KONZERTKALENDER

27. November 2015

Freitag / 20.00 Uhr

Philharmonie Berlin / Abo-Konzert

Marek Janowski

Marek Janowski

Jacquelyn Wagner / Sopran

MDR Rundfunkchor Leipzig

Florian Benfer / Einstudierung

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin

Anton Bruckner

Messe Nr. 2 für Chor und Bläser e-Moll WAB 27
für Chor und Bläser

Johann Sebastian Bach

Brandenburgisches Konzert Nr. 3 G-Dur BWV 1048

Benjamin Britten

"Les Illuminations" für hohe Solostimme und Streichorchester op. 18
Text von Arthur Rimbaud

18.45 Uhr, Südfoyer
Einführung von Steffen Georgi

Biografien

Marek Janowski / Dirigent

Von August 2002 bis Oktober 2015 war Marek Janowski Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (RSB). Bis Ende 2016 wird er weiterhin in zahlreichen Konzertprojekten an der Spitze des Orchesters zu erleben sein. Vor seiner Berliner Zeit und teilweise parallel amtierte er als Musikdirektor des Orchestre de la Suisse Romande (2005–2012), Chefdirigent des Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo (2000–2005), wirkte auf der Chefposition bei der …

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Von August 2002 bis Oktober 2015 war Marek Janowski Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (RSB). Bis Ende 2016 wird er weiterhin in zahlreichen Konzertprojekten an der Spitze des Orchesters zu erleben sein. Vor seiner Berliner Zeit und teilweise parallel amtierte er als Musikdirektor des Orchestre de la Suisse Romande (2005–2012), Chefdirigent des Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo (2000–2005), wirkte auf der Chefposition bei der Dresdner Philharmonie (2001–2003) und war Musikalischer Leiter des Orchestre Philharmonique de Radio France (1984–2000).

Marek Janowskis konsequenter Anspruch an orchestrale Präzision und seine genaue Partiturkenntnis gehen einher mit sinnreichen Programmideen und machen ihn zu einem der renommiertesten Orchesterleiter der Gegenwart. Wo er auftritt, ob als Gastdirigent u.a. in den USA beim San Francisco Symphony, dem Cleveland Orchestra, in Asien beim NHK Symphony Orchestra Tokyo, in Europa beim Orchestre de Paris oder dem Tonhalle-Orchester Zürich, genießt er außerordentliches Ansehen wegen der Effizienz seiner Arbeit.

1939 geboren in Warschau, aufgewachsen und ausgebildet in Deutschland, führte Marek Janowskis künstlerischer Weg über Aachen, Köln, Düsseldorf und Hamburg als GMD nach Freiburg i. Br. und Dortmund. Es gibt zwischen Metropolitan Opera New York und Bayerischer Staatsoper München, zwischen San Francisco, Hamburg, Wien und Paris kein Opernhaus von Weltruf, wo er seit den späten 1970er-Jahren nicht regelmäßig zu Gast war. Seit den späten 1990er-Jahren konzentriert er sich ausschließlich auf den Konzertbetrieb und führt dort die große deutsche Dirigententradition als herausragender Beethoven-, Schumann-, Brahms-, Bruckner- und Strauss-Interpret, aber auch als Fachmann für das französische Repertoire fort. Sein Abschied von der Oper war indes nur ein institutioneller, kein musikalischer. Heute zählt er mehr denn je zu den Kundigsten etwa für die Werke von Richard Wagner, was er im konzertanten Wagnerzyklus des RSB (2010–2013) unter Beweis stellte. Der „Ring“ führt ihn außerdem doch noch einmal in den Operngraben zurück – 2016 und 2017 bei den Bayreuther Festspielen.

Im Februar 2014 wurde Marek Janowski der Ehrenpreis der deutschen Schallplattenkritik für sein umfangreiches Lebenswerk verliehen.

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Marek Janowski / Dirigent

Von August 2002 bis Oktober 2015 war Marek Janowski Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (RSB). Bis Ende 2016 wird er weiterhin in zahlreichen Konzertprojekten an der Spitze des Orchesters zu erleben sein. Vor seiner Berliner Zeit und teilweise parallel amtierte er als Musikdirektor des Orchestre de la Suisse Romande (2005–2012), Chefdirigent des Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo (2000–2005), wirkte auf der Chefposition bei der …

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Von August 2002 bis Oktober 2015 war Marek Janowski Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (RSB). Bis Ende 2016 wird er weiterhin in zahlreichen Konzertprojekten an der Spitze des Orchesters zu erleben sein. Vor seiner Berliner Zeit und teilweise parallel amtierte er als Musikdirektor des Orchestre de la Suisse Romande (2005–2012), Chefdirigent des Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo (2000–2005), wirkte auf der Chefposition bei der Dresdner Philharmonie (2001–2003) und war Musikalischer Leiter des Orchestre Philharmonique de Radio France (1984–2000).

