KONZERTKALENDER

Das gleiche Programm spielen wir auch am 24. März 2017.

25. März 2017

Samstag / 20.00 Uhr

Konzerthaus Berlin

Vladimir Jurowski

Vladimir Jurowski

Christina Landshamer / Sopran

Christianne Stotijn / Alt

Ben Johnson / Tenor

Franz-Josef Selig / Bass

RIAS Kammerchor

Justin Doyle / Choreinstudierung

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin

Wolfgang Amadeus Mozart

Maurerische Trauermusik c-Moll KV 477

Arvo Pärt

Sinfonie Nr. 4 ("Los Angeles")
für Streichorchester, Harfe, Pauken und Schlagzeug

Wolfgang Amadeus Mozart

Requiem d-Moll KV 626
(nach der Fassung von Franz Xaver Süßmayr neu instrumentiert von Franz Beyer)

18.45 Uhr, Ludwig-van-Beethoven-Saal
Einführung von Steffen Georgi

 Stadtplan

 Programmheft (PDF)

Partner in der roc berlin

Konzert mit

Die Schönheit ist unsterblich

„Die Sinfonie ist über alle Maßen schön.“ Ein verblüffendes Urteil über eine Sinfonie, komponiert im Jahre 2008. Die Los Angeles Times druckte es ab und meinte damit die soeben uraufgeführte Sinfonie Nr. 4 von Arvo Pärt. In der Tat eignet dem Werk eine ergreifende Helligkeit und Durchsichtigkeit, die es einer Zuordnung zu neuer oder zu alter Musik enthebt. Die Schönheit dieser Musik wurzelt in der unmittelbaren Gegenwart und steht zugleich außerhalb der Zeit.
Was auch immer hinter Mozarts wütenden Prügelflüchen steckte, die er seiner Frau Konstanze am 7. Oktober 1791 nach Baden übermittelte – für die Fertigstellung seines unvollendeten Requiems konnte er sich niemanden besser vorstellen als seinen Schüler Franz Xaver Süßmayr. Da aber Süßmayr kein Mozart war, sind die kritischen Stimmen gegen Süßmayrs Zuendekomponieren bis heute nicht verstummt. Mittlerweile existieren etwa 20 Neufassungen von Mozarts Requiem aus verschiedensten Blickwinkeln. Vladimir Jurowski hat sich (u. a. nach Nikolaus Harnoncourt, Leonard Bernstein und Neville Marriner) für die Fassung von Franz Beyer (1971, 1979 revidiert) entschieden. Beyer veränderte die Instrumentation, ließ aber Süßmayrs Gesamtarchitektur unangetastet.

Biografien

Vladimir Jurowski / Dirigent

Seit September 2017 ist Vladimir Jurowski Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (RSB). Er gilt als einer der gefragtesten Dirigenten unserer Zeit, der weltweit für sein präzises musikalisches Können und sein experimentierfreudiges künstlerisches Engagement gefeiert wird. Geboren in Moskau, begann er am dortigen Konservatorium seine musikalische Ausbildung. 1990 zog er mit seiner Familie nach Deutschland, wo er sein …

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Seit September 2017 ist Vladimir Jurowski Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (RSB). Er gilt als einer der gefragtesten Dirigenten unserer Zeit, der weltweit für sein präzises musikalisches Können und sein experimentierfreudiges künstlerisches Engagement gefeiert wird. Geboren in Moskau, begann er am dortigen Konservatorium seine musikalische Ausbildung. 1990 zog er mit seiner Familie nach Deutschland, wo er sein Studium an den Musikhochschulen in Berlin und Dresden abschloss. 1995 debütierte er auf internationaler Ebene beim Wexford Festival mit Rimsky-Korsakows „Mainacht“ und im selben Jahr am Royal Opera House Covent Garden mit „Nabucco“.

2003 wurde Vladimir Jurowski zum Ersten Gastdirigenten des London Philharmonic Orchestra ernannt und ist seit September 2007 dessen Chefdirigent. Darüber hinaus ist er einer von vier Principal Artists des Orchestra of the Age of Enlightenment und Künstlerischer Leiter des Akademischen Staatsorchesters der Russischen Föderation „Jewgeni Swetlanow“, mit dem er in Moskau ein erfolgreiches Profil mit einem besonderen Fokus auf zeitgenössischem Repertoire entwickelt hat. Im März 2018 wurde er zum Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper in München ab der Spielzeit 2021/2022 ernannt. In der Vergangenheit war er Erster Kapellmeister der Komischen Oper Berlin (1997-2000), Erster Gastdirigent des Teatro Comunale di Bologna (2000-2003), Erster Gastdirigent des Russischen Nationalorchesters (2005-2009) und Musikdirektor der Glyndebourne Festival Opera (2001-2013).

