20:00 Philharmonie Berlin
20:00 Konzerthaus Berlin

Vasily Petrenko & Siobhan Stagg

Liebestode

Wolfgang Amadeus Mozart

Sinfonie D-Dur KV 385 („Haffner“)

Alban Berg

Sieben frühe Lieder für hohe Stimme und Orchester

Alexander Zemlinsky

„Die Seejungfrau“ – Fantasie für Orchester
(Deutsche Erstaufführung der revidierten Partiturausgabe von 2013)

Vasily Petrenko

Dirigent

Siobhan Stagg

Sopran

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin

Es ist eine Fähigkeit von Musik, den Tod entwaffnen zu können, zumal den Liebestod, indem sie lebendig weiterklingen lässt, was da vermeintlich gestorben ist. Alban Bergs Sieben frühe Lieder, von „überströmender Wärme des Fühlens“ (Arnold Schönberg), wurden erst spät veröffentlicht, 1985, zum 100. Geburtstag Bergs. Die Kompositionen hatten einst Helene Berg gegolten, von ihr zärtlich durch die Stürme des Lebens getragen bis zu ihrem Tod. Einen anderen Tod, jenen herzbewegenden der kleinen Seejungfrau nach Hans Christian Andersens gleichnamigem Märchen, besingt Alexander Zemlinsky mit der schönsten, ergreifendsten Musik, die ihm zu Gebote steht. Die geistig-stilistische Verwandtschaft der dreisätzigen Tondichtung „Die Seejungfrau“ (1902) zu Gustav Mahlers „Klagendem Lied“ und zu Arnold Schönbergs „Gurre-Liedern“ ist so ohrenfällig wie beabsichtigt.

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