KONZERTKALENDER

01. Juni 2017

Donnerstag / 20.00 Uhr

Philharmonie Berlin / Abo-Konzert

Long Yu

Long Yu

Julian Rachlin / Violine

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin

Qigang Chen

"Wu Xing" (Die Fünf Elemente) für Orchester

Felix Mendelssohn Bartholdy

Konzert für Violine und Orchester e-Moll op. 64

Sergei Prokofjew

"Romeo und Julia" - Szenen aus dem Ballett op. 64,
zusammengestellt von Long Yu

keine Konzerteinführung

Ausbruch und Ausgleich

Die Neugier ist am größten beim Eröffnungswerk des Abends, der Fünf-Elemente-Suite des chinesischen Komponisten Qigang Chen (geb. 1951). Chen lebt seit 1984 in Frankreich und hat vielleicht gerade deshalb eine große innere Verbindung zu den kulturellen Wurzeln seiner Heimat China. Die fünf Elemente Wasser, Holz, Feuer, Erde und Metall sind zentral für die asiatische Philosophie und die Beziehungen zwischen Erde, Mensch und Himmel. Qigang Chen hat für die fünf Elemente betörende Klanginkarnationen im großen Sinfonieorchester gefunden.

Biografien

Long Yu / Dirigent

Long Yu, bedeutender chinesischer Dirigent von internationalem Rang, ist zurzeit künstlerischer Leiter des Beijing Music Festival und des China Philharmonic Orchestra sowie Music Director des Shanghai und des Guangzhou Symphony Orchestra, Co-Direktor des MISA Shanghai Summer Festival und Erster Gastdirigent des Hong Kong Philharmonic Orchestra ...

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Long Yu, bedeutender chinesischer Dirigent von internationalem Rang, ist zurzeit künstlerischer Leiter des Beijing Music Festival und des China Philharmonic Orchestra sowie Music Director des Shanghai und des Guangzhou Symphony Orchestra, Co-Direktor des MISA Shanghai Summer Festival und Erster Gastdirigent des Hong Kong Philharmonic Orchestra.

Long Yu arbeitet häufig mit international führenden Orchestern und Opernhäusern zusammen, darunter das New York Philharmonic, das Chicago Symphony Orchestra, das Philadelphia Orchestra, das Los Angeles Philharmonic Orchestra, das Montreal Symphony Orchestra, das Washington National Symphony, das Cincinnati Symphony Orchestra, das Orchestre de Paris, die Bamberger Symphoniker, die Hamburgische Staatsoper, das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, das MDR Sinfonieorchester, das NDR Elbphilharmonie Orchester, die Münchner Philharmoniker, das Sydney Symphony Orchestra, das BBC Symphony Orchestra, das Hong Kong Philharmonic, das Tokyo Philharmonic und das Singapore Symphony Orchestra. 2008 trat das China Philharmonic Orchestra unter Leitung von Long Yu erstmals im Vatikan in der Aula Paolo VI auf. Papst Benedikt XVI. wohnte dem Konzert bei, das eine gewaltige Annäherung zwischen östlichen und westlichen Kulturen bedeutete.

Long Yus Karriere umfasst sowohl künstlerische als auch administrative Tätigkeiten. 1992 wurde er für drei Jahre Chefdirigent des Central Opera Theatre in Beijing und war noch im selben Jahr an der Planung der Konzertreihe zum chinesischen Neujahr beteiligt. Fünf Jahre in Folge konzipierte er Operninszenierungen für die Stadt Hongkong und gründete 1998 das Beijing Music Festival, das er seither leitet und das sich unter seiner Führung zu einem der bedeutendsten Musikfestivals entwickelt hat. 2005 baute er mit der Unterstützung der Provinzregierung die Canton International Summer Music Academy auf und war drei Jahre lang deren Vorsitzender. Außerdem gründete er 2010 das MISA Shanghai Summer Music Festival und im selben Jahr das Canton Asian Music Festival.

Long Yu wurde 1964 als Sohn einer Musikerfamilie in Shanghai geboren und als Kind von seinem Großvater Ding Shande, einem hochangesehenen Komponisten, ausgebildet. Danach studierte er am Konservatorium in Shanghai und an der Hochschule der Künste in Berlin. 2002 erhielt er den Arts Patronage Award der Montblanc Cultural Foundation. 2003 ernannte man ihn zum Chevalier dans L’Ordre des Arts, und Präsident Berlusconi verlieh ihm 2005 den Titel eines L’onorificenza di commendatore für seine herausragenden Verdienste um Kultur und Musik.

