Rapauke – Der Himmel
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Misa Yamada
Violine
Misa Yamada - Violine
Misa Yamada, in Japan geboren, begann im Alter von drei Jahren mit dem Geigenspiel.
Sie studierte bei Takashi Shimizu und Gerhard Bosse und erwarb an der Tokyo National University of Fine Arts & Music den Grad eines Bachelor. Ihre Studien ergänzte sie bei Eduard Schmieder an der Meadows School of the Arts in Dallas sowie an der Accademia Musicale Chigiana in Siena. 2004 erhielt sie das Konzertdiplom an der Académie de Musique in Lausanne.
2001 wurde sie Konzertmeisterin der New World Symphony in Miami. 2002 wechselte sie zu den Münchner Philharmonikern (2. Violine), seit 2004 gehört sie den 1. Violinen des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin an.
Als Solistin und Kammermusikerin konzertiert sie in Japan, den USA und Europa. Mit der Pianistin Hiroko Koseki gibt sie regelmäßig Duo-Abende in Japan, Deutschland, Italien und der Schweiz.
Georg Boge
Violoncello
Georg Boge - Violoncello
Georg Boge, 1980 in Berlin-Pankow geboren, begann im Alter von zwölf Jahren mit dem Violoncellospiel.
Er war Solocellist und Solist verschiedener Berliner Jugendorchester (z.B. in dem des RIAS und dem JugendStreichOrchester Berlin), zudem ermöglichte ihm intensive Streichquartettarbeit viele Konzerterfahrungen. 2000 begann er das Violoncellostudium an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin bei Stefan Giglberger. 2003 wechselte er nach Frankfurt am Main zu Michael Sanderling, hier legte er sein Diplom sowie das anschließende Konzertexamen ab. Im Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin war er ab 2004 als Substitut tätig. Anschließend war er Praktikant im Konzerthausorchester Berlin, um daraufhin dem RSB zuerst mit Zeitverträgen und seit 2010 als festes Mitglied verbunden zu sein.
Georg Boge spielt ein 2011 gebautes Instrument von Urs Mächler sowie ein Cello des ersten urkundlich erwähnten Berliner Geigenbaumeisters, Anton Bachmann, aus dem 18. Jahrhundert.
Maud Edenwald
Harfe
Maud Edenwald - Harfe
Maud Edenwald ist seit November 2015 Solo-Harfenistin des RSB. 1991 in Versailles, Frankreich geboren, fing ihre Harfenausbildung mit sechs Jahren in Bonn bei Frau Straub-Acoulon an. Sie studierte zunächst in Versailles am Conservatoire de Région bei Annie Challan. 2004 kam sie nach Berlin und studierte vier Jahre lang bei Ronith Mues, bevor sie 2008 ein Studium als Jungstudentin in der Klasse von Maria Graf und Gesine Dreyer an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ begann. Anschließend folgten von 2009 bis 2015 ein Bachelor- sowie ein Masterstudium. Zusätzlich nahm sie an Meisterkursen teil, u.a. mit Jana Bouskova, Isabelle Moretti, Marie-Pierre Langlamet und Christine Icart.
Orchestererfahrung sammelte sie als Mitglied des Bundesjugendorchesters sowie der Jungen Deutschen Philharmonie. Von 2012 bis 2013 war sie Solo-Harfenistin bei der Neubrandenburger Philharmonie, danach Akademistin an der Deutschen Oper Berlin. Anschließend spielte sie als Solo-Harfenistin beim Beethoven Orchester Bonn.
2011 wurde ihr und dem RSB-Solobratscher Alejandro Regueira Caumel von der Jury einstimmig der 1. Preis beim Wettbewerb für Kammermusik mit Harfe in Madrid in der Kategorie Jugend verliehen. 2014 gewannen sie dort den 1. Preis in der Kategorie Erwachsene.
N.N.
Posaune
Mitglieder des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin
Heike Linke
Rapauke
Heike Linke - Rapauke
Heike Link studierte nach einem erfolgreich abgeschlossenen Gesangsstudium Elementare Musikerziehung an der Universität der Künste Berlin und absolvierte eine Ausbildung zur Kinderchorleiterin an der Bundesakademie Wolfenbüttel. Sie unterrichtete von 1995 bis 2020 an verschiedenen Musikschulen Berlins im Bereich Musikalische Früherziehung, Grundausbildung und Kinderchor. Von August 2021 bis August 2022 folgte eine Ausbildung zur Erzieherin, seit August 2020 arbeitet sie in einem kleinen Kindergarten in Berlin. In freiberuflicher Tätigkeit ist sie Dozentin an der Landesmusikakademie, der UdK und arbeitet mit dem Rundfunksinfonieorchester Berlin zusammen.
Jule Greiner
Konzept und Moderation
Jule Greiner - Konzept und Moderation
Prof. Jule Greiner war als Musikpädagogin im Elementarbereich an der Musikschule Kreuzberg tätig, bevor sie als Dozentin an der Universität der Künste in Berlin lehrte, anschließend hatte sie eine Professur für Elementare Musikpädagogik an der Hochschule Osnabrück inne. Zudem war und ist sie sowohl als Dozentin in der Fort- und Weiterbildung für Lehrer:innen und Erzieher:innen tätig als auch für Musiker:innen bei der Vermittlungstätigkeit in Kindergarten und Konzert. Sie ist Mitautorin verschiedener Werke zur EMP und schreibt dazu regelmäßig Artikel in Fachzeitschriften.
Im Rahmen des Förderprojekts „Kunst und Spiele“ der Robert Bosch Stiftung entwickelte und gestaltete sie die Konzertreihe „Rapauke macht Musik“ für Kinder von 3 bis 6 Jahren, die 2017 den „JUNGE OHREN PREIS“ des „netzwerks junge ohren“ für Musikvermittlung bekam.
Isabel Stegner
Konzept und Moderation
Isabel Stegner - Konzept und Moderation
Isabel Stegner studierte Violine in Mannheim und Berlin, sie ist als Geigerin Mitglied der Kammerakademie Potsdam. Inspiriert durch Musikprojekte für ihre eigenen Kinder schloss sie zusätzlich ein Studium der Musikvermittlung an der HfM Detmold ab und ist seither mit Leidenschaft auch als freie Musikvermittlerin tätig. Neben der Rapauke-Reihe des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin gestaltet sie Projekte für die Kammerakademie und den Nikolaisaal in Potsdam und das Ensemble Aventure in Freiburg. Sie hat einen Lehrauftrag an der Musikhochschule Freiburg inne.
Mit dem Publikum auf Augenhöhe kommunizieren, die Mitmusiker:innen motivieren, kreativ denken und die Diversität der Gesellschaft widerspiegeln: Das sind die Prinzipien, die sie bei ihrem Engagement als Vermittlerin leiten.
Monumentale Tondichtung
In dieser Saison beschäftigt sich Rapauke mit „oben und unten“. Los geht es im ersten Konzert mit dem Himmel: mit den Wolken, die dort oben ziehen, mit dem Wind, der sie bewegt, und mit dem Wetter, das sie bringen. Gemeinsam schauen wir nach oben, lauschen Klängen, die an Regen, Sturm oder Sonnenschein erinnern, und entdecken musikalisch, was alles zwischen Himmel und Erde passieren kann.