Vladimir Jurowski - Dirigent

Vladimir Jurowski © Simon Pauly

Vladimir Jurowski ist einer der gefragtesten Dirigenten unserer Zeit und wird weltweit für sein fundiertes musikalisches Können und sein experimentierfreudiges künstlerisches Engagement gefeiert. Seit September 2017 ist er Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (RSB). Geboren in Moskau, begann er seine musikalische Ausbildung am dortigen Konservatorium. 1990 zog er mit seiner Familie nach Deutschland, wo er sein Studium an den Musikhochschulen in Dresden und Berlin abschloss. 1995 debütierte er auf internationaler Ebene beim Wexford Festival sowie am Royal Opera House Covent Garden.

2003 wurde Vladimir Jurowski zum Ersten Gastdirigenten des London Philharmonic Orchestra ernannt und ist seit 2007 dessen Principal Conductor. Darüber hinaus ist er Künstlerischer Leiter des Akademischen Staatsorchesters Russlands „Jewgeni Swetlanow“, Principal Artist des Orchestra of the Age of Enlightenment und Artistic Advisor des „ensemble unitedberlin“. 2015 wurde er zudem zum Künstlerischen Leiter des George-Enescu-Festivals in Bukarest berufen. Im März 2018 wurde bekanntgegeben, dass er ab der Spielzeit 2021/2022 Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper wird.

In der Vergangenheit war er u.a. Erster Kapellmeister der Komischen Oper Berlin (1997-2000) und Musikdirektor der Glyndebourne Festival Opera (2001-2013). Im März 2016 verlieh ihm das Royal College of Music in London die Ehrendoktorwürde.

Vladimir Jurowski dirigiert die führenden Orchester Europas und Nordamerikas, z.B. die Dresdner Staatskapelle, das Gewandhausorchester Leipzig, das Königliche Concertgebouworchester Amsterdam, das Boston, das Cleveland und das Philadelphia Orchestra, das New York Philharmonic sowie die Berliner und Wiener Philharmoniker. Zudem tritt er regelmäßig bei internationalen Festivals wie den BBC Proms auf und wirkt seit 1995 an den großen internationalen Opernhäusern, u.a. an der Metropolitan Opera New York, der Welsh National Opera, der Mailänder Scala, am Bolschoi-Theater und der Dresdner Semperoper.

An die Glyndebourne Opera kehrte er 2017 für die Weltpremiere von Brett Deans „Hamlet“ zurück und debütierte kurz darauf mit Alban Bergs „Wozzeck“ bei den Salzburger Festspielen. 2018 dirigierte er die Neuinszenierungen von Modest Mussorgskis „Boris Godunow“ an der Opéra National de Paris und von Franz Schrekers „Die Gezeichneten“ am Opernhaus Zürich.

Seine umfangreiche und vielfach preisgekrönte Diskographie enthält inzwischen drei Aufnahmen mit dem RSB für PENTATONE mit Werken von Schnittke, Mahler, Strauss, Hindemith und Britten.

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