Marek Janowskis konsequenter Anspruch an orchestrale Präzision und seine genaue Partiturkenntnis gehen einher mit sinnreichen Programmideen und machen ihn zu einem der renommiertesten Orchesterleiter der Gegenwart. Wo er auftritt, ob als Gastdirigent u.a. in den USA beim San Francisco Symphony, dem Cleveland Orchestra, in Asien beim NHK Symphony Orchestra Tokyo, in Europa beim Orchestre de Paris oder dem Tonhalle-Orchester Zürich, genießt er außerordentliches Ansehen wegen der Effizienz seiner Arbeit.

1939 geboren in Warschau, aufgewachsen und ausgebildet in Deutschland, führte Marek Janowskis künstlerischer Weg über Aachen, Köln, Düsseldorf und Hamburg als GMD nach Freiburg i. Br. und Dortmund. Es gibt zwischen Metropolitan Opera New York und Bayerischer Staatsoper München, zwischen San Francisco, Hamburg, Wien und Paris kein Opernhaus von Weltruf, wo er seit den späten 1970er-Jahren nicht regelmäßig zu Gast war. Seit den späten 1990er-Jahren konzentriert er sich ausschließlich auf den Konzertbetrieb und führt dort die große deutsche Dirigententradition als herausragender Beethoven-, Schumann-, Brahms-, Bruckner- und Strauss-Interpret, aber auch als Fachmann für das französische Repertoire fort. Sein Abschied von der Oper war indes nur ein institutioneller, kein musikalischer. Heute zählt er mehr denn je zu den Kundigsten etwa für die Werke von Richard Wagner, was er im konzertanten Wagnerzyklus des RSB (2010–2013) unter Beweis stellte. Der „Ring“ führt ihn außerdem doch noch einmal in den Operngraben zurück – 2016 und 2017 bei den Bayreuther Festspielen.

Im Februar 2014 wurde Marek Janowski der Ehrenpreis der deutschen Schallplattenkritik für sein umfangreiches Lebenswerk verliehen.

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Jacquelyn Wagner / Sopran

„Jacquelyn Wagner ist so etwas wie ein Shootingstar“ – urteilte Michael S. Zerban in Opernnetz, 10.05.2013 nach dem sensationellen Rollendebut der Künstlerin als Suor Angelica in einer Neuproduktion des gleichnamigen Stückes an der Oper Köln (Will Humburg; Eva-Maria Höckmayr). Tatsächlich hat sich die Karriere der jungen amerikanischen Sopranistin rasch entwickelt und bedingt sowohl durch die Schönheit und Ausdruckskraft ihrer Stimme als auch durch ihre Stilsicherheit …

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„Jacquelyn Wagner ist so etwas wie ein Shootingstar“ – urteilte Michael S. Zerban in Opernnetz, 10.05.2013 nach dem sensationellen Rollendebut der Künstlerin als Suor Angelica in einer Neuproduktion des gleichnamigen Stückes an der Oper Köln (Will Humburg; Eva-Maria Höckmayr). Tatsächlich hat sich die Karriere der jungen amerikanischen Sopranistin rasch entwickelt und bedingt sowohl durch die Schönheit und Ausdruckskraft ihrer Stimme als auch durch ihre Stilsicherheit in den Partien der unterschiedlichsten Epochen ist sie mittlerweile zu einem international gefragten Gast avanciert.

