KONZERTKALENDER

30. März 2017

Donnerstag / 20.00 Uhr

Philharmonie Berlin / Abo-Konzert

Ivan Repušić

Ivan Repušić

Khatia und Gvantsa Buniatishvili / Klavier

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin

Darius Milhaud

"Scaramouche" - Suite für zwei Klaviere op. 165 b

Wolfgang Amadeus Mozart

Konzert für zwei Klaviere und Orchester Es-Dur KV 365

Antonín Dvořák

Sinfonie Nr. 8 G-Dur op. 88

18.45 Uhr, Hermann-Wolff-Saal
Einführung von Steffen Georgi

 Stadtplan

 Programmheft (PDF)

Konzert mit

Sendetermin:

30. März 2017

20.03 Uhr

Furioso!

„Scaramouche ist der König der Aufschneider, ein Ränkeschmied, der seinen Mitmenschen das Fell über die Ohren zieht. Er rühmt sich fürstlicher Abstammung und faselt von großen Reichtümern; er gebärdet sich als unwiderstehlicher Liebhaber und bucht jede Niederlage als Sieg.“ Also ein ganz normaler Mitbürger, möchte man mit Darius Milhaud meinen. Die köstliche Klaviersuite, in welcher der französische Komponist den gespreizten Laffen albern herumstolzieren lässt, würde wunderbar zum augenzwinkernden Doppelkonzert für zwei Klaviere von Francis Poulenc passen. Zum berühmten Doppelkonzert von Mozart macht sie natürlich auch eine gute Figur. Allein für dessen 2. Satz lohnt sich der weiteste Weg ins Konzert.
Zum ersten Mal beim RSB zu Gast sind in dieser Saison die Schwestern Kathia und Gvantsa Buniatishvili. Die beiden Georgierinnen treten seit 2008 gemeinsam oder getrennt auf den internationalen Konzertpodien erfolgreich in Erscheinung.
„Wissen Sie, bevor ich sterbe, werde ich eine schöne Vogelsinfonie schreiben, und ich werde mir dabei viel Mühe geben.“ Was hier ein Besucher auf Dvořáks Landsitz in Vysoká erfuhr, könnte eine direkte Umsetzung in der Sinfonie Nr. 8 gefunden haben. Die Skizzen entstanden im späten Sommer und frühen Herbst 1889 in Vysoká, als dem Meister die Melodien „nur so zuflogen“.

Biografien

Ivan Repušić / Dirigent

Der kroatische Dirigent Ivan Repušić (1978) gab sein Debüt an der Deutschen Oper Berlin im Jahr 2011 mit Puccinis »La Bohème« und wechselte in der darauffolgenden Saison als Kapellmeister an die Deutsche Oper Berlin. Seitdem leitete er zahlreiche Opernabende, u.a. von »Tosca«, »Un ballo in maschera«, »La Traviata«, »Macbeth«, »Die Zauberflöte« und »Lucia di Lammermoor« ...

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Der kroatische Dirigent Ivan Repušić (1978) gab 2011 sein Debüt an der Deutschen Oper Berlin mit Puccinis »LA BOHÈME« und wechselte in der darauffolgenden Saison als Kapellmeister an die Deutsche Oper Berlin. Seitdem leitete er zahlreiche Opernabende, u.a. von »TOSCA«, »UN BALLO IN MASCHERA«, »LA TRAVIATA«, »MACBETH«, »DIE ZAUBERFLÖTE« und »LUCIA DI LAMMERMOOR«.
             
Von 2010 bis 2013 war Ivan Repušić als 1. Kapellmeister an der Staatsoper Hannover engagiert, wo er u.a. erfolgreich die Produktionen von »FALSTAFF«, »OTELLO«, »TANNHÄUSER«, »EUGEN ONEGIN«, »LA BOHÈME«, »CARMEN«, »DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL« und » FAUST ET MARGUERITE « leitete.
 
Des Weiteren folgten erfolgreiche Debüts an wichtigen Opernhäusern wie der Hamburgischen Staatsoper, der Semperoper Dresden und der Komischen Oper Berlin. Er dirigierte alle wichtigen Orchester und Opernensembles in Kroatien sowie das Orchestra Simfonica Giuseppe Verdi di Milano, die Prager Symphoniker, die Slowenische Philharmonie, das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und die Sinfonieorchester von Hannover und Cottbus sowie das Orchester der Deutschen Oper Berlin.
 
