KONZERTKALENDER

16. September 2016

Freitag / 18.30 Uhr

Konzerthaus Berlin / Abo-Konzert

Frank Strobel

Frank Strobel

Marina Prudenskaya / Alt

Alexander Vinogradov / Bass

Rundfunkchor Berlin

Rustam Samedov / Choreinstudierung

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin

Filmkonzert

Sergei Prokofjew

"Iwan Grosny" (Iwan der Schreckliche) -
Filmepos von Sergei Eisenstein mit Originalmusik für Soli, Chor und Orchester op. 116

17.15 Uhr, Ludwig-van-Beethoven-Saal
Einführung von Steffen Georgi

 Stadtplan

 Programmheft (PDF)

Eine Produktion von

Kooperationspartner

Konzert mit

Monumentale Filmoper

Sergei Prokofjews Filmmusik für das zweiteilige Geschichtsepos „Iwan Grosny“ von Sergei Eisenstein (1944/1946) zählt zu den Klassikern der Filmmusikgeschichte. Diese Musik wird anlässlich des 125. Geburtstags von Sergei Prokofjew im Rahmen des Musikfestes Berlin 2016 erstmals mit dem originalen Film aufgeführt. Bislang wurde die Filmmusik nur gekürzt und bearbeitet als Suite und als 1961 von Abram Stassewitsch zusammengestelltes Oratorium präsentiert. Sergej Prokofjew komponierte die Musik als dramatisierende Verstärkung der Handlung und setzte dafür nicht nur Orchester, sondern auch Chöre und Gesangssolisten ein. Er verarbeitete Techniken der Ballett- und Opernmusik, seine Musik entfaltet im Zusammenspiel mit den Filmbildern eine geradezu opernhafte Qualität. Eisensteins theatralisch inszenierte und in ihrem flackernden Schwarz-Weiß an El Greco erinnernde Filmbilder wirken durch die Musik noch expressiver. Genauso stark verdichtet die Musik auch die Dialoge zu beklemmenden Reflexionen über Macht und die Paranoia politischer Diktaturen.

Teil 1: 99 Minuten / Pause: 45 Minuten / Teil 2: 85 Minuten

Sendung auf ARTE am 7.11.2016 ab 23.10 Uhr

Biografien

Frank Strobel / Dirigent

Frank Strobel, 1966 in München geboren, wuchs im Umfeld des Kinos seiner Eltern auf und lernte schon früh das Filmvorführen. Entsprechend eng war sein Verhältnis zu Filmen und ihrer Musik, die ihn bis heute fesselt. Mit sechzehn fiel ihm die originale Filmmusik zu Fritz Langs Meisterwerk METROPOLIS als Klavierauszug in die Hände, die er neu arrangierte und zum Film spielte. Mit dem Erfolg dieses frühen METROPOLIS-Projekts, das bis heute viele weitere Aufführungen erlebt hat, waren die Weichen für die künstlerische Ausrichtung gestellt ...

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Frank Strobel, 1966 in München geboren, wuchs im Umfeld des Kinos seiner Eltern auf und lernte schon früh das Filmvorführen. Entsprechend eng war sein Verhältnis zu Filmen und ihrer Musik, die ihn bis heute fesselt. Mit sechzehn fiel ihm die originale Filmmusik zu Fritz Langs Meisterwerk METROPOLIS als Klavierauszug in die Hände, die er neu arrangierte und zum Film spielte. Mit dem Erfolg dieses frühen METROPOLIS-Projekts, das bis heute viele weitere Aufführungen erlebt hat, waren die Weichen für die künstlerische Ausrichtung gestellt. Die Beschäftigung mit METROPOLIS wurde noch einmal aktuell, als die Filmfassung – nach dem Fund einer Originalkopie 2008 in Buenos Aires – erneut rekonstruiert werden konnte. Strobel war aktiv daran beteiligt, nachdem er zuvor die Partitur des Filmkomponisten Gottfried Huppertz - ebenso wie die zu dem zweiteiligen NIBELUNGEN-Film - rekonstruiert hatte. Die mit Spannung erwartete Premiere der endgültig restaurierten Fassung von METROPOLIS mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin (RSB) unter Leitung von Frank Strobel fand 2010 auf der Berlinale statt und wurde im Kulturkanal arte übertragen sowie auf das Brandenburger Tor projiziert.

