KONZERTKALENDER

28. September 2016

Mittwoch / 20.00 Uhr

Philharmonie Berlin

Marek Janowski

Marek Janowski

Regine Hangler / Sopran

Elisabeth Kulman / Alt

Christian Elsner / Tenor

Franz-Josef Selig / Bass

MDR Rundfunkchor Leipzig

Michael Gläser / Choreinstudierung

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin

Ludwig van Beethoven

Missa solemnis
für Soli, Chor und Orchester D-Dur op. 123

18.45 Uhr, Südfoyer
Einführung von Steffen Georgi

 Stadtplan

 Programmheft (PDF)

Konzert mit

Sendetermin:

05. Februar 2017

19.30 Uhr

Mit Gott in die Natur

Ludwig van Beethovens Gottesbegriff hatte mit jeglicher institutionalisierten Kirche nichts zu tun. Seinem Bruder Johann riet er im Sommer 1822 – mitten in der Arbeit an der Missa – gutmütig: „Lies alle tage das Evangelium, führe Dir die Episteln Petri u. Pauli zu Gemüth, Reise nach Rom, u. küsse dem Papst den Pantoffl“. Wie anders klingt dagegen jenes Bekenntnis: „Allmächtiger im Walde! Ich bin selig, glücklich im Wald: jeder Baum spricht durch dich. O Gott! welche Herrlichkeit! In einer solchen Waldgegend, in den Höhen, ist Ruhe, Ruhe, ihm zu dienen.“ Die Idee von Gottes Reich jenseits der Kirche vertraten im 19. Jahrhundert etliche Theologen. Dass Christoph Christian Sturms (1740–1786) Buch „Betrachtungen über die Werke Gottes im Reiche der Natur und der Vorsehung auf alle Tage des Jahres“ aus Beethovens Besitz starke Gebrauchsspuren aufwies, ist kein Zufall. Demnach sei gerade die Natur „eine Schule für das Herz …, die uns auf sehr einleuchtende Art die Pflichten lehrt, welche wir sowohl in Absicht auf Gott, als auch auf uns selbst und unsere Nebenmenschen auszuüben schuldig sind.“

Biografien

Marek Janowski / Dirigent

Von August 2002 bis Oktober 2015 war Marek Janowski Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (RSB). Bis Ende 2016 wird er weiterhin in zahlreichen Konzertprojekten an der Spitze des Orchesters zu erleben sein. Vor seiner Berliner Zeit und teilweise parallel amtierte er als Musikdirektor des Orchestre de la Suisse Romande (2005–2012), Chefdirigent des Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo (2000–2005), wirkte auf der Chefposition bei der …

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Von August 2002 bis Oktober 2015 war Marek Janowski Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (RSB). Bis Ende 2016 wird er weiterhin in zahlreichen Konzertprojekten an der Spitze des Orchesters zu erleben sein. Vor seiner Berliner Zeit und teilweise parallel amtierte er als Musikdirektor des Orchestre de la Suisse Romande (2005–2012), Chefdirigent des Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo (2000–2005), wirkte auf der Chefposition bei der Dresdner Philharmonie (2001–2003) und war Musikalischer Leiter des Orchestre Philharmonique de Radio France (1984–2000).

Marek Janowskis konsequenter Anspruch an orchestrale Präzision und seine genaue Partiturkenntnis gehen einher mit sinnreichen Programmideen und machen ihn zu einem der renommiertesten Orchesterleiter der Gegenwart. Wo er auftritt, ob als Gastdirigent u.a. in den USA beim San Francisco Symphony, dem Cleveland Orchestra, in Asien beim NHK Symphony Orchestra Tokyo, in Europa beim Orchestre de Paris oder dem Tonhalle-Orchester Zürich, genießt er außerordentliches Ansehen wegen der Effizienz seiner Arbeit.