2010 erhielt Long Yu die Ehrendoktorwürde des Zentralkonservatoriums von Beijing für herausragende Verdienste um den kulturellen Austausch und die musikalische Entwicklung in China. Im Dezember 2010 verlieh man ihm den chinesischen Preis People of the Year im Bereich Kunst. 2013 erhielt Long Yu den China Arts Award, nationale Stufe. Im Dezember 2014 wurde er von der französischen Regierung zum Ritter der Ehrenlegion ernannt. 2015 zeichnete der chinesische Staat Long Yu als „moralischen und künstlerisch hervorragenden Künstler“ aus. Der Atlantic Council ehrte ihn mit dem Global Citizen Award, und das College of Music der Vale University verlieht ihm 2015 die Sanford Medal. Im April 2016 wurde Long Yu zum Foreign Honorary Member der American Academy of Arts and Sciences ernannt. Im Juni 2016 erhielt er das Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland.

Zurzeit ist Long Yu Vizepräsident der chinesischen Musikervereinigung und Mitglied des 11. und 12. Nationalkomitees der politischen Konsultativkonferenz des chinesischen Volkes.

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Long Yu / Dirigent

Long Yu, bedeutender chinesischer Dirigent von internationalem Rang, ist zurzeit künstlerischer Leiter des Beijing Music Festival und des China Philharmonic Orchestra sowie Music Director des Shanghai und des Guangzhou Symphony Orchestra, Co-Direktor des MISA Shanghai Summer Festival und Erster Gastdirigent des Hong Kong Philharmonic Orchestra ...

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Long Yu, bedeutender chinesischer Dirigent von internationalem Rang, ist zurzeit künstlerischer Leiter des Beijing Music Festival und des China Philharmonic Orchestra sowie Music Director des Shanghai und des Guangzhou Symphony Orchestra, Co-Direktor des MISA Shanghai Summer Festival und Erster Gastdirigent des Hong Kong Philharmonic Orchestra.

Long Yu arbeitet häufig mit international führenden Orchestern und Opernhäusern zusammen, darunter das New York Philharmonic, das Chicago Symphony Orchestra, das Philadelphia Orchestra, das Los Angeles Philharmonic Orchestra, das Montreal Symphony Orchestra, das Washington National Symphony, das Cincinnati Symphony Orchestra, das Orchestre de Paris, die Bamberger Symphoniker, die Hamburgische Staatsoper, das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, das MDR Sinfonieorchester, das NDR Elbphilharmonie Orchester, die Münchner Philharmoniker, das Sydney Symphony Orchestra, das BBC Symphony Orchestra, das Hong Kong Philharmonic, das Tokyo Philharmonic und das Singapore Symphony Orchestra. 2008 trat das China Philharmonic Orchestra unter Leitung von Long Yu erstmals im Vatikan in der Aula Paolo VI auf. Papst Benedikt XVI. wohnte dem Konzert bei, das eine gewaltige Annäherung zwischen östlichen und westlichen Kulturen bedeutete.

Long Yus Karriere umfasst sowohl künstlerische als auch administrative Tätigkeiten. 1992 wurde er für drei Jahre Chefdirigent des Central Opera Theatre in Beijing und war noch im selben Jahr an der Planung der Konzertreihe zum chinesischen Neujahr beteiligt. Fünf Jahre in Folge konzipierte er Operninszenierungen für die Stadt Hongkong und gründete 1998 das Beijing Music Festival, das er seither leitet und das sich unter seiner Führung zu einem der bedeutendsten Musikfestivals entwickelt hat. 2005 baute er mit der Unterstützung der Provinzregierung die Canton International Summer Music Academy auf und war drei Jahre lang deren Vorsitzender. Außerdem gründete er 2010 das MISA Shanghai Summer Music Festival und im selben Jahr das Canton Asian Music Festival.

Long Yu wurde 1964 als Sohn einer Musikerfamilie in Shanghai geboren und als Kind von seinem Großvater Ding Shande, einem hochangesehenen Komponisten, ausgebildet. Danach studierte er am Konservatorium in Shanghai und an der Hochschule der Künste in Berlin. 2002 erhielt er den Arts Patronage Award der Montblanc Cultural Foundation. 2003 ernannte man ihn zum Chevalier dans L’Ordre des Arts, und Präsident Berlusconi verlieh ihm 2005 den Titel eines L’onorificenza di commendatore für seine herausragenden Verdienste um Kultur und Musik.

2010 erhielt Long Yu die Ehrendoktorwürde des Zentralkonservatoriums von Beijing für herausragende Verdienste um den kulturellen Austausch und die musikalische Entwicklung in China. Im Dezember 2010 verlieh man ihm den chinesischen Preis People of the Year im Bereich Kunst. 2013 erhielt Long Yu den China Arts Award, nationale Stufe. Im Dezember 2014 wurde er von der französischen Regierung zum Ritter der Ehrenlegion ernannt. 2015 zeichnete der chinesische Staat Long Yu als „moralischen und künstlerisch hervorragenden Künstler“ aus. Der Atlantic Council ehrte ihn mit dem Global Citizen Award, und das College of Music der Vale University verlieht ihm 2015 die Sanford Medal. Im April 2016 wurde Long Yu zum Foreign Honorary Member der American Academy of Arts and Sciences ernannt. Im Juni 2016 erhielt er das Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland.