Neben seiner filmmusikalischen Tätigkeit hat Frank Strobel internationale Anerkennung für Erst- und Wiederaufführungen von Werken der Komponisten Franz Schreker, Alexander von Zemlinsky und Siegfried Wagner erlangt. Er überschreitet hierbei die Grenzen zwischen den Genres Filmmusik und Symphonik. Nicht zuletzt deshalb fand der große russische Komponist Alfred Schnittke in Strobel einen geistesverwandten Freund und idealen Interpreten seiner Werke: Im Auftrag von Schnittke traf Strobel eine Auswahl aus dessen über 60 Filmmusiken, bearbeitete sie als Suiten für den Konzertsaal und begann gemeinsam mit dem RSB die Werke auf CD einzuspielen, die 2005 und 2006 mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet wurden. Außerdem sind Schnittkes drei Klavierkonzerte in der Einspielung mit der Pianistin Eva Kupiec erschienen. Bereits 1992 dirigierte Frank Strobel in der Alten Oper Frankfurt die Uraufführung von Schnittkes Stummfilmmusik zu Pudowkins Filmklassiker DIE LETZTEN TAGE VON ST. PETERSBURG. Frank Strobel hat außerdem Sergej Prokofjews Musik zum Film ALEXANDER NEWSKI rekonstruiert, ediert und mit dem RSB im Konzerthaus Berlin 2004 uraufgeführt, worauf die Aufführung im Bolshoi Moskau folgte. In der Semperoper Dresden fand 2006 die Wiederaufführung des ROSENKAVALIER-Films mit der Originalmusik von Richard Strauss statt, deren rekonstruierte Filmpartitur Strobel mit der Sächsischen Staatskapelle erarbeitet hatte. Mit der NDR Radiophilharmonie führte er in der Londoner Royal Albert Hall zum Science-Fiction-Film MATRIX die Filmmusik von Don Davis auf, ein Ereignis, dem sich effektvolle MATRIX - LIVE IN CONCERT-Aufführungen anschlossen.

2014 realisierte Frank Strobel mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France die Uraufführung der neuen Partitur von Philippe Schoeller zum Film J’ACCUSE (Ich klage an) von Abel Gance im Pariser Salle Pleyel anlässlich des Gedenkens an den Beginn des 1. Weltkriegs. Mit dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt führte Frank Strobel das Filmkonzert ZUR CHRONIK VON GRIESHUUS auf (2015) und produzierte außerdem die Musik zur preisgekrönten Tatort-Folge IM SCHMERZ GEBOREN. Mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester und dem Rundfunkchor Berlin realisierte er in der vergangenen Spielzeit das rekonstruierte Filmwerk IWAN GROSNY von Sergey Eisenstein mit der erstmalig vollständig aufgeführten Filmmusik in der Originalorchestrierung von Sergey Prokofiev sowie Gesängen der Russisch-orthodoxen Liturgie beim Musikfest Berlin. Mit dieser ‚Filmoper´ war er im Juni 2017 außerdem beim ORF Radio-Symphonieorchester zum Abschluss der Wiener Konzerthaus Saison zu Gast.

In der Saison 2017/2018 dirigiert Frank Strobel neben einer Vielzahl von weiteren Filmkonzerten das WDR Funkhausorchester Köln zum rekonstruierten Film DIE LIEBE DER JEANNE NEY mit einer neu komponierten Filmmusik von Bernd Thewes, das Finnish Radio Symphony Orchestra zu ALEXANDER NEWSKI, das London Symphony Orchestra zu Oktober, die Staatsphilharmonie Nürnberg zu DER ROSENKAVALIER, die Weimarer Staatskapelle zu DREI HASELNÜSSE FÜR ASCHENBRÖDEL, das RSB zu THE ARTIST, das Radio-Symphonieorchester Wien zu TARTÜFF und das hr-Sinfonieorchester zu BLANCANIEVES. Frank Strobel folgt Wiedereinladungen zum Tonhalle-Orchester Zürich, Qatar Philharmonic Orchestra, Göteborgs Symfoniker, MDR Sinfonieorchester, zur Norddeutschen Philharmonie Rostock und zur NDR Radiophilharmonie. Mit dem Orchester der Komischen Oper Berlin widmet sich Frank Strobel an zwei umfangreichen Abenden dem „Kino Variété“ und mit dem London Symphony Orchestra gastiert er erstmals in der Pariser Philharmonie. Ein Programm zu Ehren Robert Mitchums dirigiert er in dieser Spielzeit mit den Bremer Philharmonikern und dem Sänger Dominique Horwitz.