1939 geboren in Warschau, aufgewachsen und ausgebildet in Deutschland, führte Marek Janowskis künstlerischer Weg über Aachen, Köln, Düsseldorf und Hamburg als GMD nach Freiburg i. Br. und Dortmund. Es gibt zwischen Metropolitan Opera New York und Bayerischer Staatsoper München, zwischen San Francisco, Hamburg, Wien und Paris kein Opernhaus von Weltruf, wo er seit den späten 1970er-Jahren nicht regelmäßig zu Gast war. Seit den späten 1990er-Jahren konzentriert er sich ausschließlich auf den Konzertbetrieb und führt dort die große deutsche Dirigententradition als herausragender Beethoven-, Schumann-, Brahms-, Bruckner- und Strauss-Interpret, aber auch als Fachmann für das französische Repertoire fort. Sein Abschied von der Oper war indes nur ein institutioneller, kein musikalischer. Heute zählt er mehr denn je zu den Kundigsten etwa für die Werke von Richard Wagner, was er im konzertanten Wagnerzyklus des RSB (2010–2013) unter Beweis stellte. Der „Ring“ führt ihn außerdem doch noch einmal in den Operngraben zurück – 2016 und 2017 bei den Bayreuther Festspielen.

Im Februar 2014 wurde Marek Janowski der Ehrenpreis der deutschen Schallplattenkritik für sein umfangreiches Lebenswerk verliehen.

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Marek Janowski / Dirigent

Von August 2002 bis Oktober 2015 war Marek Janowski Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (RSB). Bis Ende 2016 wird er weiterhin in zahlreichen Konzertprojekten an der Spitze des Orchesters zu erleben sein. Vor seiner Berliner Zeit und teilweise parallel amtierte er als Musikdirektor des Orchestre de la Suisse Romande (2005–2012), Chefdirigent des Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo (2000–2005), wirkte auf der Chefposition bei der …

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Von August 2002 bis Oktober 2015 war Marek Janowski Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (RSB). Bis Ende 2016 wird er weiterhin in zahlreichen Konzertprojekten an der Spitze des Orchesters zu erleben sein. Vor seiner Berliner Zeit und teilweise parallel amtierte er als Musikdirektor des Orchestre de la Suisse Romande (2005–2012), Chefdirigent des Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo (2000–2005), wirkte auf der Chefposition bei der Dresdner Philharmonie (2001–2003) und war Musikalischer Leiter des Orchestre Philharmonique de Radio France (1984–2000).

Marek Janowskis konsequenter Anspruch an orchestrale Präzision und seine genaue Partiturkenntnis gehen einher mit sinnreichen Programmideen und machen ihn zu einem der renommiertesten Orchesterleiter der Gegenwart. Wo er auftritt, ob als Gastdirigent u.a. in den USA beim San Francisco Symphony, dem Cleveland Orchestra, in Asien beim NHK Symphony Orchestra Tokyo, in Europa beim Orchestre de Paris oder dem Tonhalle-Orchester Zürich, genießt er außerordentliches Ansehen wegen der Effizienz seiner Arbeit.

1939 geboren in Warschau, aufgewachsen und ausgebildet in Deutschland, führte Marek Janowskis künstlerischer Weg über Aachen, Köln, Düsseldorf und Hamburg als GMD nach Freiburg i. Br. und Dortmund. Es gibt zwischen Metropolitan Opera New York und Bayerischer Staatsoper München, zwischen San Francisco, Hamburg, Wien und Paris kein Opernhaus von Weltruf, wo er seit den späten 1970er-Jahren nicht regelmäßig zu Gast war. Seit den späten 1990er-Jahren konzentriert er sich ausschließlich auf den Konzertbetrieb und führt dort die große deutsche Dirigententradition als herausragender Beethoven-, Schumann-, Brahms-, Bruckner- und Strauss-Interpret, aber auch als Fachmann für das französische Repertoire fort. Sein Abschied von der Oper war indes nur ein institutioneller, kein musikalischer. Heute zählt er mehr denn je zu den Kundigsten etwa für die Werke von Richard Wagner, was er im konzertanten Wagnerzyklus des RSB (2010–2013) unter Beweis stellte. Der „Ring“ führt ihn außerdem doch noch einmal in den Operngraben zurück – 2016 und 2017 bei den Bayreuther Festspielen.

Im Februar 2014 wurde Marek Janowski der Ehrenpreis der deutschen Schallplattenkritik für sein umfangreiches Lebenswerk verliehen.