Die Spielzeit 2015/16 begann für die Künstlerin mit einer umjubelten Premiere als Arabella an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf (Tatjana Gürbaca; Lukas Beikircher). Eine Partie, die sie erstmals an der Minnesota Opera sang und mit der sie im April 2014 in der Neuproduktion von Christoph Loy (Marc Albrecht) an De Nederlands Opera in Amsterdam bei Publikum und Presse einhellige Begeisterung auslöste. Mit ihrem Rollendebut als Mimi („La Bohème“) in einer Neuproduktion von Michael Hampe (Francesco Angelico) an der Oper Köln fügte die Künstlerin ihrem Repertoire eine weitere wesentliche Fachpartie hinzu.
Weiters folgen u.a. ihr Debut am Gran Teatre del Liceu in Barcelona als Gutrune („Die Götterdämmerung“), die Rückkehr an die Oper Frankfurt als Contessa („Le nozze di Figaro“) sowie verschiedene Konzerte u.a. Beethoven IX und „Les illuminations“, diese jeweils mit dem RSB Berlin unter der Leitung von Marek Janowski, und Brahms „Ein deutsches Requiem“ mit dem Latvian National Symphony Orchestra (Andris Poga) in Riga und Ventspils. Zukünftige Projekte beinhalten u.a. ihr Debut an der Scala die Milano als Eva („Die Meistersinger von Nürnberg“) (Daniele Gatti), ihre Rückkehr an die Opéra de Paris, Bastille in einer Neuproduktion „Così fan tutte“ als Fiordiligi (Philippe Jordan; Anne Teresa de Keersmaeker) und eine Neuproduktion „Otello“ als Desdemona an der Deutschen Oper am Rhein (Michael Thalheimer; Axel Kober) etc.

Höhepunkte der Spielzeit 2014/15 waren verschiedene Rollendebuts, wie z.B. die Titelpartie der „Giovanna d’Arco“ in einer Neuproduktion am Theater Bonn (D: Will Humburg) und die Vitellia („La Clemenza di Tito“) in einer Neuproduktion an der Opéra National du Rhin Strasbourg (Andreas Spering), ihr umjubeltes Debut an der der Opéra de Paris, Bastille als Pamina („Die Zauberflöte“) (Constantin Trinks), sowie verschiedene Konzerte, darunter „Die vier letzten Lieder“ mit dem Gürzenich Orchester (Aleja Perez) und mit dem RSB Berlin „Shéhérazade“ und Florent-Schmitt Psalm 47 (Marek Janowski). Im Dezember 2013 gab Jacquelyn Wagner ihr Debut in New York, Carnegie Hall in einer konzertanten Version von „Feuersnot“ als Diemut, sowie ihr Debut beim Liverpool Philharmonic Orchestra (Roland Böer), wo sie in Haydns Schöpfung zu erleben war.

Nach einem Festengagement an der Deutschen Oper Berlin, wo Jacquelyn Wagner in den wesentlichen Partien ihres Fachs zu hören war wie Violetta, Pamina („Die Zauberflöte“), Contessa, Micaela („Carmen“)‚ Musetta („La Bohème“)‚ Gretel („Hänsel und Gretel“) und dem Sopran in Bachs „Matthäuspassion“, führten Gastengagements Jacquelyn Wagner u.a. an das Teatro Musicale di Firenze („Die Walküre“ als Ortrud; Zubin Mehta), an die Semperoper Dresden (Micaela), an die Volksoper Wien („Le nozze di Figaro“; Marco Arturo Marelli und „La Traviata“ als Violetta; Julia Jones), als Agathe („Der Freischütz“) an die Opéra Toulon und in einer Neuproduktion „Don Giovanni“ als Donna Anna an die Miami Opera. Sie ist regelmäßig an der Oper Frankfurt (Contessa; Violetta), an der Opéra du Rhin Strasbourg (Rosalinde, „Die Fledermaus“; Fiordiligi, „Così fan tutte“), an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf (Donna Anna, „Don Giovanni“, Violetta; Arabella), an der Minnesota Opera (Fiordiligi; Arabella), am Opernhaus Basel, mit dem die Künstlerin auch auf Japantournée in Tokyo und Nagoja war, wo sie als Contessa und in verschiedenen Liederabenden und Konzerten zu erleben war. Weiters war sie an der Opéra Bordeaux (Donna Anna) am Gran Teatro de Liceu (Zuccerina, „L’Ape Musicale“ und am Grand Théatre de Génève (‚Fiordiligi’).
 