Vladimir Jurowski arbeitet jährlich mit dem Chamber Orchestra of Europe zusammen und tritt regelmäßig mit dem London Philharmonic Orchestra bei internationalen Festivals wie den BBC Proms und dem George Enescu Festival in Bukarest auf. Eine stete Zusammenarbeit verbindet ihn auch mit den führenden Orchestern Europas und Nordamerikas, wie z.B. dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, der Dresdner Staatskapelle, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Boston, dem Cleveland und dem Philadelphia Orchestra sowie dem New York Philharmonic. Auch die Berliner und die Wiener Philharmoniker sowie das Tonhalle-Orchester Zürich hat er dirigiert.

Zu den Höhepunkten der Spielzeit 2015/2016 und darüber hinaus gehören seine Rückkehr zu den Orchestern in New York, Boston, Cleveland, Philadelphia und Amsterdam, sein Debüt bei den Salzburger Osterfestspielen an der Spitze der Dresdner Staatskapelle sowie Auftritte mit den Wiener Symphonikern. Beim London Philharmonic Orchestra wird er u.a. „Das Rheingold“ sowie die Weltpremiere von Alexander Raskatovs „Green Mass“ leiten.

Als engagierter Operndirigent debütierte Jurowski 1999 mit „Rigoletto“ an der Metropolitan Opera New York und war seitdem u.a. mit „Jenůfa“, „Hänsel und Gretel“ und „Die Frau ohne Schatten“ erneut dort zu Gast. Er dirigierte an der Welsh National Opera, der Opera National de Paris, der Mailänder Scala, am Bolshoi-Theater sowie an der Dresdner Semperoper. Beim Opernfestival in Glyndebourne leitete er Werke wie „Die Zauberflöte“, „La Cenerentola“, „Otello“, „Tristan und Isolde“, „Ariadne auf Naxos“ und Peter Eötvös’ „Love and Other Demons“. 2015 kehrte er an die Komische Oper Berlin für eine weltweit gefeierte Neuproduktion von „Moses und Aron“ zurück. Zukünftige Engagements schließen sein Debüt an der Bayerischen Staatsoper mit Prokofjews „Der feurige Engel“, sein Debüt bei den Salzburger Festspielen mit „Wozzeck“ und seine Rückkehr nach Glyndebourne als Gastdirigent für die Weltpremiere von Brett Deans „Hamlet“ ein.

Mit dem London Philharmonic Orchestra hat Vladimir Jurowski eine große Anzahl von Live-Aufnahmen auf dem LPO Live Label veröffentlicht, darunter alle Brahms-Sinfonien und Mahlers Sinfonien Nr. 1 und 2, Rachmaninows „Sinfonische Tänze“ sowie Tschaikowskys Sinfonien Nr. 1, 4, 5 und 6. Außerdem nahm Jurowski für PENTATONE Schnittkes Sinfonie Nr. 3 mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin sowie eine Reihe von russischen Werken mit dem Russian National Orchestra auf. Seine Amtszeit als Musikdirektor in Glyndebourne wurde ebenfalls durch CD- und DVD-Aufnahmen dokumentiert, zu denen u.a. preisgekrönte Aufnahmen von „Tristan und Isolde“ und „Ariadne auf Naxos“ gehören.

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Vladimir Jurowski / Dirigent

Seit September 2017 ist Vladimir Jurowski Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (RSB). Er gilt als einer der gefragtesten Dirigenten unserer Zeit, der weltweit für sein präzises musikalisches Können und sein experimentierfreudiges künstlerisches Engagement gefeiert wird. Geboren in Moskau, begann er am dortigen Konservatorium seine musikalische Ausbildung. 1990 zog er mit seiner Familie nach Deutschland, wo er sein …

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Seit September 2017 ist Vladimir Jurowski Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (RSB). Er gilt als einer der gefragtesten Dirigenten unserer Zeit, der weltweit für sein präzises musikalisches Können und sein experimentierfreudiges künstlerisches Engagement gefeiert wird. Geboren in Moskau, begann er am dortigen Konservatorium seine musikalische Ausbildung. 1990 zog er mit seiner Familie nach Deutschland, wo er sein Studium an den Musikhochschulen in Berlin und Dresden abschloss. 1995 debütierte er auf internationaler Ebene beim Wexford Festival mit Rimsky-Korsakows „Mainacht“ und im selben Jahr am Royal Opera House Covent Garden mit „Nabucco“.