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Regine Hangler / Sopran

Die Sopranistin Regine Hangler begann ihre musikalische Ausbildung an der Musikschule ihrer Heimatstadt Eferding (Ö) im Fach Geige, wechselte bald zur Viola, nahm ihr Studium bei Walter Haas am Linzer Bruckner Konservatorium auf. Nach einem Technikstudium kam sie eher zufällig zum Gesangsstudium bei Ulrike Finder am Kärntner Landeskonservatorium und schloss ihr IGP – und Diplomstudium mit Auszeichnung ab. Danach studierte die junge Künstlerin an der Universität für Musik in Wien …

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Die Sopranistin Regine Hangler begann ihre musikalische Ausbildung an der Musikschule ihrer Heimatstadt Eferding (Ö) im Fach Geige, wechselte bald zur Viola, nahm ihr Studium bei Walter Haas am Linzer Bruckner Konservatorium auf. Nach einem Technikstudium kam sie eher zufällig zum Gesangsstudium bei Ulrike Finder am Kärntner Landeskonservatorium und schloss ihr IGP – und Diplomstudium mit Auszeichnung ab. Danach studierte die junge Künstlerin an der Universität für Musik in Wien Gesang bei Gabriele Lechner, und Lied – und Oratorium bei KS Robert Holl, die diese Studien auch jeweils mit Auszeichnung abschloss und gleichzeitig studiert sie auch mit KS Mara Zampieri in Padua. Zusätzliche Ausbildung erhielt die Sopranistin in Meisterkursen bei: KS Kurt Equiluz, KS Gundula Janowitz, KS Robert Holl, KS Emily Ameling, KS Dame Gwyneth Jones.

Sie war oftmalige Trägerin diverser Begabtenstipendien, Finalistin des Wettbewerbes Aslico in Italien und gewann den 2. Preis im Birgit Nilson Wettbewerb. Seit 2010 ist sie als Sopransolistin am Wiener Stephansdom, in der Augustinerkirche in Wien und in der Jesuitenkirche in Wien tätig. Ihre rege Konzerttätigkeit führte die Sopranistin nach Österreich, Deutschland, Italien, Albanien, Holland, Slowenien, Ungarn, Japan und Israel.

Seit der Spielzeit 2013/14 ist die Sopranistin im Ensemble der Wiener Staatsoper engagiert und singt dort Chrysothemis („Elektra“), Rosalinde („Fledermaus“), Freia („Rheingold“), Gutrune („Götterdämmerung“), Elektra („Idomeneo“), Helmwige („Walküre“), 3.Norn („Götterdämmerung“), 1. Dame („Zauberflöte“), Leitmetzerin („Rosenkavalier“), … Unter anderem wirkte sie bei folgenden Opernproduktionen mit: Elsa („Lohengrin“), Ariadne („Ariadne auf Naxos“), Daphne („Daphne“), Santuzza („Cavalleria Rusticana“), Leonore („Loreley“), Leonore („Fidelio“), … und es gab bereits zahlreiche CD und DVD Produktionen, Rundfunk- und Fernsehübertragung.

Im Mai 2015 sang die Sopranistin die Titelrolle der „Daphne“ in Berlin unter Marek Janowski, New York und Cleveland unter Franz Welser-Möst mit großem Erfolg. Im Sommer 2016 sang sie bei den Salzburger Festspielen Xanthe in der „Liebe der Danae“. Weitere zukünftige Engagements führen die Sopranistin nach Tokio, New York, …

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Elisabeth Kulman / Alt

Elisabeth Kulman zählt zu den gefragtesten Sängerinnen und Künstlerpersönlichkeiten der internationalen Musikwelt. Sie überzeugt Publikum und Kritik durch ihr kostbares, farbintensives Timbre sowie ihre charismatische Bühnenpräsenz und musikalische Vielseitigkeit ...

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Elisabeth Kulman zählt zu den gefragtesten Sängerinnen und Künstlerpersönlichkeiten der internationalen Musikwelt. Sie überzeugt Publikum und Kritik durch ihr kostbares, farbintensives Timbre sowie ihre charismatische Bühnenpräsenz und musikalische Vielseitigkeit.