Auf dem Konzertpodium präsentierte sich Jacquelyn Wagner u.a. in Bruckners f-Moll Messe mit dem St. Gallen Symphonie Orchester, Mozarts c-Moll Messe mit dem Gross Point Symphony Orchester, Mendelssohns „Elias“ und Mozarts Requiem mit dem Oackland Symphony Orchestra in Michigan, sowie mit einem Solokonzert mit dem Ann Arbor Symphony Orchestra und einer Operngala mit dem Detroit Symphony Orchester unter Leonard Slatkin. In der Berliner Philharmonie war die Künstlerin mit Mozart-Arien mit dem Deutschen Kammerorchester Berlin zu erleben sowie zuletzt mit dem Berlin Opera Chamber Orchestra unter der Leitung von Martín Baeza de Rubeo mit einem Arienkonzert.

Jacquelyn Wagner studierte an der Manhattan School of Music und an der Oakland University of Michigan und ist Gewinnerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe, u.a. des Internationalen Gesangswettbewerbs Francisco Vinas, des Gesangswettbewerbs Renata Tebaldi und des Panasonic Voice Wettbewerbs in New York in der Alice Tully Hall. Sie war Finalistin in Placido Domingos Operalia 2008 und erhielt in zwei aufeinanderfolgenden Jahren jeweils eine Auszeichnung beim Palm Beach Opera Jugend-Wettbewerb. Zudem erhielt die Künstlerin renommierte Stipendien wie die der Jenny Lind Society und des Fulbright Study Grant.

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MDR Rundfunkchor / Chor

Wenn große Orchester im In- und Ausland ein Werk mit Chorbeteiligung planen, steht der MDR Rundfunkchor auf der Wunschliste ganz oben. Der größte und traditionsreichste Chor des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gilt unter Experten als einer der besten. Wenn große Orchester im In- und Ausland ein Werk mit Chorbeteiligung planen, steht der MDR Rundfunkchor auf der Wunschliste ganz oben. Der größte und traditionsreichste ...

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Wenn große Orchester im In- und Ausland ein Werk mit Chorbeteiligung planen, steht der MDR Rundfunkchor auf der Wunschliste ganz oben. Der größte und traditionsreichste Chor des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gilt unter Experten als einer der besten.

Wenn große Orchester im In- und Ausland ein Werk mit Chorbeteiligung planen, steht der MDR Rundfunkchor auf der Wunschliste ganz oben. Der größte und traditionsreichste Chor des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gilt unter Experten als einer der besten. Dirigenten wie Herbert von Karajan, Kurt Masur, Colin Davis, Claudio Abbado, Simon Rattle, Neville Marriner, Seiji Ozawa, Lorin Maazel, Bernard Haitink, Riccardo Muti, Georges Prêtre oder Roger Norrington haben dem MDR Rundfunkchor ihre Reverenz erwiesen. Regelmäßig konzertieren die Sängerinnen und Sänger mit dem MDR Sinfonieorchester unter Leitung seines Chefdirigenten Kristjan Järvi. Dass das Ensemble nicht nur exzellenter Partner der bedeutendsten Orchester ist, beweist es mit viel beachteten A-cappella-Interpretationen. Weltliche und geistliche Musik, Ensemblegesang sowie Chorsinfonik gehören gleichermaßen zum Repertoire, das beinahe ein Jahrtausend Musikgeschichte umspannt. Als Spezialensemble für Zeitgenössische Musik haben sich die 73 Choristen durch zahlreiche Ur- und Erstaufführungen einen Namen gemacht.

Mit Beginn der Spielzeit 2015/2016 übernahm der estnische Dirigent Risto Joost die künstlerische Leitung des MDR Rundfunkchores. In der Reihe seiner Vorgänger finden sich Namen wie Herbert Kegel, Jörg-Peter Weigle und Gert Frischmuth. Von 1998 bis 2013 prägte Howard Arman durch innovative Nachtgesänge und die Aufführung chorsinfonischer Werke nachhaltig das musikalische Profil und befestigte den Ruf des anerkannten Spitzenensembles. Zurzeit arbeitet der Chor mit vielen namhaften Gastdirigenten, wobei Philipp Ahmann als Erster Gastdirigent für eine kontinuierliche Entwicklung Sorge trägt.

Nahezu 200 Schallplatten und CDs - viele davon preisgekrönt - hat das Ensemble in seiner über 60-jährigen Geschichte aufgenommen. Über die Europäische Rundfunkunion wie auch auf Tourneen und Gastspielen weltweit zu hören, fungiert der 2013 mit dem Europäischen Kulturpreis ausgezeichnete MDR RUNDFUNKCHOR erfolgreich als musikalischer Botschafter Mitteldeutschlands.

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