2003 wurde Vladimir Jurowski zum Ersten Gastdirigenten des London Philharmonic Orchestra ernannt und ist seit September 2007 dessen Chefdirigent. Darüber hinaus ist er einer von vier Principal Artists des Orchestra of the Age of Enlightenment und Künstlerischer Leiter des Akademischen Staatsorchesters der Russischen Föderation „Jewgeni Swetlanow“, mit dem er in Moskau ein erfolgreiches Profil mit einem besonderen Fokus auf zeitgenössischem Repertoire entwickelt hat. Im März 2018 wurde er zum Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper in München ab der Spielzeit 2021/2022 ernannt. In der Vergangenheit war er Erster Kapellmeister der Komischen Oper Berlin (1997-2000), Erster Gastdirigent des Teatro Comunale di Bologna (2000-2003), Erster Gastdirigent des Russischen Nationalorchesters (2005-2009) und Musikdirektor der Glyndebourne Festival Opera (2001-2013).

Vladimir Jurowski arbeitet jährlich mit dem Chamber Orchestra of Europe zusammen und tritt regelmäßig mit dem London Philharmonic Orchestra bei internationalen Festivals wie den BBC Proms und dem George Enescu Festival in Bukarest auf. Eine stete Zusammenarbeit verbindet ihn auch mit den führenden Orchestern Europas und Nordamerikas, wie z.B. dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, der Dresdner Staatskapelle, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Boston, dem Cleveland und dem Philadelphia Orchestra sowie dem New York Philharmonic. Auch die Berliner und die Wiener Philharmoniker sowie das Tonhalle-Orchester Zürich hat er dirigiert.

Zu den Höhepunkten der Spielzeit 2015/2016 und darüber hinaus gehören seine Rückkehr zu den Orchestern in New York, Boston, Cleveland, Philadelphia und Amsterdam, sein Debüt bei den Salzburger Osterfestspielen an der Spitze der Dresdner Staatskapelle sowie Auftritte mit den Wiener Symphonikern. Beim London Philharmonic Orchestra wird er u.a. „Das Rheingold“ sowie die Weltpremiere von Alexander Raskatovs „Green Mass“ leiten.

Als engagierter Operndirigent debütierte Jurowski 1999 mit „Rigoletto“ an der Metropolitan Opera New York und war seitdem u.a. mit „Jenůfa“, „Hänsel und Gretel“ und „Die Frau ohne Schatten“ erneut dort zu Gast. Er dirigierte an der Welsh National Opera, der Opera National de Paris, der Mailänder Scala, am Bolshoi-Theater sowie an der Dresdner Semperoper. Beim Opernfestival in Glyndebourne leitete er Werke wie „Die Zauberflöte“, „La Cenerentola“, „Otello“, „Tristan und Isolde“, „Ariadne auf Naxos“ und Peter Eötvös’ „Love and Other Demons“. 2015 kehrte er an die Komische Oper Berlin für eine weltweit gefeierte Neuproduktion von „Moses und Aron“ zurück. Zukünftige Engagements schließen sein Debüt an der Bayerischen Staatsoper mit Prokofjews „Der feurige Engel“, sein Debüt bei den Salzburger Festspielen mit „Wozzeck“ und seine Rückkehr nach Glyndebourne als Gastdirigent für die Weltpremiere von Brett Deans „Hamlet“ ein.

Mit dem London Philharmonic Orchestra hat Vladimir Jurowski eine große Anzahl von Live-Aufnahmen auf dem LPO Live Label veröffentlicht, darunter alle Brahms-Sinfonien und Mahlers Sinfonien Nr. 1 und 2, Rachmaninows „Sinfonische Tänze“ sowie Tschaikowskys Sinfonien Nr. 1, 4, 5 und 6. Außerdem nahm Jurowski für PENTATONE Schnittkes Sinfonie Nr. 3 mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin sowie eine Reihe von russischen Werken mit dem Russian National Orchestra auf. Seine Amtszeit als Musikdirektor in Glyndebourne wurde ebenfalls durch CD- und DVD-Aufnahmen dokumentiert, zu denen u.a. preisgekrönte Aufnahmen von „Tristan und Isolde“ und „Ariadne auf Naxos“ gehören.

