielen 2016, in Paris, Montpellier, Leipzig (Nelsons) und Sydney), MISSA SOLEMNIS am Rheingau-Musikfestival und in Karlsruhe 2016, beide Male unter Orozco-Estrada, Mendelssohns ELIAS in Leipzig, LOBGESANG in Dresden, Bruckners TE DEUM unter Muti in Chicago, Szymanowskis 3. SYMPHONIE in Köln, Schnittkes FAUSTKANTATE im Wiener Musikverein, Beethovens 9. SINFONIE in Leipzig, Elgars DREAM OF GERONTIUS im Wiener Musikverein sowie Brittens WAR REQUIEM in Philadelphia.
Er sang unter so angesehenen Dirigenten wie Claudio Abbado, Yuri Ahronovitch, Sir Colin Davis, Rafael Frühbeck de Burgos, Adam Fischer, Sir John Eliot Gardiner, Valery Gergiev, Michael Gielen, Nikolaus Harnoncourt, Bernard Haitink, Thomas Hengelbrock, René Jacobs, Armin und Philippe Jordan, Lorin Maazel, Marc Minkowski, Riccardo Muti, Andris Nelsons, Sir Roger Norrington, Andrés Orozco-Estrada, Antonio Pappano, Michel Plasson, Sir Georg Solti, Riccardo Chailly, Marcello Viotti, Jeffrey Tate, Franz Welser-Möst, Philippe Herreweghe, Christian Thielemann und David Zinman.
Er ist auf folgenden CDs zu hören: Brahms‘ RINALDO/ Michel Plasson (EMI), Holligers SCHNEEWITTCHEN (ECM), Beethovens CHRISTUS AM ÖLBERGE, Mozarts REQUIEM (Opus 111), Tippetts A CHILD OF OUR TIME/Colin Davis (LSO Live), Rossinis PETITE MESSE SOLENNELLE, Martins VIN HERBÉ, Haydns SCHÖPFUNG (Harmonia Mundi) und Martinus JULIETTA/Charles Mackerras (Supraphon). Mit Melba: Richard Strauss‘ Orchesterlieder/Simone Young, Saint-Saens’ Hélène und Nuit Persane, Brittens Folksongs, Schuberts Winterreise. Einige Aufnahmen mit DG: Händels LOTARIO, RODELINDA/Alan Curtis, Bach-Kantaten/Sir John Eliot Gardiner, Mozarts REQUIEM/Christian Thielemann etc.
.

Icon Arrow

Jan Martiník / Bass

Der junge Bass Jan Martiník wurde 1983 in Ostrava, Tschechien geboren. Er studierte sowohl am Janacek Konservatorium als auch an der Universität Gesang bei Eliška Pappová. 2003 gewann er den Antonín Dvořák Wettbewerb in Karlovy Varý in der Kategorie „Junior“ und erhielt den 2. Preis in der Kategorie „Lied“. Jan Martiník ist Preisträger des International Competition Jelena Obraztsova, wo er unter anderem mit dem Preis für die beste Tchajkovsky Romanze ausgezeichnet wurde. 2007 war er jüngster Finalist im renommierten Wettbewerb Operalia. 2009 stand er in beiden Kategorien im Finale des Wettbewerbs „Cardiff Singer of the World“, ...