Frank Strobel leistet seit Jahren Pionierarbeit im interdisziplinären Bereich von Film und Musik und ist einer der Protagonisten der Film in concert Bewegung. Durch sein Engagement hat der Stummfilm Einzug in führende Opern- und Konzerthäuser gehalten. Mit seinem fundierten musikalischen Können, seiner vielseitigen Begabung, Sachkenntnis und seinem Engagement hat er sich in der Welt der Filmmusik etabliert. Er verfügt sowohl über umfassende Kenntnis des Konzertrepertoires der Klassik, Romantik und des 20. Jahrhunderts, als auch über eine reiche Erfahrung als Dirigent, Arrangeur, Bearbeiter, Produzent und Studiomusiker.

Frank Strobel war in den 90er Jahren Chefdirigent des Filmorchesters Babelsberg und ist als Berater für das Stummfilmprogramm von ZDF/arte tätig. Im Jahr 2000 gründete er zusammen mit Beate Warkentien die Kulturinstitution EUROPÄISCHE FILMPHILHARMONIE, die sich unter seiner künstlerischen Leitung um eine historisch informierte Aufführungspraxis der Filmmusik verdient gemacht hat.

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Frank Strobel / Dirigent

Frank Strobel, 1966 in München geboren, wuchs im Umfeld des Kinos seiner Eltern auf und lernte schon früh das Filmvorführen. Entsprechend eng war sein Verhältnis zu Filmen und ihrer Musik, die ihn bis heute fesselt. Mit sechzehn fiel ihm die originale Filmmusik zu Fritz Langs Meisterwerk METROPOLIS als Klavierauszug in die Hände, die er neu arrangierte und zum Film spielte. Mit dem Erfolg dieses frühen METROPOLIS-Projekts, das bis heute viele weitere Aufführungen erlebt hat, waren die Weichen für die künstlerische Ausrichtung gestellt ...

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Frank Strobel, 1966 in München geboren, wuchs im Umfeld des Kinos seiner Eltern auf und lernte schon früh das Filmvorführen. Entsprechend eng war sein Verhältnis zu Filmen und ihrer Musik, die ihn bis heute fesselt. Mit sechzehn fiel ihm die originale Filmmusik zu Fritz Langs Meisterwerk METROPOLIS als Klavierauszug in die Hände, die er neu arrangierte und zum Film spielte. Mit dem Erfolg dieses frühen METROPOLIS-Projekts, das bis heute viele weitere Aufführungen erlebt hat, waren die Weichen für die künstlerische Ausrichtung gestellt. Die Beschäftigung mit METROPOLIS wurde noch einmal aktuell, als die Filmfassung – nach dem Fund einer Originalkopie 2008 in Buenos Aires – erneut rekonstruiert werden konnte. Strobel war aktiv daran beteiligt, nachdem er zuvor die Partitur des Filmkomponisten Gottfried Huppertz - ebenso wie die zu dem zweiteiligen NIBELUNGEN-Film - rekonstruiert hatte. Die mit Spannung erwartete Premiere der endgültig restaurierten Fassung von METROPOLIS mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin (RSB) unter Leitung von Frank Strobel fand 2010 auf der Berlinale statt und wurde im Kulturkanal arte übertragen sowie auf das Brandenburger Tor projiziert.