Zurzeit ist Long Yu Vizepräsident der chinesischen Musikervereinigung und Mitglied des 11. und 12. Nationalkomitees der politischen Konsultativkonferenz des chinesischen Volkes.

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Julian Rachlin / Violine

Julian Rachlin ist einer der spannendsten und renommiertesten Geiger der Gegenwart. In den vergangenen 28 Jahren hat er sein Publikum mit seiner einzigartigen Musikalität, seinem reichen und differenzierten Geigenton und seinen herausragenden Interpretationen für sich eingenommen. Er hat in dieser Zeit enge Beziehungen mit den berühmtesten Dirigenten und Orchestern aufgebaut. Immer auf der Suche nach ...

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Julian Rachlin ist einer der spannendsten und renommiertesten Geiger der Gegenwart. In den vergangenen 28 Jahren hat er sein Publikum mit seiner einzigartigen Musikalität, seinem reichen und differenzierten Geigenton und seinen herausragenden Interpretationen für sich eingenommen. Er hat in dieser Zeit enge Beziehungen mit den berühmtesten Dirigenten und Orchestern aufgebaut. Immer auf der Suche nach neuen Horizonten, ist Julian Rachlin auch ein geschätzter Bratscher und feiert auch als Dirigent Erfolge. 12 Jahre lang leitete Julian Rachlin das international bekannte "Julian Rachlin & Friends" Festival im kroatischen Dubrovnik, eine Plattform für kreative und pulsierende Projekte mit führenden Musikern und Schauspielern. Abgesehen davon, dass er seine Zuhörer mit seinen musikalischen Darbietungen erfreut, erfährt Julian auch Anerkennung als junger Philanthrop im Rahmen seiner Arbeit als Goodwill Botschafter der UNICEF und wegen seines sozialen Engagements im Bildungsbereich.
Höhepunkte der Saison 2016/2017 sind Konzerte mit den Münchner Philharmonikern unter Zubin Mehta, den Sankt Petersburger Philharmonikern unter Yuri Temirkanov und dem Israel Philharmonic unter Gianandrea Noseda. Er wird beim Edinburgh Festival mit Filarmonica della Scala unter Riccardo Chailly auftreten und zusammen mit den Chinesischen Philharmonikern und Long Yu auf USA-Tournee gehen.
Während der Saison 2015/16 eröffnete Julian Rachlin mit Riccardo Chailly die Saison der Filarmonica della Scala und die Saison des Orchestra della Svizzera Italiana unter Vladimir Ashkenazy. Als «Artist in Residence» ging er mit dem Orchestre National de France und Daniele Gatti auf Europa- und USA-Tournee. Weitere Höhepunkte als Solist waren Konzerte beim Lucerne Festival mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Mariss Jansons und beim Edinburgh Festival mit dem Gewandhausorchester unter Herbert Blomstedt.
Julian Rachlin ist 2016/17 in der zweiten Saison als Erster Gastdirigent der Royal Northern Sinfonia tätig und gibt seine Dirigier-Debüts unter anderem mit dem Staatlichen Akademischen Symphonieorchester Russlands, dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg, dem Trondheimer Symfoniorkester in Norwegen und den Chinesischen Philharmonikern. Wiedereinladungen führen ihn zur Camerata Salzburg, dem Orchestra della Svizzera Italiana, zur Prague Philharmonia und zum Royal Liverpool Philharmonic. Ausserdem geht er auf Europa-Tournee mit dem English Chamber Orchestra. Julian Rachlin wurde kürzlich zum Ersten Gastdirigent des Turku Philharmonic Orchestra in Finnland ernannt und wird diesen Posten in der Saison 2017/18 antreten.
1974 in Litauen geboren, emigrierte Julian Rachlin 1978 nach Wien. Er studierte bei dem herausragenden Pädagogen Boris Kuschnir am Wiener Konservatorium und nahm privaten Unterricht bei Pinchas Zukerman. Praktisch über Nacht wurde er international bekannt, als er 1988 als 14-jähriger den Titel „Young Musician of the Year“ beim Eurovisions-Wettbewerb in Amsterdam erhielt. Bis heute ist er der jüngste Solist, der je mit den Wiener Philharmonikern gespielt hat. Dieses Debütkonzert fand unter der Leitung von Riccardo Muti statt. Auf Empfehlung von Maestro Mariss Jansons absolvierte Julian Rachlin ein Dirigierstudium bei Sophie Rachlin. Seit September 1999 ist Julian Rachlin Professor an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien. Julian Rachlins CD Einspielungen für Sony Classical, Warner Classics und die Deutsche Grammophon waren sowohl beim Publikum als auch bei den Kritikern ein großer Erfolg.
Julian Rachlin spielt die Violine „ex Liebig“ von Antonius Stradivari aus dem Jahr 1704 und die Lorenzo Storioni Viola aus dem Jahr 1785, die ihm von der Dkfm. Angelika Prokopp-Privatstiftung zur Verfügung gestellt werden. Seine Saiten werden freundlicherweise von Thomastik-Infeld gesponsert.

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