Ihre Ausbildung erhielt sie an der Wiener Musikuniversität bei Helena Lazarska, debütierte 2001 als Pamina an der Volksoper Wien und feierte erste Erfolge als Sopranistin. Seit 2005 singt Elisabeth Kulman das große Mezzosopran- und Altfach. Im Ensemble der Wiener Staatsoper avancierte sie rasch zum Publikumsliebling und erarbeitete sich ein großes Repertoire. Zu ihren wichtigsten Partien zählen Fricka, Erda und Waltraute (Der Ring des Nibelungen), Carmen, Mrs. Quickly (Falstaff), Brangäne (Tristan und Isolde), Begbick (Mahagonny), Orlofsky (Die Fledermaus), Orfeo (Gluck) und Marina (Boris Godunow),

Seit 2010 ist Elisabeth Kulman freischaffend tätig und begehrte Solistin in den großen Musikmetropolen Wien, Paris, London, München, Berlin, Tokio, Salzburg, Moskau u.v.m. Sie singt regelmäßig mit den weltbesten Orchestern und Dirigenten wie Zubin Mehta, Kirill Petrenko, Christian Thielemann, Marek Janowski oder Franz Welser-Möst. Eine besonders enge Zusammenarbeit verband sie mit Nikolaus Harnoncourt.

Seit 2015 konzentriert Elisabeth Kulman ihre künstlerische Tätigkeit auf Liederabende (gemeinsam mit ihrem langjährigen Klavierpartner Eduard Kutrowatz), Konzerte und konzertante Opernaufführungen. Ihre besondere Liebe gilt unkonventionellen Projekten: “Mussorgsky Dis-Covered” mit internationalem Jazzquartett, “Mahler Lieder” und “Wer wagt mich zu höhnen?” mit dem Ensemble Amarcord Wien sowie “Hungaro Tune” mit Symphonieorchester und Jazzsolisten. Ihr neues Soloprogramm “La femme c’est moi” präsentiert Stücke von Carmen bis zu den Beatles.

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Christian Elsner / Tenor

Der in Freiburg im Breisgau geborene Christian Elsner ist einer der vielseitigsten deutschen Tenöre. Er studierte Gesang bei Martin Gründler, nahm Unterricht bei Dietrich Fischer-Dieskau und Neil Semer und ist Preisträger verschiedener internationaler Wettbewerbe. Als international gefragter Konzertsänger ist er gern gesehener Gast in allen wichtigen Zentren der klassischen Musik wie der Philharmonie Berlin, der Carnegie Hall New York, der Mailänder Scala oder der …

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Der in Freiburg im Breisgau geborene Christian Elsner ist einer der vielseitigsten deutschen Tenöre. Er studierte Gesang bei Martin Gründler, nahm Unterricht bei Dietrich Fischer-Dieskau und Neil Semer und ist Preisträger verschiedener internationaler Wettbewerbe.

Als international gefragter Konzertsänger ist er gern gesehener Gast in allen wichtigen Zentren der klassischen Musik wie der Philharmonie Berlin, der Carnegie Hall New York, der Mailänder Scala oder der Suntory Hall Tokyo und arbeitet mit Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Manfred Honeck, Marek Janowski, Mariss Jansons, Kent Nagano, Yannick Nézet-Séguin oder Sir Simon Rattle zusammen.
Nach Gastengagements an den Opernhäusern in Heidelberg, Darmstadt, Weimar und Kassel hat sich Christian Elsner zuletzt mit Auftritten als Siegmund an der Semperoper Dresden und als Parsifal an der Wiener Staatsoper auch als Wagnertenor etabliert.
Mit Begleitern wie Gerold Huber und Burkhard Kehring gab der Tenor Liederabende in Frankfurt, Hamburg, Bonn, Dresden, München, Würzburg, Brüssel und bei der Schubertiade Feldkirch.

Auf CD erschienen neben vielen Liedaufnahmen wie von Schuberts Winterreise oder Schumanns Dichterliebe und Studioproduktionen wie von Mahlers Lied von der Erde, Mendelssohns Lobgesang, Beethovens Missa Solemnis und der 9. Sinfonie auch Gesamtaufnahmen von Wagners „Rheingold“ (Loge) und „Parsifal“ (Parsifal).
Als Kinderbuchautor veröffentlichte Christian zuletzt „Lennie und der Ring des Nibelungen“ und er unterrichtet seit 2006 als Professor für Gesang an der Hochschule für Musik in Würzburg.