Neben seiner filmmusikalischen Tätigkeit hat Frank Strobel internationale Anerkennung für Erst- und Wiederaufführungen von Werken der Komponisten Franz Schreker, Alexander von Zemlinsky und Siegfried Wagner erlangt. Er überschreitet hierbei die Grenzen zwischen den Genres Filmmusik und Symphonik. Nicht zuletzt deshalb fand der große russische Komponist Alfred Schnittke in Strobel einen geistesverwandten Freund und idealen Interpreten seiner Werke: Im Auftrag von Schnittke traf Strobel eine Auswahl aus dessen über 60 Filmmusiken, bearbeitete sie als Suiten für den Konzertsaal und begann gemeinsam mit dem RSB die Werke auf CD einzuspielen, die 2005 und 2006 mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet wurden. Außerdem sind Schnittkes drei Klavierkonzerte in der Einspielung mit der Pianistin Eva Kupiec erschienen. Bereits 1992 dirigierte Frank Strobel in der Alten Oper Frankfurt die Uraufführung von Schnittkes Stummfilmmusik zu Pudowkins Filmklassiker DIE LETZTEN TAGE VON ST. PETERSBURG. Frank Strobel hat außerdem Sergej Prokofjews Musik zum Film ALEXANDER NEWSKI rekonstruiert, ediert und mit dem RSB im Konzerthaus Berlin 2004 uraufgeführt, worauf die Aufführung im Bolshoi Moskau folgte. In der Semperoper Dresden fand 2006 die Wiederaufführung des ROSENKAVALIER-Films mit der Originalmusik von Richard Strauss statt, deren rekonstruierte Filmpartitur Strobel mit der Sächsischen Staatskapelle erarbeitet hatte. Mit der NDR Radiophilharmonie führte er in der Londoner Royal Albert Hall zum Science-Fiction-Film MATRIX die Filmmusik von Don Davis auf, ein Ereignis, dem sich effektvolle MATRIX - LIVE IN CONCERT-Aufführungen anschlossen.

2014 realisierte Frank Strobel mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France die Uraufführung der neuen Partitur von Philippe Schoeller zum Film J’ACCUSE (Ich klage an) von Abel Gance im Pariser Salle Pleyel anlässlich des Gedenkens an den Beginn des 1. Weltkriegs. Mit dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt führte Frank Strobel das Filmkonzert ZUR CHRONIK VON GRIESHUUS auf (2015) und produzierte außerdem die Musik zur preisgekrönten Tatort-Folge IM SCHMERZ GEBOREN. Mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester und dem Rundfunkchor Berlin realisierte er in der vergangenen Spielzeit das rekonstruierte Filmwerk IWAN GROSNY von Sergey Eisenstein mit der erstmalig vollständig aufgeführten Filmmusik in der Originalorchestrierung von Sergey Prokofiev sowie Gesängen der Russisch-orthodoxen Liturgie beim Musikfest Berlin. Mit dieser ‚Filmoper´ war er im Juni 2017 außerdem beim ORF Radio-Symphonieorchester zum Abschluss der Wiener Konzerthaus Saison zu Gast.

In der Saison 2017/2018 dirigiert Frank Strobel neben einer Vielzahl von weiteren Filmkonzerten das WDR Funkhausorchester Köln zum rekonstruierten Film DIE LIEBE DER JEANNE NEY mit einer neu komponierten Filmmusik von Bernd Thewes, das Finnish Radio Symphony Orchestra zu ALEXANDER NEWSKI, das London Symphony Orchestra zu Oktober, die Staatsphilharmonie Nürnberg zu DER ROSENKAVALIER, die Weimarer Staatskapelle zu DREI HASELNÜSSE FÜR ASCHENBRÖDEL, das RSB zu THE ARTIST, das Radio-Symphonieorchester Wien zu TARTÜFF und das hr-Sinfonieorchester zu BLANCANIEVES. Frank Strobel folgt Wiedereinladungen zum Tonhalle-Orchester Zürich, Qatar Philharmonic Orchestra, Göteborgs Symfoniker, MDR Sinfonieorchester, zur Norddeutschen Philharmonie Rostock und zur NDR Radiophilharmonie. Mit dem Orchester der Komischen Oper Berlin widmet sich Frank Strobel an zwei umfangreichen Abenden dem „Kino Variété“ und mit dem London Symphony Orchestra gastiert er erstmals in der Pariser Philharmonie. Ein Programm zu Ehren Robert Mitchums dirigiert er in dieser Spielzeit mit den Bremer Philharmonikern und dem Sänger Dominique Horwitz.

Frank Strobel leistet seit Jahren Pionierarbeit im interdisziplinären Bereich von Film und Musik und ist einer der Protagonisten der Film in concert Bewegung. Durch sein Engagement hat der Stummfilm Einzug in führende Opern- und Konzerthäuser gehalten. Mit seinem fundierten musikalischen Können, seiner vielseitigen Begabung, Sachkenntnis und seinem Engagement hat er sich in der Welt der Filmmusik etabliert. Er verfügt sowohl über umfassende Kenntnis des Konzertrepertoires der Klassik, Romantik und des 20. Jahrhunderts, als auch über eine reiche Erfahrung als Dirigent, Arrangeur, Bearbeiter, Produzent und Studiomusiker.