Ivan Repušić studierte Dirigieren an der Musikakademie in Zagreb bei Igor Gjadrov und Vjekoslav Sutej. Es folgten Studien bei Jorma Panula und Gianluigi Gelmetti sowie Assistenzen bei Kazushi Ono (Badisches Staatstheater Karlsruhe) und Donald Runnicles (Deutsche Oper Berlin).
 
Seine Karriere startete er 2002 als Dirigent am kroatischen Nationaltheater in Split dessen Chefdirigent und Operndirektor er von 2006-2008 war. In Split erarbeitete sich Ivan Repušić schon ein großes italienisches Repertoire wie »DON CARLOS«, »AIDA«, »SUOR ANGELICA«, »GIANNI SCHICCHI«, »LA BOHÈME«, »MANON LESCAUT«, »SIMON BOCCANEGRA«, »NABUCCO«, »PAGLIACCI«, »EUGEN ONEGIN« u.a.. Von 2006-2009 leitete er außerdem das Sommer Festival in Split und von 2009-2012 das Sommer Festival in Dubrovnik. Seit 2005 verbindet ihn eine lange Freundschaft mit dem Zadar Chamber Orchestra, dessen Chef er immer noch ist.
Ivan Repušić ist mehrfacher Preisträger in Kroatien und widmet sich neben seinen Dirigaten der pädagogischen Arbeit als Lehrbeauftragter an der Akademie der Bildenden Künste der Universität von Split.
 
Verpflichtungen führten ihn an die Deutsche Oper Berlin mit »CAVALLERIA RUSTICANA« / »PAGLIACCI«, »LA TRAVIATA«, »NABUCCO«, »TANNHÄUSER«, »CARMEN«, »TURANDOT«, an die Semperoper Dresden mit »MACBETH«, »FAUST (MARGARETHE)«, »DIE ZAUBERFLÖTE«, an das Aalto-Theater Essen mit »FALSTAFF« sowie an die Hamburgische Staatsoper mit »RIGOLETTO«, »L'ELISIR D'AMORE« und »LA BOHÈME«.
In München debütierte Ivan Repušić beim Münchner Rundfunkorchester mit einer konzertanten Aufführung von Puccinis »LA RONDINE« und einer SILVESTER-GALA.

Seit der Spielzeit 2016/2017 ist er Generalmusikdirektor am Staatstheater Hannover und leitet die Einstudierung von »MANON LESCAUT« und »DER FLIEGENDE HOLLÄNDER« sowie Sinfoniekonzerte mit dem Niedersächsischen Staatsorchester Hannover. Er gastiert in einem Konzert mit Werken von Milhaud, Mozart und Dvorák beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. An der Deutschen Oper Berlin dirigiert er »TOSCA«, »ANDREA CHÉNIER«, »LA BOHÈME« sowie »EUGEN ONEGIN« und kehrt an die Semperoper Dresden mit »DIE ZAUBERFLÖTE« zurück.

Ab der Spielzeit 2017/2018 ist Ivan Repušić zusätzlich Chefdirigent des Münchner Rundfunkorchesters.

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Ivan Repušić / Dirigent

Der kroatische Dirigent Ivan Repušić (1978) gab sein Debüt an der Deutschen Oper Berlin im Jahr 2011 mit Puccinis »La Bohème« und wechselte in der darauffolgenden Saison als Kapellmeister an die Deutsche Oper Berlin. Seitdem leitete er zahlreiche Opernabende, u.a. von »Tosca«, »Un ballo in maschera«, »La Traviata«, »Macbeth«, »Die Zauberflöte« und »Lucia di Lammermoor« ...

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Der kroatische Dirigent Ivan Repušić (1978) gab 2011 sein Debüt an der Deutschen Oper Berlin mit Puccinis »LA BOHÈME« und wechselte in der darauffolgenden Saison als Kapellmeister an die Deutsche Oper Berlin. Seitdem leitete er zahlreiche Opernabende, u.a. von »TOSCA«, »UN BALLO IN MASCHERA«, »LA TRAVIATA«, »MACBETH«, »DIE ZAUBERFLÖTE« und »LUCIA DI LAMMERMOOR«.
             
Von 2010 bis 2013 war Ivan Repušić als 1. Kapellmeister an der Staatsoper Hannover engagiert, wo er u.a. erfolgreich die Produktionen von »FALSTAFF«, »OTELLO«, »TANNHÄUSER«, »EUGEN ONEGIN«, »LA BOHÈME«, »CARMEN«, »DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL« und » FAUST ET MARGUERITE « leitete.
 
