KONZERTKALENDER

07. Mai 2017

Sonntag / 16.00 Uhr

Philharmonie Berlin / Abo-Konzert

John Storgårds

John Storgårds

Gil Shaham / Violine

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin

Jean Sibelius

"Karelia-Suite" für Orchester op. 11

Ludwig van Beethoven

Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61

Jean Sibelius

Sinfonie Nr. 5 Es-Dur op. 82

14.45 Uhr, Hermann-Wolff-Saal
Einführung von Steffen Georgi

Mehr als Sinfonie: sinfonisch

Gil Shaham mit Beethoven. Das ist die Königsklasse der Violinkonzertkunst. Der amerikanische Geiger, der definitiv nicht das Jet Setting der Klassikszene mitvollzieht, war schon häufig zu Gast beim RSB. Seine nach innen, ins Orchester hinein gerichtete, positive Energie sorgt für einzigartige Live-Erlebnisse sowohl von selten als auch von oft gehörten Werken der Weltliteratur für das höchste Streichinstrument. In Beethovens einzigem Violinkonzert führt er mit dem Orchester einen lyrischen Dialog gleichberechtigter Partner.
Darüber hinaus präsentiert John Storgårds – zum ersten Mal beim RSB – zwei exemplarische Werke des Nordländers Sibelius, die finnisch verwurzelte Karelia-Suite und die stolze Sinfonie Nr. 5. Mitten im Ersten Weltkrieg, am 10. Oktober 1915, schrieb Sibelius in sein Tagebuch: „Mir ist ein wunderbares Thema eingefallen. Adagio für meine Sinfonie – Erde, Würmer und Elend, fortissimo und Sordinen, viele Sordinen. Und die Melodien göttlich!!“

Biografien

John Storgårds / Dirigent

Als ständiger Gastdirigent des BBC Philharmonic Orchestra sowohl als auch dem National Arts Centre Orchestra Ottawa gehört John Storgårds zu den herausragenden finnischen Musikern, die die Welt der klassischen Musik in den letzten Jahren als Dirigent und gleichermaßen auch als Violinvirtuose erobert haben. Bekannt für seine kreativen Programme und die Liebe zur zeitgenössischen Musik hält Storgårds außerdem die Titel Artistic Partner beim Münchener Kammerorchester sowie Künstlerischer Leiter des Lapland Chamber Orchestra ...

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Als ständiger Gastdirigent des BBC Philharmonic Orchestra sowohl als auch dem National Arts Centre Orchestra Ottawa gehört John Storgårds zu den herausragenden finnischen Musikern, die die Welt der klassischen Musik in den letzten Jahren als Dirigent und gleichermaßen auch als Violinvirtuose erobert haben. Bekannt für seine kreativen Programme und die Liebe zur zeitgenössischen Musik hält Storgårds außerdem die Titel Artistic Partner beim Münchener Kammerorchester sowie Künstlerischer Leiter des Lapland Chamber Orchestra.
John Storgårds dirigiert Orchester wie das WDR Sinfonieorchester Köln, NDR Sinfonieorchester Hamburg, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Bamberger Symphoniker, City of Birmingham Symphony Orchestra, Orchestre Philharmonique de Radio France, Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI Torino sowie alle führenden Orchester Skandinaviens, besonders dem Helsinki Philharmonic Orchestra wo er 2008-2015 als Chefdirigent wirkte. Darüber hinaus tritt John Storgårds mit den Orchestern in Sydney sowie Melbourne auf und ist ein gern gesehener Gast in Nordamerika, so zum Beispiel in Boston, Cleveland, New York, Toronto and St. Louis. Zu den Solisten mit denen er regelmäßig zusammen arbeitet, gehören Yefim Bronfman, Colin Currie, Sol Gabetta, Håkan Hardenberger, Kari Kriikku, Dejan Lazic, Sabine Meyer, Matti Salminen, Gil Shaham, Baiba Skride, Christian Tetzlaff, Jean-Yves Thibaudet und Frank Peter Zimmermann.
Traditionelles Repertoire mit sinfonischen Raritäten zu kombinieren, gehört zu Storgårds Stärke. Sein Repertoire umfasst alle Sinfonien von Schumann, Schubert, Brahms, Beethoven, Bruckner, Nielsen und Sibelius sowie viele Opern von Mozart, Verdi und Strauss, sowie Werke von Britten, Stenhammer und Xenakis. Kompositionen von Brett Dean, Kaija Saariaho, Per Nørgård und Mark Anthony Turnage brachte er zu Erstaufführungen wobei viele dieser Komponisten John Storgårds ihre Werke gewidmet haben. Als Geiger spielte er die finnische Premiere der von Schumann selbst verfassten Version seines Cellokonzertes für Violine sowie die Sonate für Violine Nr. 3.
Höhepunkte dieser Saison umfassen den Auftritt bei den BBC Proms mit dem BBC Philharmonic Orchestra sowie einer Neuproduktion von Mozart’s Oper Don Giovanni beim Savonlinna Opernfestival. Storgårds wird wichtige Debüts dirigieren mit Orchestern wie dem Gewandhausorchester zu Leipzig, Orchestre National de France und dem Rundfunk- Sinfonieorchester Berlin für ein Konzert in der Philharmonie Berlin.
John Storgårds‘ umfangreiche Diskographie beinhaltet u. a. die von der internationalen Kritik gefeierten CD-Boxen aller Sinfonien von Sibelius und Nielsen mit dem BBC Philharmonic Orchestra (Chandos). Weitere Veröffentlichungen inkludieren Einspielungen von Korngold und Rautavaara, letztere wurde mit einer Grammy Nominierung und 2012 mit dem Gramophone Award ausgezeichnet. Im vergangenen Jahr wurde Storgårds’ Einspielung der Konzerte für Theremin und Horn von Kalevi Aho mit dem ECHO Klassik Award ausgezeichnet.
John Storgårds studierte Dirigieren bei Jorma Panula und Eri Klas. Im Jahr 2002 wurde er mit dem finnischen Staatspreis für Musik ausgezeichnet, im Jahr 2012 mit dem Pro Finlandia Preis.