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Christina Landshamer / Sopran

Die gebürtige Münchnerin Christina Landshamer studierte an der Hochschule für Musik und Theater bei Angelica Vogel sowie anschließend in der Liedklasse von Konrad Richter und in der Solistenklasse bei Dunja Vejzovic an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Heute ist sie eine vielseitige und weltweit gefragte Konzert-, Opern- und Liedsängerin. Ihre Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Daniel Harding, Kent Nagano, Sir Roger Norrington, Stéphane Denève, Christian Thielemann ...

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Die gebürtige Münchnerin Christina Landshamer studierte an der Hochschule für Musik und Theater bei Angelica Vogel sowie anschließend in der Liedklasse von Konrad Richter und in der Solistenklasse bei Dunja Vejzovic an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Heute ist sie eine vielseitige und weltweit gefragte Konzert-, Opern- und Liedsängerin. Ihre Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Daniel Harding, Kent Nagano, Sir Roger Norrington, Stéphane Denève, Christian Thielemann oder Riccardo Chailly führt sie zu bedeutenden Orchestern in Europa wie dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, den Münchner Philharmonikern, dem SWR Sinfonieorchester, Concertgebouw Orkest, Freiburger Barockorchester, Tonhalle-Orchester Zürich, Orchestre de Paris, aber auch in die USA und Kanada zum New York Philharmonic Orchestra, dem Pittsburgh und dem Montreal Symphony Orchestra.

In der letzten Saison gab Christina Landshamer ihr US-Debüt an der Lyric Opera of Chicago als Sophie im Rosenkavalier, gefolgt von ihrem Debüt in New York mit dem Ensemble Midtvest in
der Weill Recital Hall der Carnegie Hall. Auch in dieser Saison ist sie häufiger Gast in Amerika: Beim Pittsburgh Symphony Orchestra unter Manfred Honeck singt sie Konzerte mit Mahlers Auferstehungssymphonie, die auch für CD mitgeschnitten werden. Gleich zweimal ist sie zu Gast beim New York Philharmonic Orchestra unter Alan Gilbert: in Händels Messiah und in Mahlers 4. Sinfonie, mit der sie das Orchester auch auf einer Europatournee begleitet, mit Stationen in Essen, Budapest, Wien, London, Hamburg und Kopenhagen. Hierzulande ist sie im spannenden Hamburger Eröffnungsmonat mit der NDR Elbphilharmonie Hamburg unter Thomas Hengelbrock in Haydns Schöpfung zu erleben, mit dem RSB unter Vladmir Jurowski in Mozarts Requiem, auf Tournee mit dem Orchestre des Champs-Elysées unter Philippe Herreweghe in der 9. Sinfonie von Beethoven, mit Mendelssohns Lobgesang zum ersten Mal bei der Accademia di Santa Cecilia in Rom unter Pablo Heras-Casado oder erneut mit dem Gewandhausorchester unter Herbert Blomstedt in Bachs h-moll-Messe sowie in Haydns Jahreszeiten, diesmal am Pult Trevor Pinnock.

Ihre ersten Opernerfahrungen machte Christina Landshamer an der Stuttgarter Staatsoper, an der Opéra du Rhin in Straßburg sowie an der Komischen Oper in Berlin. Am Theater an der Wien arbeitete sie als Clarice in Haydns Il mondo della luna mit Nikolaus Harnoncourt. Bei den Salzburger Festspielen gab sie ihren Einstand als Frasquita in Carmen (Simon Rattle/Berliner Philharmoniker). In Simon McBurneys gefeierter Neuproduktion von Mozarts Zauberflöte an der Oper Amsterdam unter Marc Albrecht hatte Christina Landshamer Ende 2012 ihr umjubeltes Debüt als Pamina. Mit Christian Thielemann war sie in der Dresdner Silvestergala an der Seite von Anna Netrebko und als Ännchen in der Jubiläums-Neuproduktion von Webers Freischütz zu erleben. 2014 debütierte sie in Glyndebourne als Almirena/Rinaldo und 2015 an der Bayerischen Staatsoper als Pamina. Nach dem Rosenkavalier in Chicago ist sie 2016 in der Schweiz am Theater St. Gallen als Susanna in einer Neuproduktion von Mozarts Nozze di Figaro zu hören.