Frank Strobel war in den 90er Jahren Chefdirigent des Filmorchesters Babelsberg und ist als Berater für das Stummfilmprogramm von ZDF/arte tätig. Im Jahr 2000 gründete er zusammen mit Beate Warkentien die Kulturinstitution EUROPÄISCHE FILMPHILHARMONIE, die sich unter seiner künstlerischen Leitung um eine historisch informierte Aufführungspraxis der Filmmusik verdient gemacht hat.

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Marina Prudenskaya / Alt

In St. Petersburg geboren, studierte sie am dortigen Konservatorium bei Evgenia Gorokhovskaja und wird seit einigen Jahren von Brigitte Eisenfeld gesangstechnisch betreut. Neben vielen Auszeichnungen gewann sie unter anderem 2003 den ARD-Musikwettbewerb. 2000 wechselte sie vom Stanislawski-Theater in Moskau zum Staatstheater Nürnberg. Dort erarbeitete sie sich viele Partien ihres Repertoires. Schwerpunkte ihres heutigen Repertoires sind Richard Wagner und …

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In St. Petersburg geboren, studierte sie am dortigen Konservatorium bei Evgenia Gorokhovskaja und wird seit einigen Jahren von Brigitte Eisenfeld gesangstechnisch betreut.
Neben vielen Auszeichnungen gewann sie unter anderem 2003 den ARD-Musikwettbewerb. 2000 wechselte sie vom Stanislawski-Theater in Moskau zum Staatstheater Nürnberg. Dort erarbeitete sie sich viele Partien ihres Repertoires.

Schwerpunkte ihres heutigen Repertoires sind Richard Wagner und Giuseppe Verdi. Als Ensemblemitglied der Deutschen Oper Berlin sang sie Fricka, Waltraute und Erda in „Der Ring des Nibelungen“. 2006 gab sie ihr Debüt bei den Bayreuther Festspielen als Floßhilde in der Neuproduktion von „Der Ring des Nibelungen“ unter der Leitung von Christian Thielemann. In Amsterdam sang sie die Erda in einer Aufführungsserie von Wagners „Ring der Nibelungen“. Im Mai 2010 debütierte sie an der Mailänder Scala in einer Neuproduktion von „Das Rheingold“ unter der Leitung von Daniel Barenboim. Im gleichen Jahr gab sie ihr Debüt bei den Berliner Philharmonikern mit der Messa da Requiem von Giuseppe Verdi unter der Leitung von Mariss Jansons. Auch mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra unter Manfred Honeck, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter James Conlon sowie in Tokio mit Christian Arming sang sie die Messa da Requiem. Darüber hinaus widmet sie sich intensiv ihrer Tätigkeit als Konzertsängerin und arbeitet dabei regelmäßig mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, den Berliner Philharmonikern und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks zusammen.

Marina Prudenskaya sang unter Dirigenten wie Daniel Barenboim, Hartmut Haenchen, James Conlon, Vladimir und Dmitri Jurowski, Marek Janowski, Alberto Zedda, Manfred Honeck, Stefan Soltesz, Christian Thielemann und Mariss Jansons, um nur einige zu nennen. Sie arbeitete mit renommierten Regisseuren wie Martin Kušej, Calixto Bieito, Carlus Padrissa, Stefan Herheim, Hans Neuenfels, Guy Cassiers, David Pountney, Jossi Wieler und Sergio Morabito.

Zu ihren aktuellen und zukünftigen Projekten zählen neben ihren zahlreichen Auftritten an der Staatsoper im Schiller Theater Berlin unter anderem Konzerte wie Ludwig van Beethovens „Missa Solemnis“ unter der Leitung von Sebastian Weigle, Beethovens 9. Sinfonie in Montpellier geleitet von Christian Arming sowie die Messa da Requiem von Giuseppe Verdi mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter Marek Janowski. Zudem gastiert sie mit Giuseppe Verdis „Aida“ in Valencia, mit Mussorgskis „Chowanschtschina“ in Stuttgart und gibt ihr Debüt als Azucena in Giuseppe Verdis „Il trovatore“ am Royal Opera House Covent Garden. Ab 2016 übernimmt sie zudem die Partie der Waltraute in Wagners „Götterdämmerung“ an den Bayreuther Festspielen.

