KONZERTKALENDER

26. Februar 2017

Sonntag / 20.00 Uhr

Philharmonie Berlin / Abo-Konzert

Alain Altinoglu

Alain Altinoglu

Nora Gubisch / Alt

MDR Rundfunkchor (Damen)

Philipp Ahmann

"Chanta Chiara" & "Die Primaner" - Kinderchöre des Georg-Friedrich-Händel-Gymnasiums Berlin

Jan Olberg

Carsten Schultze

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin

Gustav Mahler

Sinfonie Nr. 3 d-Moll

18.45 Uhr, Südfoyer
Einführung von Steffen Georgi

Gebrochenheit als Wert

In der Dritten geht es „nicht ohne Trivialitäten ab“ (Mahler, 1895). Märsche ziehen zackige Spuren hinter sich her, doofe Kirmesmusik plustert sich vor ramponierter Walzerseligkeit, das Posthorn fährt dem Kuckuck in die Parade. Von der wüsten Leere der Erde, der zyklopischen Welt der Steine und Berge durchmisst das Werk pflanzliche und tierische Erfahrungen bis hin zu dem, was allein die Liebe weiß. Die Naturphilosophie der Zeit um die vorletzte Jahrhundertwende, die Inhalte und Symbole des Jugendstils sind so allgegenwärtig, wie Mahlers Musik dennoch zeitlos ist. Wenn die Kritiker sich damals irritiert zeigten von den „frechen Faungesichtern“ und rohen Plattheiten einerseits und der „erhabenen Wärme und Größe“ andererseits, so haben die Menschen inzwischen gelernt, die Uneinheitlichkeit der Mahlerschen Tonsprache nicht länger zu bemängeln, sondern sie zu hinterfragen oder gar zu entschlüsseln. Dabei hilft es, sie als klingende Auseinandersetzung mit Musikgeschichte, als deren problematische Reflexion zu erkennen und mitzuvollziehen. Mahlers Musik wird heute nach ihrer inneren Notwendigkeit bewertet. Daraus erwachsen ihr Sympathiewerte, nicht aus purer, glatter, unversehrter Schönheit – freilich auch vor dem Hintergrund der nachfolgenden, wesentlich radikaleren Moderne.

Biografien

Alain Altinoglu / Dirigent

In seiner Position als Directeur Musical des Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel wird Alain Altinoglu den Anfang seiner ersten zusammenhängenden Saison mit einem Brahms-Zyklus zelebrieren. Als Gast dirigiert Altinoglu regelmäßig renommierte Orchester wie das Chicago Symphony Orchestra, Philadelphia Orchestra, Orchestre National de France, Orchestre de Paris, Orchestre Philharmonique de Radio France ...

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In seiner Position als Directeur Musical des Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel wird Alain Altinoglu den Anfang seiner ersten zusammenhängenden Saison mit einem Brahms-Zyklus zelebrieren.
Als Gast dirigiert Altinoglu regelmäßig renommierte Orchester wie das Chicago Symphony Orchestra, Philadelphia Orchestra, Orchestre National de France, Orchestre de Paris, Orchestre Philharmonique de Radio France, City of Birmingham Symphony Orchestra, Philharmonia Orchestra London, Danish National Symphony Orchestra, Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, Staatskapelle Dresden, Staatskapelle Berlin, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Bamberger Symphoniker, Radio-Symphonieorchester Wien sowie das Tonhalle Orchester Zürich.
Höhepunkte dieser Saison sind Altinoglus Debüt bei den Salzburger Festspielen, wo er Sven-Eric Bechtholfs „Don Giovanni“ mit den Wiener Philharmonikern dirigiert. Des Weiteren gibt er Debüts mit dem London Symphony, Boston Symphony und dem Cleveland Orchestra. Altinoglu geht auf Tournee mit den Göteborger Symphonikern, Klaus Florian Vogt sowie Baiba Skride und dirigiert Neuproduktionen am Gran Teatre del Liceu („Werther“) sowie Laurent Pellys „Le Coq d’Or“ und Stathis Livathinos’ „Aida“ in Brüssel.
Alain Altinoglu ist an allen großen Opernhäusern weltweit zu Gast. Neben Häusern wie der Metropolitan Opera New York, Royal Opera House Covent Garden, Teatro Colon Buenos Aires, Staatsoper Wien, Opernhaus Zürich, Deutsche Oper Berlin, Staatsoper unter den Linden, Bayerische Staatsoper München und den drei Pariser Opernstandorten gastiert er regelmäßig bei den Festspielen in Bayreuth, Salzburg, Orange und Aix-en-Provence.
Alain Altinoglus besondere Liebe gilt dem Liedgesang. Er begleitet regelmäßig die Mezzosopranistin Nora Gubisch am Klavier. Die neueste Aufnahme mit Volksliedern von de Falla, Obradors, Granados, Berio und Brahms ist bei Naïve erschienen. Weitere Aufnahmen der beiden Künstler erschienen mit Liedern von Henri Duparc (Cascavelle) und Maurice Ravel (Naïve). Für Naïve entstanden außerdem Aufnahmen der dritten Sinfonie von Henryk Gorecki mit der Sinfonia Varsovia, Tangys Cellokonzerte mit dem Orchestre National de France und Dusapins „Perelà“. Für Deutsche Grammophon entstand eine Aufnahme mit Piotr Beczala und für Pentatone eine Aufnahme mit Klavierkonzerten von Liszt, Chatschaturjan und Prokofiev mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und Nareh Arghamanyan. Eine Verfilmung von Honeggers „Jeanne d’Arc au bûcher“ ist auf DVD (Accord) erhältlich. Vor kurzem erschien zudem Wagners „Der fliegende Holländer“ als DVD für Deutsche Grammophon.
Alain Altinoglu wurde 1975 in Paris geboren und studierte am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris wo er gegenwärtig die Dirigierklasse unterrichtet.