Mit ihrer warmen, lyrischen Sopranstimme ist die Sopranistin darüber hinaus eine ideale Liedsängerin: Ihre erste gemeinsame CD mit Gerold Huber, auf der die beiden sehr einzigartig Lieder von Robert Schumann und Viktor Ullmann kombinieren, erschien im Sommer 2016 bei dem Label Oehms Classics. Das Duo ist bei der Schubertiade Schwarzenberg, in Regensburg und in der Londoner Wigmore Hall zu erleben.

Christina Landshamer kann bereits eine umfangreiche Diskographie vorweisen: u. a. beide Haydn-Oratorien Jahreszeiten und Schöpfung unter Philippe Herreweghe (PHI), Bizets Carmen unter Simon Rattle (CD und DVD bei EMI Classics), Matthäus-Passion von J. S. Bach unter Riccardo Chailly (DECCA). Darüber hinaus liegen verschiedene DVD-Einspielungen mit der vielseitigen Sopranistin vor: Haydns Il mondo della luna (Concentus musicus/Nikolaus Harnoncourt, Unitel Classica), Bachs Matthäus-Passion und Mahlers Sinfonie Nr. 4 (beides Gewandhausorchester Leipzig/Riccardo Chailly, Accentus), sowie Mozarts Zauberflöte (Nederlandse Opera – Opus Arte).

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Christianne Stotijn / Alt

Die niederländische Mezzosopranistin Christianne Stotijn wurde in Delft geboren und studierte Violine und Gesang am Conservatorium van Amsterdam. Nachdem sie ihr Diplom in Solovioline erhalten hatte, setzte sie ihre Gesangsstudien mit Udo Reinemann, Jard van Nes und Dame Janet Baker fort. Über die Jahre hat Stotijn zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter den wertvollen ECHO Rising Stars Award 2005/2006, den Borletti-Buitoni Trust Award im Jahr 2005 und den …

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Die niederländische Mezzosopranistin Christianne Stotijn wurde in Delft geboren und studierte Violine und Gesang am Conservatorium van Amsterdam. Nachdem sie ihr Diplom in Solovioline erhalten hatte, setzte sie ihre Gesangsstudien mit Udo Reinemann, Jard van Nes und Dame Janet Baker fort. Über die Jahre hat Stotijn zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter den wertvollen ECHO Rising Stars Award 2005/2006, den Borletti-Buitoni Trust Award im Jahr 2005 und den Nederlands Muziekprijs im Jahr 2008. 2007 wurde sie zum BBC New Generation Artist ernannt.

Stotijn ist passionierte Interpretin von Kunstliedern. Begleitet von den Pianisten Joseph Breinl und Julius Drake, mit denen sie eine langjährige Duo-Partnerschaft pflegt, tritt sie in den führenden Konzerthallen dieser Welt auf. Regelmäßig interpretiert sie Kammermusik mit Künstlern wie dem Violinisten Antoine Tamestit, ihrem Bruder, dem Kontrabassist Rick Stotijn und dem Oxalys Ensemble.

Der Dirigent Bernard Haitink hatte einen tiefgreifenden Einfluss auf Stotijn Karriere. Unter seiner Leitung sang sie zusammen mit Orchestern wie dem Royal Concertgebouw Orchester, dem Boston Symphony Orchestra, dem Chicago Symphony Orchestra und dem London Symphony Orchestra.

Stotijn hat außerdem mit Weltklassedirigenten wie Claudio Abbado, Ivan Fischer, Esa-Pekka Salonen, Yannick Nézet-Séguin, Andris Nelsons, Gustavo Dudamel, Mark Elder und Jaap van Zweden gearbeitet und führte dabei ein vielfältiges Repertoire auf: Berliosz’ „La Mort de Cléopâtre“ und „Les Nuits d’été“, Elgars „Sea Pictures“, Brittens „Phaedra“, Mussorgskis „Songs and Dances of Death“, Mahlers „Rückert-Lieder“ und „Kindertotenlieder“, die „Neruda Songs“ von Peter Lieberson, „Fünf neapolitanische Lieder“ von Hans Werner Henze, Wagners „Wesendonck Lieder“ und „Sieben frühe Lieder“ von Alban Berg.