Des Weiteren folgten erfolgreiche Debüts an wichtigen Opernhäusern wie der Hamburgischen Staatsoper, der Semperoper Dresden und der Komischen Oper Berlin. Er dirigierte alle wichtigen Orchester und Opernensembles in Kroatien sowie das Orchestra Simfonica Giuseppe Verdi di Milano, die Prager Symphoniker, die Slowenische Philharmonie, das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und die Sinfonieorchester von Hannover und Cottbus sowie das Orchester der Deutschen Oper Berlin.
 
Ivan Repušić studierte Dirigieren an der Musikakademie in Zagreb bei Igor Gjadrov und Vjekoslav Sutej. Es folgten Studien bei Jorma Panula und Gianluigi Gelmetti sowie Assistenzen bei Kazushi Ono (Badisches Staatstheater Karlsruhe) und Donald Runnicles (Deutsche Oper Berlin).
 
Seine Karriere startete er 2002 als Dirigent am kroatischen Nationaltheater in Split dessen Chefdirigent und Operndirektor er von 2006-2008 war. In Split erarbeitete sich Ivan Repušić schon ein großes italienisches Repertoire wie »DON CARLOS«, »AIDA«, »SUOR ANGELICA«, »GIANNI SCHICCHI«, »LA BOHÈME«, »MANON LESCAUT«, »SIMON BOCCANEGRA«, »NABUCCO«, »PAGLIACCI«, »EUGEN ONEGIN« u.a.. Von 2006-2009 leitete er außerdem das Sommer Festival in Split und von 2009-2012 das Sommer Festival in Dubrovnik. Seit 2005 verbindet ihn eine lange Freundschaft mit dem Zadar Chamber Orchestra, dessen Chef er immer noch ist.
Ivan Repušić ist mehrfacher Preisträger in Kroatien und widmet sich neben seinen Dirigaten der pädagogischen Arbeit als Lehrbeauftragter an der Akademie der Bildenden Künste der Universität von Split.
 
Verpflichtungen führten ihn an die Deutsche Oper Berlin mit »CAVALLERIA RUSTICANA« / »PAGLIACCI«, »LA TRAVIATA«, »NABUCCO«, »TANNHÄUSER«, »CARMEN«, »TURANDOT«, an die Semperoper Dresden mit »MACBETH«, »FAUST (MARGARETHE)«, »DIE ZAUBERFLÖTE«, an das Aalto-Theater Essen mit »FALSTAFF« sowie an die Hamburgische Staatsoper mit »RIGOLETTO«, »L'ELISIR D'AMORE« und »LA BOHÈME«.
In München debütierte Ivan Repušić beim Münchner Rundfunkorchester mit einer konzertanten Aufführung von Puccinis »LA RONDINE« und einer SILVESTER-GALA.

Seit der Spielzeit 2016/2017 ist er Generalmusikdirektor am Staatstheater Hannover und leitet die Einstudierung von »MANON LESCAUT« und »DER FLIEGENDE HOLLÄNDER« sowie Sinfoniekonzerte mit dem Niedersächsischen Staatsorchester Hannover. Er gastiert in einem Konzert mit Werken von Milhaud, Mozart und Dvorák beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. An der Deutschen Oper Berlin dirigiert er »TOSCA«, »ANDREA CHÉNIER«, »LA BOHÈME« sowie »EUGEN ONEGIN« und kehrt an die Semperoper Dresden mit »DIE ZAUBERFLÖTE« zurück.

Ab der Spielzeit 2017/2018 ist Ivan Repušić zusätzlich Chefdirigent des Münchner Rundfunkorchesters.

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Khatia und Gvantsa Buniatishvili / Klavier

Khatia Buniatishvili wuchs in Georgien auf. Sehr früh wurde ihre außergewöhnliche Begabung erkannt, und so debütierte sie bereits sechsjährig als Solistin mit Orchester. Mit zehn Jahren folgte sie ersten Einladungen zu Gastspielen in die Schweiz, nach Holland, Frankreich, Deutschland, Belgien, Italien, Österreich, Russland, Israel und in die USA. Während des Studiums am staatlichen Konservatorium in Tiflis gewann sie 2003 den Sonderpreis des Horowitz-Wettbewerbs in Kiew und …

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Khatia

Khatia Buniatishvili wuchs in Georgien auf. Sehr früh wurde ihre außergewöhnliche Begabung erkannt, und so debütierte sie bereits sechsjährig als Solistin mit Orchester. Mit zehn Jahren folgte sie ersten Einladungen zu Gastspielen in die Schweiz, nach Holland, Frankreich, Deutschland, Belgien, Italien, Österreich, Russland, Israel und in die USA.