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Alain Altinoglu / Dirigent

In seiner Position als Directeur Musical des Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel wird Alain Altinoglu den Anfang seiner ersten zusammenhängenden Saison mit einem Brahms-Zyklus zelebrieren. Als Gast dirigiert Altinoglu regelmäßig renommierte Orchester wie das Chicago Symphony Orchestra, Philadelphia Orchestra, Orchestre National de France, Orchestre de Paris, Orchestre Philharmonique de Radio France ...

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In seiner Position als Directeur Musical des Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel wird Alain Altinoglu den Anfang seiner ersten zusammenhängenden Saison mit einem Brahms-Zyklus zelebrieren.
Als Gast dirigiert Altinoglu regelmäßig renommierte Orchester wie das Chicago Symphony Orchestra, Philadelphia Orchestra, Orchestre National de France, Orchestre de Paris, Orchestre Philharmonique de Radio France, City of Birmingham Symphony Orchestra, Philharmonia Orchestra London, Danish National Symphony Orchestra, Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, Staatskapelle Dresden, Staatskapelle Berlin, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Bamberger Symphoniker, Radio-Symphonieorchester Wien sowie das Tonhalle Orchester Zürich.
Höhepunkte dieser Saison sind Altinoglus Debüt bei den Salzburger Festspielen, wo er Sven-Eric Bechtholfs „Don Giovanni“ mit den Wiener Philharmonikern dirigiert. Des Weiteren gibt er Debüts mit dem London Symphony, Boston Symphony und dem Cleveland Orchestra. Altinoglu geht auf Tournee mit den Göteborger Symphonikern, Klaus Florian Vogt sowie Baiba Skride und dirigiert Neuproduktionen am Gran Teatre del Liceu („Werther“) sowie Laurent Pellys „Le Coq d’Or“ und Stathis Livathinos’ „Aida“ in Brüssel.
Alain Altinoglu ist an allen großen Opernhäusern weltweit zu Gast. Neben Häusern wie der Metropolitan Opera New York, Royal Opera House Covent Garden, Teatro Colon Buenos Aires, Staatsoper Wien, Opernhaus Zürich, Deutsche Oper Berlin, Staatsoper unter den Linden, Bayerische Staatsoper München und den drei Pariser Opernstandorten gastiert er regelmäßig bei den Festspielen in Bayreuth, Salzburg, Orange und Aix-en-Provence.
Alain Altinoglus besondere Liebe gilt dem Liedgesang. Er begleitet regelmäßig die Mezzosopranistin Nora Gubisch am Klavier. Die neueste Aufnahme mit Volksliedern von de Falla, Obradors, Granados, Berio und Brahms ist bei Naïve erschienen. Weitere Aufnahmen der beiden Künstler erschienen mit Liedern von Henri Duparc (Cascavelle) und Maurice Ravel (Naïve). Für Naïve entstanden außerdem Aufnahmen der dritten Sinfonie von Henryk Gorecki mit der Sinfonia Varsovia, Tangys Cellokonzerte mit dem Orchestre National de France und Dusapins „Perelà“. Für Deutsche Grammophon entstand eine Aufnahme mit Piotr Beczala und für Pentatone eine Aufnahme mit Klavierkonzerten von Liszt, Chatschaturjan und Prokofiev mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und Nareh Arghamanyan. Eine Verfilmung von Honeggers „Jeanne d’Arc au bûcher“ ist auf DVD (Accord) erhältlich. Vor kurzem erschien zudem Wagners „Der fliegende Holländer“ als DVD für Deutsche Grammophon.
Alain Altinoglu wurde 1975 in Paris geboren und studierte am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris wo er gegenwärtig die Dirigierklasse unterrichtet.