Zu den Projekten der kommenden Saison zählen Liederabende in Düsseldorf und Bad Homburg, die Titelrolle in Wagners „Parsifal“ am Teatro Real in Madrid unter Symeon Bychkov, Franz Schmidts „Das Buch mit sieben Siegeln“ in Wien mit den Wiener Symphonikern unter Manfred Honeck, Mahlers „Lied von der Erde“ in Paris mit dem Orchestre Philharmonique du Radio France unter Mikko Franck und in Lissabon mit dem Gulbenkian-Orchestera unter Susanna Mälkki, Beethovens „Missa Solemnis“ im Kloster Eberbach mit dem hr-Sinfonieorchester unter Andres Orosko-Estrada sowie Beethovens 9. Sinfonie in Leipzig mit dem Gewandhausorchester unter Herbert Blomstedt und in Berlin, Paris, Wien, New York, Taipee und Tokyo mit den Berliner Philharmoniker unter Sir Simon Rattle.

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MDR Rundfunkchor / Chor

Wenn große Orchester im In- und Ausland ein Werk mit Chorbeteiligung planen, steht der MDR Rundfunkchor auf der Wunschliste ganz oben. Der größte und traditionsreichste Chor des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gilt unter Experten als einer der besten. Wenn große Orchester im In- und Ausland ein Werk mit Chorbeteiligung planen, steht der MDR Rundfunkchor auf der Wunschliste ganz oben. Der größte und traditionsreichste ...

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Wenn große Orchester im In- und Ausland ein Werk mit Chorbeteiligung planen, steht der MDR Rundfunkchor auf der Wunschliste ganz oben. Der größte und traditionsreichste Chor des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gilt unter Experten als einer der besten.

Wenn große Orchester im In- und Ausland ein Werk mit Chorbeteiligung planen, steht der MDR Rundfunkchor auf der Wunschliste ganz oben. Der größte und traditionsreichste Chor des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gilt unter Experten als einer der besten. Dirigenten wie Herbert von Karajan, Kurt Masur, Colin Davis, Claudio Abbado, Simon Rattle, Neville Marriner, Seiji Ozawa, Lorin Maazel, Bernard Haitink, Riccardo Muti, Georges Prêtre oder Roger Norrington haben dem MDR Rundfunkchor ihre Reverenz erwiesen. Regelmäßig konzertieren die Sängerinnen und Sänger mit dem MDR Sinfonieorchester unter Leitung seines Chefdirigenten Kristjan Järvi. Dass das Ensemble nicht nur exzellenter Partner der bedeutendsten Orchester ist, beweist es mit viel beachteten A-cappella-Interpretationen. Weltliche und geistliche Musik, Ensemblegesang sowie Chorsinfonik gehören gleichermaßen zum Repertoire, das beinahe ein Jahrtausend Musikgeschichte umspannt. Als Spezialensemble für Zeitgenössische Musik haben sich die 73 Choristen durch zahlreiche Ur- und Erstaufführungen einen Namen gemacht.

Mit Beginn der Spielzeit 2015/2016 übernahm der estnische Dirigent Risto Joost die künstlerische Leitung des MDR Rundfunkchores. In der Reihe seiner Vorgänger finden sich Namen wie Herbert Kegel, Jörg-Peter Weigle und Gert Frischmuth. Von 1998 bis 2013 prägte Howard Arman durch innovative Nachtgesänge und die Aufführung chorsinfonischer Werke nachhaltig das musikalische Profil und befestigte den Ruf des anerkannten Spitzenensembles. Zurzeit arbeitet der Chor mit vielen namhaften Gastdirigenten, wobei Philipp Ahmann als Erster Gastdirigent für eine kontinuierliche Entwicklung Sorge trägt.

Nahezu 200 Schallplatten und CDs - viele davon preisgekrönt - hat das Ensemble in seiner über 60-jährigen Geschichte aufgenommen. Über die Europäische Rundfunkunion wie auch auf Tourneen und Gastspielen weltweit zu hören, fungiert der 2013 mit dem Europäischen Kulturpreis ausgezeichnete MDR RUNDFUNKCHOR erfolgreich als musikalischer Botschafter Mitteldeutschlands.

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