Icon Arrow

Der junge Bass Jan Martiník wurde 1983 in Ostrava, Tschechien geboren. Er studierte sowohl am Janacek Konservatorium als auch an der Universität Gesang bei Eliška Pappová.
2003 gewann er den Antonín Dvořák Wettbewerb in Karlovy Varý in der Kategorie „Junior“ und erhielt den 2. Preis in der Kategorie „Lied“. Jan Martiník ist Preisträger des International Competition Jelena Obraztsova, wo er unter anderem mit dem Preis für die beste Tchajkovsky Romanze ausgezeichnet wurde. 2007 war er jüngster Finalist im renommierten Wettbewerb Operalia. 2009 stand er in beiden Kategorien im Finale des Wettbewerbs „Cardiff Singer of the World“, und erhielt den Preis in der Kategorie „Lied“.
Während seines Studiums erschien der junge Bass als Gast im NDM Ostrava in den Partien Pistola (Falstaff), Leporello (Don Giovanni) und Truffaldino (Ariadne auf Naxos). Am Nationaltheater in Prag sang er unter anderem Masetto (Don Giovanni), Larkens and José Castro (La fanciulla del West) und erschien als Leporello (Don Giovanni) in der neuen Produktion im Ständetheater.
Als Teilnehmer der Accademia Rossiniana in Pesaro erschien Jan Martiník als Don Prudenzio in Il Viaggio a Reims unter der Leitung von Maestro Zedda. 2008 debütierte er auch am Theater Erfurt als Dottore in La Traviata und im Staatstheater Kosice als Sarastro in Die Zauberflöte. Im selben Jahr hatte er auch seinen ersten Liederabend im Rahmen des Festivals „Prague Spring“.
Von 2008 bis 2011 war Jan Martiník Ensemblemitglied der Komischen Oper Berlin, wo er unter anderem als Sarastro (Die Zauberflöte), Colline (La bohème), Surin (Pique Dame) und Nachtwächter (Die Meistersinger von Nürnberg) zu hören war. In der Volksoper Wien sang er Betto (Gianni Schicchi), 1.Nazarener (Salome) und Zuniga in Carmen.
Seit der Spielzeit 2012/13 ist der junge Bass Mitglied der Staatsoper unter den Linden, Berlin, wo er unter anderem als Colline (La Bohéme), Sarastro (Die Zauberflöte), Eremit (Der Freischütz), as well as Father Trulove (The Rake´s Progress) zu hören war. Seine erste Premiere an dem Haus hat er Juni 2013 in Frank Martins Oratorium Le Vin herbé.
Jan Martiník ist ein sehr gefragter Konzertsänger und konzertierte bereits mit vielen renommierten Orchestern, unter anderem Czech Philharmonic Orchestera, BBC Symphony Orchestra, Rotterdam Philharmonic Orchestra, Staatskapelle Dresden, Brimingham Symphony Orchestra, the Scottish Chamber Orchestra, as well as the King´s Consort and the Collegium 1704.
Sein Konzertrepertoire umfasst unter anderem sowohl Jesus, als auch den Arien Part in der Matthäus Passion, Mozarts, Dvořák und Verdis Requiem, Dvořák Te Deum, Beethovens 9. Symphonie und Haydns Die Schöpfung.
Der junge Bass ist vor allem auch für seine intensiven Interpretationen von Schuberts und Dvořák Liedern, vor allem der Winterreise und den Biblischen Liedern bekannt. Seine wunderschöne Stimme, gepaart mit einer hervorragenden Technik und einem starken komödiantischen Talent machen den jungen Sängern zu einem der hervorragendsten der jungen Sängergeneration.

Icon Arrow

Rundfunkchor Berlin / Chor

Mit rund 60 Konzerten jährlich, CD-Einspielungen und internationalen Gastspielen, darunter eine Residenz beim White Light Festival des Lincoln Center in New York und eine Südamerikatournee im Herbst 2016, zählt der Rundfunkchor Berlin zu den herausragenden Chören der Welt. Allein drei Grammy Awards stehen für die Qualität seiner Aufnahmen. 1925 gegründet, feierte der Chor im letzten Jahr sein 90-jähriges Bestehen. Sein breit gefächertes Repertoire, ein flexibles, reich nuanciertes Klangbild, makellose Präzision und packende Ansprache machen den Profichor zum Partner bedeutender Orchester und Dirigenten, darunter ...

Icon Arrow

Mit rund 60 Konzerten jährlich, CD-Einspielungen und internationalen Gastspielen, darunter eine Residenz beim White Light Festival des Lincoln Center in New York und eine Südamerikatournee im Herbst 2016, zählt der Rundfunkchor Berlin zu den herausragenden Chören der Welt. Allein drei Grammy Awards stehen für die Qualität seiner Aufnahmen. 1925 gegründet, feierte der Chor im letzten Jahr sein 90-jähriges Bestehen. Sein breit gefächertes Repertoire, ein flexibles, reich nuanciertes Klangbild, makellose Präzision und packende Ansprache machen den Profichor zum Partner bedeutender Orchester und Dirigenten, darunter Sir Simon Rattle, Christian Thielemann oder Yannick Nézet-Séguin. In Berlin besteht eine intensive Zusammenarbeit mit den Berliner Philharmonikern sowie mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin.