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Nora Gubisch / Mezzosopran

Die Pariser Mezzosopranistin Nora Gubisch bringt ihren bezaubernden Flair und ihre überaus charmante Ausstrahlung an die größten Opern- und Konzerthäuser weltweit. Sie gastierte an Häusern wie der Opéra National de Paris, der San Fancisco Opera, den Festspielen von Salzburg, Aix-en-Provence und Montpellier, am Capitole in Toulouse, bei den BBC Proms in London, an der Mailänder Scala, an den Opernhäusern von Lyon, Rom, Neapel, Madrid, Dresden ...

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Die Pariser Mezzosopranistin Nora Gubisch bringt ihren bezaubernden Flair und ihre überaus charmante Ausstrahlung an die größten Opern- und Konzerthäuser weltweit. Sie gastierte an Häusern wie der Opéra National de Paris, der San Fancisco Opera, den Festspielen von Salzburg, Aix-en-Provence und Montpellier, am Capitole in Toulouse, bei den BBC Proms in London, an der Mailänder Scala, an den Opernhäusern von Lyon, Rom, Neapel, Madrid, Dresden, Zürich, am Théâtre du Châtelet und dem Théâtre des Champs-Elysées, an der Avery Fisher Hall in New York, beim Musikverein in Wien und im Konzerthaus Berlin.
Auf der Konzertbühne widmet Gubisch sich regelmäßig dem Oratorium, Liedzyklen mit Orchester sowie der Kammermusik. Dabei arbeitete sie mit Dirigentengrößen wie Sir Colin Davis, Georges Prêtre, Lorin Maazel, Nikolaus Harnoncourt, James Conlon, Jesus Lopez Cobos, Jean-Claude Malgoire, Michel Plasson, Christoph Eschenbach, Armin Jordan und Orchestern wie dem New York Philharmonic, Wiener Philharmoniker, Staatskapelle Dresden, dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, London Symphony Orchestra, City of Birmingham Symphony Orchestra, BBC Symphony Orchestra sowie in ihrem Heimatland dem Orchestre de Paris, Orchestre National de France und Orchestre National de Lyon.
Höhepunkte der vergangenen Saison inkludierten „Die rote Laterne“ von Christian Jost am Opernhaus Zürich, „Carmen“ an der Deutschen Opera Berlin, die Rolle der Judith in „Herzog Blaubarts Burg“ bei den Wiener Festwochen sowie Lalos „La Jacquerie“ beim Festival de Montpellier. Gubisch trat in Konzerten mit dem Tonhalle Orchester Zürich sowie dem Orchestre symphonique de la Monnaie auf. In der Saison 2016/17 wird Gubisch die Rolle der Charlotte am Liceu Barcelona in Massenets „Werther“ sowie Amneris am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel in Verdis „Aida“ interpretieren. Im Konzert tritt sie unter anderen mit den Bamberger Symphonikern (Rossinis „Stabat Mater“), dem Orchestre de Chambre de Paris mit Dvořáks „Biblischen Liedern“ unter der Leitung von Ariane Matiakh, dem Orchestre Philharmonique de Radio France und Dima Slobodeniouk mit Saariahos „Adrianna Songs“, mit Mahlers 3. Symphonie mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und singt Ravels Orchesterlieder-Zyklus „Sheherazade“ und Beethovens 9. Symphonie mit dem Gulbenkian Orchestra in Lissabon.
Als Studentin in Paris erhielt Nora Gubisch ihre musikalische Ausbildung u. a. am Konservatorium von Saint Maur und dem Pariser Konservatorium. Es war auch die Musik die sie mit dem international gefeierten Dirigenten Alain Altinoglu zusammenbrachte. Beide treten regelmäßig im Rezital zusammen als Duo auf. Für Naïve haben beide eine von der internationalen Kritik gefeierte CD mit Liedern von Ravel sowie Volksliedern aufgenommen. Eine weitere Aufnahme mit Liedern von Duparc ist bei Cascalle erschienen. Gubischs herausragende Diskographie umfasst außerdem Tippetts „A Child of our Time“ mit der Staatskapelle Dresden unter Sir Colin Davis, Dusapins „Perelà“ mit dem Opera Orchestre National de Montpellier, Offenbachs „Rheinnixen“, Humperdincks „Königskinder“ mit Jonas Kaufmann, Kodàly Háry János Suite, Lancinos Requiem, und Escaichs „Les Nuits hallucinées“ mit dem Orchestre National de Lyon unter Jun Märkl.
In 2014 wurde Nora Gubisch der Titel „Chevaliers des Ordre des Arts et des Lettres“ in Paris verliehen.