Sie sang diverse Weltpremieren zeitgenössischer Werke, etwa den Zyklus „Spaces of Blank“, den Michel van der Aa Stotijn und dem Royal Concertgebouw Orchester im Jahr 2009 widmete. 2013 sang Welterstaufführung von „Totentanz“ von Thomas Adès bei den Proms in der Royal Albert Hall in London.

Stotijn tritt auch regelmäßig auf der Opernbühne auf. Sie sang die Rolle der Pauline in „Pique Dame“ an der Pariser Oper, die Isabella in „L’Italiana in Algeri“ beim Festival d’Aix-en-Provence, die Ottavia in „Poppea“ in der Niederländischen Nationaloper, dem Campoamor Theater in Oviedo und dem Arriaga Theater in Bilbao. Sie sang die Cornelia in „Giulio Cesare“ im Theater de la Monnaie in Brüssel und in der Niederländischen Nationaloper. Weitere Auftritte inkludieren die Hauptrolle in „Tamerlano“ im Royal Opera House in Covent Garden und die Rolle der Brangäne in einer konzertanten Aufführung von Wagners „Tristan und Isolde“. 2014 erschien sie als Marfa in Mussorgskis „La Khovanshchina“ in der Stuttgarter Oper.

Christianne Stotijn veröffentlichte zahlreiche Aufnahmen bei dem Label Onyx. Im Jahr 2010 erhielt ihre Aufnahme von Werken von Tschaikowski den BBC Music Magazine Award. Für das Label MDG nahm Christianne ein Werk auf, das ihr sehr am Herzen liegt: „Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke“ von Frank Martin. Diese Aufnahme brachte ihr den ECHO Award Liedeinspielung des Jahres 2008. Stotijn unterzeichnete kürzlich einen Vertrag bei Warner Classics und veröffentlichte ihr erstes Album – „If the Owl Calls Again“ – für das Label im November 2014.

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Ben Johnson / Tenor

Der hoch angesehene Tenor Ben Johnson vertrat England beim BBC Cardiff Singer of the World 2013 und gewann den Publikumspreis. Johnson ist ehemaliger BBC Radio 3 New Generation Artist, gewann den Kathleen Ferrier Award 2008, war 2011 Wigmore Hall Emerging Talent und von 2013 bis 2015 English National Opera Harewood Artist. Er ist Gründer und Chefdirigent der Southrepps Sinfonia und künstlerischer Leiter des Southrepps Classical Music Festivals. Außerdem lehrt er …

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Der hoch angesehene Tenor Ben Johnson vertrat England beim BBC Cardiff Singer of the World 2013 und gewann den Publikumspreis. Johnson ist ehemaliger BBC Radio 3 New Generation Artist, gewann den Kathleen Ferrier Award 2008, war 2011 Wigmore Hall Emerging Talent und von 2013 bis 2015 English National Opera Harewood Artist. Er ist Gründer und Chefdirigent der Southrepps Sinfonia und künstlerischer Leiter des Southrepps Classical Music Festivals. Außerdem lehrt er Gesang an der Royal Academy of Music in London.

Zu den Höhepunkten der Saison 2016/17 zählen die Rolle des Jaquino in Beethovens „Fidelio” mit dem London Philharmonic Orchestra und Vladimir Jurowski, das Mozart-Requiem mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin sowie mit Andris Nelsons und dem Boston Symphony Orchestra, die Titelrolle in Mozarts „Idomeneo” mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra, Brittens Serenade für Tenor, Horn und Streicher mit dem Orchestra of Scottish Opera sowie Bliss’ „The Beatitudes” mit dem BBC Symphony Orchestra. Johnson wird außerdem in Bachs Matthäus-Passion mit dem RTE National Symphony in Dublin zu hören sein und Liederabende beim Oxford Lieder Festival sowie in der Wigmore Hall mit dem Pianisten Sholto Kynoch und Graham Johnson geben.

Aktuelle und zukünftige Veröffentlichungen beinhalten Szymanowskis „Love Songs of Hafiz“ und „Symphony No. 3“ mit Edward Gardner und dem BBC Symphony Orchestra für Chandos Records, eine Aufnahme von Sonett-Fassungen mit Graham Johnson für Champs Hill Records und eine Sammlung von viktorianischen englischen Liedern mit James Baillieu für Rosenblatt Recitals, die von Opus Arte veröffentlicht werden sollen.

