20:00 Philharmonie Berlin

Saisoneröffnung beim Musikfest Berlin

Edison Denissow

„Peinture“ für großes Orchester

Anatol Vieru

Sinfonie Nr. 2

Sergei Rachmaninow

„Die Glocken“ – Sinfonisches Poem für Sopran, Tenor, Bariton, Chor und Orchester nach einem Gedicht von Edgar Allan Poe op. 35

Vladimir Jurowski

Dirigent

Galina Cheplakova

Sopran

Anton Rositskiy

Tenor

Vladislav Sulimsky

Bariton

Rundfunkchor Berlin

Gijs Leenaars

Choreinstudierung

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin

Uneingeschränkt sein

Einmal alles ausprobieren, Farben, Formen, Techniken – das wollte der deutsche Maler Daniel Richter in dem nebenstehenden Bild. Daniel Richters Kunstwerke begleiten uns durch die gesamte Saison 2026/2027.
Das Eröffnungskonzert bietet sogleich die Möglichkeit, Korrespondenzen „zwischen abstrakter Malerei und Musik“ (Edison Denissow, 1970) zu erkunden. Denissow, ein Freund und Weggefährte von Schnittke und Gubaidulina in der früheren UdSSR, bereitet mit seinem fein ausgeleuchteten Orchesterwerk „Peinture“ den Boden für die filigrane Sinfonie (1973) des jüdisch-rumänischen Künstlers Anatol Vieru, der 2026 einhundert Jahre alt geworden wäre – „Herzrasen“, „Psalm“ und „Ungezügelte Melodie“ sind die Sinfoniesätze überschrieben.
Nicht opulent genug kann es klingen in Sergei Rachmaninows „Glocken“. Menschliche Stationen, von der Geburt über die Hochzeit, die Stürme des Lebens bis hin zum Tod finden dort ihren Widerhall.

Konzerteinführung: 19.15 Uhr, Südfoyer, Steffen Georgi

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