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MDR Rundfunkchor (Damen) / Chor

Wenn große Orchester im In- und Ausland ein Werk mit Chorbeteiligung planen, steht der MDR Rundfunkchor auf der Wunschliste ganz oben. Der größte und traditionsreichste Chor des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gilt unter Experten als einer der besten. Dirigenten wie Herbert von Karajan, Kurt Masur, Colin Davis, Claudio Abbado, Simon Rattle, Neville Marriner, Seiji Ozawa, Lorin Maazel, Bernard Haitink, Riccardo Muti, Georges Prêtre oder Roger Norrington haben dem MDR Rundfunkchor ihre Reverenz erwiesen. Regelmäßig konzertieren die Sängerinnen ...

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Wenn große Orchester im In- und Ausland ein Werk mit Chorbeteiligung planen, steht der MDR Rundfunkchor auf der Wunschliste ganz oben. Der größte und traditionsreichste Chor des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gilt unter Experten als einer der besten.

Wenn große Orchester im In- und Ausland ein Werk mit Chorbeteiligung planen, steht der MDR Rundfunkchor auf der Wunschliste ganz oben. Der größte und traditionsreichste Chor des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gilt unter Experten als einer der besten. Dirigenten wie Herbert von Karajan, Kurt Masur, Colin Davis, Claudio Abbado, Simon Rattle, Neville Marriner, Seiji Ozawa, Lorin Maazel, Bernard Haitink, Riccardo Muti, Georges Prêtre oder Roger Norrington haben dem MDR Rundfunkchor ihre Reverenz erwiesen. Regelmäßig konzertieren die Sängerinnen und Sänger mit dem MDR Sinfonieorchester unter Leitung seines Chefdirigenten Kristjan Järvi. Dass das Ensemble nicht nur exzellenter Partner der bedeutendsten Orchester ist, beweist es mit viel beachteten A-cappella-Interpretationen. Weltliche und geistliche Musik, Ensemblegesang sowie Chorsinfonik gehören gleichermaßen zum Repertoire, das beinahe ein Jahrtausend Musikgeschichte umspannt. Als Spezialensemble für Zeitgenössische Musik haben sich die 73 Choristen durch zahlreiche Ur- und Erstaufführungen einen Namen gemacht.

Mit Beginn der Spielzeit 2015/2016 übernahm der estnische Dirigent Risto Joost die künstlerische Leitung des MDR Rundfunkchores. In der Reihe seiner Vorgänger finden sich Namen wie Herbert Kegel, Jörg-Peter Weigle und Gert Frischmuth. Von 1998 bis 2013 prägte Howard Arman durch innovative Nachtgesänge und die Aufführung chorsinfonischer Werke nachhaltig das musikalische Profil und befestigte den Ruf des anerkannten Spitzenensembles. Zurzeit arbeitet der Chor mit vielen namhaften Gastdirigenten, wobei Philipp Ahmann als Erster Gastdirigent für eine kontinuierliche Entwicklung Sorge trägt.

Nahezu 200 Schallplatten und CDs – viele davon preisgekrönt - hat das Ensemble in seiner über 60-jährigen Geschichte aufgenommen. Über die Europäische Rundfunkunion wie auch auf Tourneen und Gastspielen weltweit zu hören, fungiert der 2013 mit dem Europäischen Kulturpreis ausgezeichnete MDR RUNDFUNKCHOR erfolgreich als musikalischer Botschafter Mitteldeutschlands.

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