Jüngste Opern-Highlights schließen Auftritte als Alfredo („La traviata“) in einer neuen Produktion und anschließendem Revival von Peter Konwitschny, Tamino in einer neuen Produktion der „Zauberflöte“ von Simon McBurney und die Rolle des Nemorino („The Elixir of Love“) ein – alle für die English National Opera; weiterhin Don Ottavio für die Glyndebourne Festival Opera, English National Opera und die Nationaloper von Bordeaux, Oronte („Alcina“) in einer Konzerttournee mit The English Concert, Bénédict („Béatrice et Bénédict“) für die Chelsea Opera Group, Carlo („Giovanna d’Arco“) für die Buxton Festival Opera, Novice in Michael Grandages Produktion von „Billy Budd“ an der Glyndebourne, Coplands „The Tender Land“ an der Oper von Lyon und Produktionen für die Scottish Opera und die Classical Opera Company.

Da er auch auf Konzertbühnen sehr gefragt ist, interpretierte Ben Johnson kürzlich Brittens „War Requiem“ am Remembrance Sunday unter der Leitung von Marin Alsop in der Royal Festival Hall, Schumanns „Das Paradies und die Peri“ für das Festival de Saint-Denis, Beethovens Sinfonie Nr. 9 mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra und dem Royal Northern Sinfonia, Berlioz’ „Romeo et Juliette“ mit dem Bergen Philharmonic, Brittens „St Nicolas“ und Bachs „Johannespassion“ mit dem Chor des King’s College, Cambridge, „St Matthew Passion“ mit The Bach Choir und dem Residentie Orkest, Bachs „Magnificat“ mit dem Britten Sinfonia und „Messiah“ mit der Academy of Ancient Music und dem Bournemouth Symphony Orchestra. Er sang außerdem Mendelssohns „Lobegesang“ mit dem Gulbenkian Orchester, Brittens „Serenade for Tenor, Horns and Strings“ mit dem Residentie Orkest und bei den BBC Proms. Er hat bereits mit großen Dirigenten wie Sir Mark Elder, Andris Nelsons, Esa-Pekka Salonen, Jiří Bělohlávek, François-Xavier Roth, Nicholas Kraemer, Paul McCreesh, Thomas Dausgaard, Francesco Corti, Jérémie Rhorer, Robin Ticciati, Rory Macdonald, Leo Hussain, Stuart Stratford, Harry Bicket und Richard Egarr zusammengearbeitet.

Für Liederabende arbeitet er regelmäßig mit Graham Johnson zusammen. Die beiden hatten gemeinsame Auftritte in der Wigmore Hall, beim Ruhr Klavier Festival oder bei Aldeburgh Music und nahmen Lieder von Poulenc für Hyperion Records auf. Ben Johnson pflegt eine enge partnerschaftliche Zusammenarbeit mit James Baillieu: Die Beiden treten gemeinsam in der Wigmore Hall, beim City of London Festival, bei Rosenblatt Recitals und im Kings Place auf. Baillieu hat sein gefeiertes Debüt Album mit Signum Records aufgenommen. Johnson genießt außerdem fruchtbare Zusammenarbeit mit den Pianisten Roger Vignoles und Tom Primrose, mit denen er kürzlich Werke von Poulenc, Tosti und Schumann aufgeführt hat.

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RIAS Kammerchor / Chor

Vor fast 70 Jahren gegründet, setzt der RIAS Kammerchor heute Maßstäbe in nahezu allen Bereichen der Musikkultur – von gefeierten historisch-informierten Interpretationen der Renaissance und des Barock über Werke der Romantik, die nicht selten bei den Hörern zu einer neuen Klangvorstellung des 19. Jahrhunderts führen, bis hin zu anspruchsvollsten Uraufführungen, in denen die Möglichkeiten zeitgenössischer Vokalmusik ausgelotet und neu definiert werden. Gemeinsam mit dem „Verein der Förderer und Freunde des RIAS Kammerchores“ entwickelt er in der Reihe „Forumkonzert“ an ungewöhnlichen Orten Berlins ...