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Alexander Vinogradov / Bass

In der Spielzeit 2015/16 und darüber hinaus singt Alexander den Filippo II in „Don Carlo“ am Teatro Colon in Buenos Aires, Banco an der Seite von Placido Domingo in „Macbeth“ in Valencia, Escamillo in „Carmen“ im Royal Opera House Covent Garden und im Opernhaus Zürich, Walter in „Luisa Miller“ an der Staatsoper Hamburg, Raimonde in „Lucia di Lammermoor“ im Teatro Regio Torino, Mefistofeles in „Faust“ in Essen und Silva in „Ernani“ in Marseille. Im Bereich der …

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In der Spielzeit 2015/16 und darüber hinaus singt Alexander den Filippo II in „Don Carlo“ am Teatro Colon in Buenos Aires, Banco an der Seite von Placido Domingo in „Macbeth“ in Valencia, Escamillo in „Carmen“ im Royal Opera House Covent Garden und im Opernhaus Zürich, Walter in „Luisa Miller“ an der Staatsoper Hamburg, Raimonde in „Lucia di Lammermoor“ im Teatro Regio Torino, Mefistofeles in „Faust“ in Essen und Silva in „Ernani“ in Marseille. Im Bereich der Sinfoniekonzerte singt er in Rachmaninoffs „The Bells“ mit dem Israel Philharmonic Orchestra (Vasily Petrenko) und dem New York Philharmonic Orchestra (Semyon Bychkov).

Vinogradov trat weltweit bei zahlreichen Festivals und in vielen Opernhäusern auf, darunter das Teatro alla Scala in Mailand, das Royal Opera House Covent Garden, die Opéra national de Paris, die Deutsche Staatsoper Berlin, das Teatro Real von Madrid, das Teatro La Fenice, das Théâtre du Châtelet, das Ravinia Festival, das Macerata Festival, das Gergiev Festival, das Palau de les Arts in Valencia, die Opéra de Lyon, das Bolschoi-Theater in Moskau, die Semperoper Dresden, die Santa Fe Opera, das Grand Théâtre de Bordeaux, die Washington National Opera, das Teatro Teresa Carreño in Caracas, das Neue Nationaltheater Tokyo, die Hollywood Bowl, das Teatro Regio Torino, die Opéra Monte-Carlo, die Atlanta Opera, die Grand Opera Florida, die Vlaamse Opera, das Teatro Carlo Felice, das Teatro Lirico Giuseppe Verdi di Trieste, das Teatro Massimo di Palermo, die Opéra de Nancy, das Teatro Massimo di Catania, das Teatro de la Maestranza in Sevilla und die Arena di Verona.

Er hatte Auftritte mit Orchester wie dem Simón Bolívar Youth Orchestra, dem Chicago Symphony Orchestra, dem Rotterdams Philharmonisch Orkest, dem Orchester des Bayerischen Rundfunks, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem London Philharmonic Orchestra, dem Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI di Torino, dem Orchestra Filarmonica della Scala, Brabants Orkest, dem Orchestre symphonique de Montréal, dem Los Angeles Philharmonic, dem Russischen Nationalorchester, dem Baltimore Symphony Orchestra, dem Gürzenich-Orchester Köln, dem Radio Filharmonisch Orkest Amsterdam, dem RTÉ National Symphony Orchestra Dublin, den Konzerthausorchestern Wien und Berlin und mit der Gulbenkian Foundation in Lissabon.

Vinogradovs breite Diskografie schließt Schostakowitschs Sinfonien Nr. 13 und 14 mit Vasily Petrenko und dem Liverpool Philharmonic (Naxos), Lieder Rachmaninoffs begleitet von Iain Burnside (Delphian), Mahlers Sinfonie Nr. 8 mit Gustavo Dudamel, dem LA Philharmonic und dem Simón Bolívar Symphony (Deutsche Grammophon), „Petite Messe Solennelle“ mit Ottavio Dantone und dem Orchestre de chambre de Paris (Naïve), „Luisa Miller“ beim Teatro La Fenice (Naxos) und „Carmen“ bei der Deutschen Staatsoper Berlin (Euro Arts) ein. Außerdem ist er auf zahlreichen Soloaufnahmen von Sängern wie Dmitri Chworostowski (Delos) und Marina Domashenko (Delos) als Support zu hören.