Während des Studiums am staatlichen Konservatorium in Tiflis gewann sie 2003 den Sonderpreis des Horowitz-Wettbewerbs in Kiew und den 1. Preis des Elizabeth Leonskaja Scholarship. Beim Klavierwettbewerb in Tiflis 2003 machte sie die Bekanntschaft mit Oleg Maisenberg, der sie zum Wechsel an die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst nach Wien bewegte. Beim 12. Arthur-Rubinstein-Wettbewerb 2008 gewann sie den 3. Preis sowie die Auszeichnungen „Best Performer of a Chopin Piece“ und „Audience Favorite“.

Orchester-Einladungen führten die Pianistin unter anderem zum Orchestre de Paris, dem Orchestre National de France, dem Philharmonia Orchestra London, dem London Symphony Orchestra, den Münchner Philharmonikern, den Sinfonierochestern des WDR und des NDR, den Wiener Symphonikern, dem Los Angeles Philharmonic und der San Francisco Symphony unter namhaften Dirigenten wie Andrey Boreyko, Semyon Bychkov, Myung-Whun Chung, Daniele Gatti, Paavo Järvi, Philippe Jordan, Vladimir Jurowski, Mikhail Pletnev, Zubin Mehta, Kent Nagano, Andrés Orozco-Estrada und David Zinman.

Ebenso ist Khatia Buniatishvili häufig kammermusikalisch zu erleben, ihre Partmer sind dann u. a. Lisa Batiashvili, Renaud Capuçon, Sol Gabetta, Gidon Kremer, Truls Mork oder auch ihre Schwester Gvantsa.

2010 wurde sie mit dem Borletti-Buitoni Trust Award ausgezeichnet und ist in die Reihe der BBC New Generation Artists aufgenommen worden. Vom Musikverein und dem Konzerthaus Wien wurde sie für die Saison 2011/2012 zum Rising Star nominiert. Große Anerkennung erhielt Khatia Buniatishvili 2012 mit dem Echo Klassik als „Beste Newcomerin des Jahres“. Konzertresidenzen als „Junge Wilde“ von 2012 bis 2015 am Konzerthaus Dortmund und in der Saison 2015/16 im Musikverein in Wien mit drei Kammermusikprojekten.

In der Saison 2014/15 spielte Khatia Buniatishvili unter anderem Konzerte im Musikverein in Wien, im Salle Pleyel in Paris, in der Carnegie Hall in New York, beim Verbier Festival, den Salzburger Festspielen und auf dem iTunes Festival in London, sowie eine Deutschlandtournee zusammen mit Paavo Järvi und dem Orchestre de Paris, Konzerte mit Israel Philharmonic und Zubin Mehta, den Bamberger Symphonikern und dem Beethovenorchester Bonn. Zu ihren Highlights in 2015/16 zählten Konzerte mit Los Angeles Philharmonic, dem Royal Philharmonic Orchestra, dem Gürzenichorchester Köln, sowie Tourneen mit der Kremerata Baltica, dem Orchestre de Paris und eine Asientournee mit dem Luzerner Sinfonieorchester, Solo-Rezitale in Berlin, Hamburg, München, Stuttgart, London, Paris und Wien.

Khatia Buniatishvili spricht fünf Sprachen.

Gvantsa

Geboren in Tiflis/Georgien, ist Gvantsa Buniatishvili bereits in jungen Jahren öffentlich als Pianistin aufgetreten und absolvierte später ihre Studien am Konservatorium ihrer Heimatstadt in der Klasse von Tengiz Amiredjibi. Im Rahmen von Recitals, aber auch im Duo mit ihrer Schwester Khatia und als Solistin mit Orchester ist sie in zahlreichen bedeutenden Musikstädten und Konzertsälen wie Prag (Rudolfinum), Innsbruck (Villa Schindler), Genf, Zürich, Montreux und Paris (Théâtre des Champs-Elysées) aufgetreten und gastierte erfolgreich bei internationalen Festspielen, darunter das Festival de la Roque d’Anthéron, das KlavierFestival Ruhr, das Lucerne Festival und das Festival d’Eygalières. Ihre Diskographie umfasst eine CD mit vierhändigen Klavierwerken.

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