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John Storgårds / Dirigent

Als ständiger Gastdirigent des BBC Philharmonic Orchestra sowohl als auch dem National Arts Centre Orchestra Ottawa gehört John Storgårds zu den herausragenden finnischen Musikern, die die Welt der klassischen Musik in den letzten Jahren als Dirigent und gleichermaßen auch als Violinvirtuose erobert haben. Bekannt für seine kreativen Programme und die Liebe zur zeitgenössischen Musik hält Storgårds außerdem die Titel Artistic Partner beim Münchener Kammerorchester sowie Künstlerischer Leiter des Lapland Chamber Orchestra ...

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Als ständiger Gastdirigent des BBC Philharmonic Orchestra sowohl als auch dem National Arts Centre Orchestra Ottawa gehört John Storgårds zu den herausragenden finnischen Musikern, die die Welt der klassischen Musik in den letzten Jahren als Dirigent und gleichermaßen auch als Violinvirtuose erobert haben. Bekannt für seine kreativen Programme und die Liebe zur zeitgenössischen Musik hält Storgårds außerdem die Titel Artistic Partner beim Münchener Kammerorchester sowie Künstlerischer Leiter des Lapland Chamber Orchestra.
John Storgårds dirigiert Orchester wie das WDR Sinfonieorchester Köln, NDR Sinfonieorchester Hamburg, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Bamberger Symphoniker, City of Birmingham Symphony Orchestra, Orchestre Philharmonique de Radio France, Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI Torino sowie alle führenden Orchester Skandinaviens, besonders dem Helsinki Philharmonic Orchestra wo er 2008-2015 als Chefdirigent wirkte. Darüber hinaus tritt John Storgårds mit den Orchestern in Sydney sowie Melbourne auf und ist ein gern gesehener Gast in Nordamerika, so zum Beispiel in Boston, Cleveland, New York, Toronto and St. Louis. Zu den Solisten mit denen er regelmäßig zusammen arbeitet, gehören Yefim Bronfman, Colin Currie, Sol Gabetta, Håkan Hardenberger, Kari Kriikku, Dejan Lazic, Sabine Meyer, Matti Salminen, Gil Shaham, Baiba Skride, Christian Tetzlaff, Jean-Yves Thibaudet und Frank Peter Zimmermann.
Traditionelles Repertoire mit sinfonischen Raritäten zu kombinieren, gehört zu Storgårds Stärke. Sein Repertoire umfasst alle Sinfonien von Schumann, Schubert, Brahms, Beethoven, Bruckner, Nielsen und Sibelius sowie viele Opern von Mozart, Verdi und Strauss, sowie Werke von Britten, Stenhammer und Xenakis. Kompositionen von Brett Dean, Kaija Saariaho, Per Nørgård und Mark Anthony Turnage brachte er zu Erstaufführungen wobei viele dieser Komponisten John Storgårds ihre Werke gewidmet haben. Als Geiger spielte er die finnische Premiere der von Schumann selbst verfassten Version seines Cellokonzertes für Violine sowie die Sonate für Violine Nr. 3.
Höhepunkte dieser Saison umfassen den Auftritt bei den BBC Proms mit dem BBC Philharmonic Orchestra sowie einer Neuproduktion von Mozart’s Oper Don Giovanni beim Savonlinna Opernfestival. Storgårds wird wichtige Debüts dirigieren mit Orchestern wie dem Gewandhausorchester zu Leipzig, Orchestre National de France und dem Rundfunk- Sinfonieorchester Berlin für ein Konzert in der Philharmonie Berlin.
John Storgårds‘ umfangreiche Diskographie beinhaltet u. a. die von der internationalen Kritik gefeierten CD-Boxen aller Sinfonien von Sibelius und Nielsen mit dem BBC Philharmonic Orchestra (Chandos). Weitere Veröffentlichungen inkludieren Einspielungen von Korngold und Rautavaara, letztere wurde mit einer Grammy Nominierung und 2012 mit dem Gramophone Award ausgezeichnet. Im vergangenen Jahr wurde Storgårds’ Einspielung der Konzerte für Theremin und Horn von Kalevi Aho mit dem ECHO Klassik Award ausgezeichnet.
John Storgårds studierte Dirigieren bei Jorma Panula und Eri Klas. Im Jahr 2002 wurde er mit dem finnischen Staatspreis für Musik ausgezeichnet, im Jahr 2012 mit dem Pro Finlandia Preis.