Alexander Vinogradov lebt derzeit in Berlin, wo er Gesang an der Hochschule für Musik Hanns Eisler lehrt. Er arbeitet weiterhin eng mit Svetlana Nesterenko zusammen.

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Rundfunkchor Berlin / Chor

Mit rund 60 Konzerten jährlich und internationalen Gastspielen, darunter 2016 eine gefeierte Residenz beim White Light Festival des Lincoln Center in New York sowie die erste Südamerikatournee, zählt der Rundfunkchor Berlin zu den herausragenden Chören der Welt. Allein drei Grammy Awards stehen für die Qualität seiner Aufnahmen. Sein breit gefächertes Repertoire, ein flexibles, reich nuanciertes Klangbild, makellose Präzision und packende Ansprache machen den Profichor zum Partner bedeutender Orchester und Dirigenten, ...

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Mit rund 60 Konzerten jährlich und internationalen Gastspielen, darunter 2016 eine gefeierte Residenz beim White Light Festival des Lincoln Center in New York sowie die erste Südamerikatournee, zählt der Rundfunkchor Berlin zu den herausragenden Chören der Welt. Allein drei Grammy Awards stehen für die Qualität seiner Aufnahmen. Sein breit gefächertes Repertoire, ein flexibles, reich nuanciertes Klangbild, makellose Präzision und packende Ansprache machen den Profichor zum Partner bedeutender Orchester und Dirigenten, darunter Sir Simon Rattle, Christian Thielemann oder Yannick Nézet-Séguin. In Berlin
besteht eine intensive Zusammenarbeit mit den Berliner Philharmonikern sowie mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und ihren Chefdirigenten.

Internationales Aufsehen erregt der Rundfunkchor Berlin auch mit seinen interdisziplinären Projekten, die das klassische Konzertformat aufbrechen und Chormusik neu erlebbar machen. Für sein jüngstes Projekt »LUTHER dancing with the gods« arbeitet der Chor erstmals mit Regisseur Robert Wilson zusammen und reflektiert in einer einzigartigen Konzertperformance mit Musik von Bach, Nystedt und Reich Luthers Wirkung auf die Künste und in den Künsten. Die gefeierte szenische Umsetzung des Brahms-Requiems als »human requiem« durch Jochen Sandig und ein Team von Sasha Waltz & Guests reist nach Gastspielen u.a. in New York, Hongkong, Paris, Brüssel und Athen im Frühjahr 2018 erstmals nach Australasien.

Mit seinen Community-Projekten für unterschiedliche Zielgruppen – das große Mitsingkonzertin der Berliner Philharmonie, dasFest der Chorkulturenfür Chöre aus aller Welt und die Liederbörse für Berliner Schülerinnen und Schüler– möchte der Rundfunkchor Berlin möglichst viele Menschen zum Singen bringen. Seine breit angelegte Bildungsinitiative SING! zielt auf die nachhaltige Vernetzung verschiedener
Partner, um das Singen als selbstverständlichen Teil des Berliner Grundschulalltags zu fördern. Mit der Akademie und Schola sowie der Internationalen Meisterklasse Berlin setzt sich das Ensemble für den professionellen Sänger- und Dirigentennachwuchs ein.

1925 gegründet, feierte der Rundfunkchor Berlin 2015 sein 90-jähriges Bestehen. Der Chor wurde von Dirigenten wie Helmut Koch, Dietrich Knothe, Robin Gritton und Simon Halsey geprägt. Seit der Saison 2015/16 steht der Niederländer Gijs Leenaars als Chefdirigent und Künstlerischer Leiter an der Spitze des Ensembles. Simon Halsey bleibt dem Chor als Ehrendirigent und Gastdirigent verbunden.

Der Rundfunkchor Berlin ist ein Ensemble der Rundfunk Orchester und Chöre GmbH Berlinin der Trägerschaft von Deutschlandradio, der Bundesrepublik Deutschland, dem Land Berlin und dem Rundfunk Berlin-Brandenburg.

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