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Vor fast 70 Jahren gegründet, setzt der RIAS Kammerchor heute Maßstäbe in nahezu allen Bereichen der Musikkultur – von gefeierten historisch-informierten Interpretationen der Renaissance und des Barock über Werke der Romantik, die nicht selten bei den Hörern zu einer neuen Klangvorstellung des 19. Jahrhunderts führen, bis hin zu anspruchsvollsten Uraufführungen, in denen die Möglichkeiten zeitgenössischer Vokalmusik ausgelotet und neu definiert werden. Gemeinsam mit dem „Verein der Förderer und Freunde des RIAS Kammerchores“ entwickelt er in der Reihe „Forumkonzert“ an ungewöhnlichen Orten Berlins neue Konzertformen und Konzepte intermedialen Musizierens. Längst sind die Forumkonzerte nicht mehr nur ein Geheimtipp – sie genießen Kultstatus.

Aus der musikalischen Vorreiterschaft erwächst eine kulturelle und gesellschaftliche Verantwortung, der sich der RIAS Kammerchor leidenschaftlich und intensiv annimmt. „KlasseKlänge“, Schulchorpatenschaften, Konzerteinführungen durch Schüler, Förderungen im DIRIGENTENFORUM oder in der Akademie für fortgeschrittene Gesangsstudierende sind nur einige Aspekte eines umfangreichen Bildungs- und Vermittlungsprogramms. Auf Konzerttourneen durch Europa und zu den bedeutenden Musikzentren weltweit fungiert der RIAS Kammerchor als Kulturbotschafter Deutschlands und führt mit seinen Gastspielen das wertvolle Erbe der deutschen Chorkultur ins 21. Jahrhundert.

Kurz gesagt: Der RIAS Kammerchor ist einer der zehn besten Chöre der Welt (Gramophone, 2010).

Führende Künstlerpersönlichkeiten der jüngeren Vergangenheit und Gegenwart haben mit ihren Chefdirigaten den RIAS Kammerchor geformt und geprägt. Uwe Gronostay (1972–1986) stellte die Weichen hin zur historischen Aufführungspraxis und entwickelte jenen gleichermaßen schlanken wie kraftvollen Kammerchor-Klang, für den der Chor heute exemplarisch steht. Marcus Creed (1987–2001) gelang die zunehmende Internationalisierung des RIAS Kammerchores, gerade auch durch die Verbindung von Alter und Neuer Musik. Daniel Reuss (2003–2006) rückte die klassische Moderne ins Zentrum und stärkte die Bindungen zu Kooperationspartnern im In- und Ausland. Hans-Christoph Rademann, der 2007 das Amt des Chefdirigenten übernahm und bis Sommer 2015 innehat, erweiterte das inhaltliche und klangliche Ausdrucksspektrum und legte einen besonderen Akzent auf die mitteldeutsche Musikgeschichte des 17. –19. Jahrhunderts. Ab der Konzertsaison 2017/18 wird Justin Doyle Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des RIAS Kammerchors sein.

Zahlreiche Auszeichnungen und Preise dokumentieren den künstlerischen Weg und die hohe internationale Reputation des RIAS Kammerchores: Der Preis der Deutschen Schallplattenkritik, der Gramophone Award, der Choc de l'annee, der ECHO Klassik oder der Prix Caecilia sind nur einige der vielen Ehrungen. 2012 erhielt der RIAS Kammerchor den Ehrenpreis „Nachtigall“ der Jury des Preises der deutschen Schallplattenkritik.

Eine beständige und erfolgreiche Zusammenarbeit verbindet den Chor mit René Jacobs, der Akademie für Alte Musik Berlin, dem Freiburger Barockorchester und dem Münchener Kammerorchester unter Alexander Liebreich. Zudem arbeitet der RIAS Kammerchor mit Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Yannick Nézet-Séguin, Andrea Marcon, Thomas Hengelbrock, Florian Helgath und Ottavio Dantone zusammen. In der Konzertsaison 2015–16 war der Barockspezialist Rinaldo Alessandrini als Conductor in Residence wiederholt Gast am Pult des RIAS Kammerchores.

Der RIAS Kammerchor ist ein Ensemble der Rundfunk Orchester und Chöre GmbH (roc berlin). Gesellschafter sind Deutschlandradio, die Bundesrepublik Deutschland, das Land Berlin und der Rundfunk Berlin-Brandenburg.

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