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Gil Shaham / Violine

Der in den USA geborene und in Israel aufgewachsene Gil Shaham begann seine Violinstudien mit sieben Jahren bei Samuel Bernstein in Jerusalem und setzte sie dort bei Haim Taub fort. Nach Kursen bei Dorothy DeLay und Jens Ellermann in den USA gewann der Geiger 1982 den Ersten Preis beim israelischen Claremont Wettbewerb. Daran schloss sich ein Stipendium an der Juilliard School of Music in New York an, wo er weiterhin von Dorothy DeLay sowie von Hyo Kang ausgebildet wurde. Bereits im Alter von zehn Jahren ...

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Der in den USA geborene und in Israel aufgewachsene Gil Shaham begann seine Violinstudien mit sieben Jahren bei Samuel Bernstein in Jerusalem und setzte sie dort bei Haim Taub fort. Nach Kursen bei Dorothy DeLay und Jens Ellermann in den USA gewann der Geiger 1982 den Ersten Preis beim israelischen Claremont Wettbewerb. Daran schloss sich ein Stipendium an der Juilliard School of Music in New York an, wo er weiterhin von Dorothy DeLay sowie von Hyo Kang ausgebildet wurde. Bereits im Alter von zehn Jahren gab Gil Shaham beim Jerusalem Symphony Orchestra sein erstes Konzert, bald darauf folgte ein Soloauftritt mit dem Israel Philharmonic Orchestra unter Zubin Mehta.
Für seine CD-Einspielungen erhielt er zahlreiche renommierte Preise, u. a. den Grammy, den Grand Prix du Disque, den Diapason d’Or und den Gramophone Editor’s Choice. Zu seinen Veröffentlichungen zählen u.a. die Aufnahmen des a-Moll-Klaviertrios von Tschaikowsky mit Yefim Bronfman und Truls Mørk, Elgars Violinkonzert mit dem Chicago Symphony Orchestra unter David Zinman sowie das Mendelssohn-Oktett und Violinkonzerte von Haydn mit den Sejong Soloists. Gemeinsam mit seiner Schwester, der Pianistin Orli Shaham, veröffentlichte er die hochgelobte CD „Nigunim“: Hebrew Melodies mit Werken, die auf jüdischen Volksweisen beruhen. 2008 wurde Gil Shaham mit dem begehrten Avery Fisher Prize ausgezeichnet und 2012 von Musical America zum »Instrumentalist of the Year« ernannt.
Im Rahmen seiner Residenz 2013/2014 beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks widmete er sich mit Berg und Bartók u.a. dem für ihn besonders wichtigen Konzertrepertoire der 1930er Jahre. Die Solo-Sonaten und -Partiten von Bach, die er im Rahmen von drei Kammerkonzerten spielte, bildeten den Kammermusik-Schwerpunkt.
Gil Shaham eröffnete mit Korngolds Violinkonzert die Saison 2015/16 bei den Berliner Philharmonikern unter Zubin Metha. Er führte das John Williams Konzert mit Stéphane Dénève und dem Boston Symphony auf.
Desweiteren spielt er Bach mit Los Angeles Philharmonic und Gustavo Dudamel; Brahms mit dem Orchestre de Paris; Tschaikowsky mit dem Orchestra del Teatro di San Carlo, das Mendelssohn-Konzert bei seiner Montreal Symphony-Residenz und auf Europatournee mit Singapore Symphony.
Die Violinkonzerte der 1930er Jahre liegen Gil Shaham persönlich sehr am Herzen. Nach Erscheinen der ersten CD mit fünf Violinkonzerten der 1930er Jahre wurde im Februar 2016 die zweite CD mit den jeweils zweiten Violinkonzerten von Bartók und Prokofjew bei Canary Classics veröffentlicht. Das Konzert von Bartók führte er mit dem Chicago Symphony und Philadelphia Orchestra in der Carnegie Hall und im Kimmel Center auf. Mit Prokofjews zweitem Violinkonzert ging er mit The Knights auf große Nordamerika-Tournee.
In Europa beginnt für Gil Shaham die Saison 2016/2017 mit einer Konzertreise des Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia unter Antonio Pappano mit Auftritten in Wien, Prag und Verona. Es folgen Konzerte mit dem Orquestra Simfònica de Barcelona i Nacional de Catalunya. Zu weiteren Höhepunkten zählen Engagements beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks mit Mariss Jansons in München, Frankfurt und einer anschließenden Asientournee, eine Spanientournee mit dem Saint Louis Symphony Orchestra und David Robertson, Konzerte mit dem Tonhalle Orchester Zürich und Lionel Bringuier, und er wird mit Beethovens Violinkonzert beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin zu Gast sein.
Gil Shaham spielt die Stradivari „Gräfin Polignac“ von 1699 und lebt mit seiner Frau, der Geigerin Adele Anthony und den drei Kindern in New York.

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