Internationales Aufsehen erregt der Rundfunkchor Berlin auch mit seinen interdisziplinären Projekten, die das klassische Konzertformat aufbrechen und Chormusik neu und anders erlebbar machen. Zum Meilenstein wurde die szenische Umsetzung des Brahms-Requiems als »human requiem« durch Jochen Sandig und ein Team von Sasha Waltz & Guests, nach gefeierten Gastspielen u.a. in Paris, Amsterdam, Brüssel, Athen und Hongkong ist die Produktion im Herbst 2016 erstmals in New York zu Gast. Unter dem Motto »cosmic lights« gestaltete der Chor im Frühjahr 2016 im Zusammenspiel von Film und Klang ein Programm zu Himmelsphänomenen wie dem Nordlicht. Mit Christian Josts 2014 im Kraftwerk Berlin uraufgeführtem Musik-Tanz-Theater »LOVER« war er im März 2016 in Taipeh und Hongkong auf Asientournee.

Mit seinen Community-Projekten für unterschiedliche Zielgruppen – darunter das große Mitsingkonzert in der Berliner Philharmonie, das Fest der Chorkulturen für Chöre aus aller Welt und die Liederbörse für Berliner Schülerinnen und Schüler – möchte der Rundfunkchor Berlin möglichst viele Menschen zum Singen bringen. Seine breit angelegte Bildungsinitiative SING! zielt auf die nachhaltige Vernetzung verschiedener Partner, um das Singen als selbstverständlichen Teil des Berliner Grundschulalltags zu fördern. Mit der Akademie und Schola sowie der Internationalen Meisterklasse Berlin setzt sich das Ensemble für den professionellen Sänger- und Dirigentennachwuchs ein.

Seit seiner Gründung wurde der Chor von Dirigenten wie Helmut Koch, Dietrich Knothe, Robin Gritton und Simon Halsey geprägt. Seit Beginn der Saison 2015/16 steht der Niederländer Gijs Leenaars als Chefdirigent und Künstlerischer Leiter erfolgreich an der Spitze des Chores. Simon Halsey bleibt dem Ensemble als Ehrendirigent und Gastdirigent verbunden. Der Rundfunkchor Berlin ist ein Ensemble der Rundfunk Orchester und Chöre GmbH Berlin in der Trägerschaft von Deutschlandradio, der Bundesrepublik Deutschland, dem Land Berlin und dem Rundfunk Berlin-Brandenburg.

www.rundfunkchor-berlin.de

Icon Arrow

Die Schola des Rundfunkchores Berlin / Chor

Die Schola des Rundfunkchores Berlin bietet Studierenden im Fach Gesang die Möglichkeit, in einer kompakten Projektwoche die Anforderungen des professionellen Ensemblegesangs in der Praxis kennenzulernen. In gemeinsamen Proben mit dem Rundfunkchor Berlin und im Konzert erleben sie hautnah, ...

Icon Arrow

Die Schola des Rundfunkchores Berlin bietet Studierenden im Fach Gesang die Möglichkeit, in einer kompakten Projektwoche die Anforderungen des professionellen Ensemblegesangs in der Praxis kennenzulernen. In gemeinsamen Proben mit dem Rundfunkchor Berlin und im Konzert erleben sie hautnah, was den Beruf des Chorsängers ausmacht. In der Saison 2016/17 hat Benjamin Goodson, Assistent des Chefdirigenten beim Rundfunkchor Berlin, die Leitung der Schola übernommen. Seither präsentieren die Teilnehmenden der Schola das Ergebnis ihrer chorsinfonischen Arbeit an der Seite des Rundfunkchores Berlin im Konzert eines großen Berliner Orchesters. Im Anschluss an das Sinfoniekonzert folgt ein eigener Programmteil, bei dem die Schola unter Leitung von Benjamin Goodson eine Auswahl anspruchsvoller A-cappella-Literatur vorstellt. Die Schola des Rundfunkchores Berlin wird unterstützt von den Freunden und Förderern des Rundfunkchores Berlin e. V.

Icon Arrow

Das könnte Sie auch interessieren:

23. Dezember 2017

Samstag / 20.00 Uhr

Philharmonie Berlin / Abo-Konzert

Vladimir Jurowski

Händelkinderchor des Georg-Friedrich-Händel-Gymnasiums Berlin / Kinderchor

Rundfunk-Kinderchor Berlin / Kinderchor

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin

Tschaikowsky

25. Februar 2018

Sonntag / 16.00 Uhr

Philharmonie Berlin / Abo-Konzert

Sebastian Weigle

Michael Volle

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin

Mahler, Rott