Jean-Christophe Spinosi dirigiert weihnachtliche Werke
Georg Friedrich Händel
Ouvertüre zu „Der Messias“ HWV 56
Arcangelo Corelli
Concerto grosso für zwei Violinen, Violoncello, Streicher und Basso continuo g-Moll op. 6 Nr. 8 („fatto per la Notte di Natale“ – Weihnachtskonzert)
Antonio Vivaldi
Auszüge aus „Laudate Pueri Dominum“ (nach Psalm 112/113) für Sopran, Streicher und Basso continuo RV 600
Georg Philipp Telemann
Konzert für zwei Flöten, Streicher und Basso continuo e-Moll TWV 52:e2
Wolfgang Amadeus Mozart
„Et incarnatus est“ aus der Messe c-Moll KV 427
Johann Sebastian Bach
Orchestersuite Nr. 3 D-Dur BWV 1068
Wolfgang Amadeus Mozart
„Exsultate, jubilate“ – Motette für Sopran und Orchester KV 165
Jean-Christophe Spinosi
Dirigent
Jean-Christophe Spinosi - Dirigent
Als moderner, barocker und zutiefst humanistischer Musiker hat Jean Christophe Spinosi eine brilliante internationale Karriere verfolgt.
Als Leiter seines Ensemble Matheus ist er regelmäßig im Théâtre des Champs-Elysées, im Theater an der Wien, bei den Salzburger Festspielen, im Liceu in Barcelona, in der Staatsoper in Berlin usw. aufgetreten und hat zahlreiche besondere Projekte ins Leben gerufen, bei denen er das Barockrepertoire mit zeitgenössischer Musik und Straßenkünstlern kombiniert.
Die Welt der Sinfonie und der Oper öffnete ihm schnell ihre Türen und erkannte seine kühnen Neuinterpretationen. Er ist regelmäßiger Gast der größten internationalen Orchester wie der Berliner Philharmoniker, der Wiener Philharmoniker, des Orchestre de Paris, des Rundfunkorchesters Berlin, der Wiener Symphoniker, des Konzerthausorchesters Berlin, des Deutschen Symphonieorchesters Berlin, des Wiener Rundfunkorchesters, des Spanischen Nationalorchesters, des Philharmonischen Orchesters Monte Carlo, des Hr-Sinfonieorchesters Frankfurt, des City of Birmingham Symphony Orchestra, des Scottish Chamber Orchestra, des Moscow National Chamber Orchestra, des Royal Stockholm Philharmonic, des New Japan Philharmonic of Tokyo, des Osaka Philharmonic . … mit denen er in renommierten Konzertsälen auftritt, von der Berliner Philharmonie bis zur Carnegie Hall in New York, dem Palais Garnier in Paris, der Suntory Hall in Tokio und der Tschaikowsky-Konzerthalle in Moskau.
Spinosi hat mit dem Ensemble Matheus beim Label Naïve eine beeindruckende Diskografie aufgebaut, darunter vier bisher unveröffentlichte Opern von Vivaldi (La verità in cimento, Orlando Furioso, La Griselda und La fida ninfa) sowie Vivaldis Stabat Mater und Nisi Dominus mit Philippe Jaroussky und Marie-Nicole Lemieux. Mit Jaroussky hat er ein Album mit dem Titel Heroes für EMI-Virgin Classics und mit Cecilia Bartoli ein Album mit dem Titel Visions für Decca Classics aufgenommen. Seine Aufnahmen erfreuen sich großer Beliebtheit und wurden sowohl in Frankreich als auch im Ausland mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.
Zu den künstlerischen Kooperationen von Jean Christophe Spinosi gehören unter anderem Solisten wie Cecilia Bartoli, Philippe Jaroussky, Janine Jansen, Maxim Vengerov, Maria João Pires, Marie-Nicole Lemieux, Natalie Dessay und Jakub Józef Orliński.
Spinosi hat die meisten Rossini-Opern dirigiert, darunter auch Neuproduktionen von Le Comte Ory am Theater an der Wien. Er hat ein feines Gespür für die Programmierung von Werken des französischen Repertoires, darunter die Opern von Bizet und die symphonischen Werke von Ravel und Debussy.
Nina Maestracci
Sopran
Franziska Dallmann
Flöte
Franziska Dallmann - Flöte
Franziska Dallmanns musikalische Laufbahn begann in ihrem Elternhaus und führte über das C.-Ph.-E.-Bach-Gymnasium als Jungstudentin zu Prof. E. Grünenthal. Zum Studium ging es weiter nach Hannover zu Frau Prof. Andrea Lieberknecht und, Dallmann beendete ihre Ausbildung anschließend mit erfolgreichem Abschluss bei Frau Prof. Christina Fassbender in Berlin.
Ihr ganzes Studium hindurch sammelte sie prägende Erfahrungen: Sie war Akademistin der Staatskapelle Berlin, Stipendiatin der Stiftung „Villa Musica“ und in der Bundesauswahl „Konzerte Junger Künstler“ des Deutschen Musikrats mit ihrer Pianistin Magdalena Ernst. Außerdem spielte sie über Jahre an den Positionen der Soloflöte sowie der 2. Flöte in den Orchestern der Dresdner Philharmonie und der Komischen Oper Berlin.
Seit 2013 ist sie festes Mitglied im Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin.
Rudolf Döbler
Flöte
Rudolf Döbler - Flöte
Spielen – Vermitteln – Begeistern. Diese Anliegen verfolgt Rudolf Döbler als Musiker, Dozent, Moderator und Musikvermittler.
Rudolf Döbler wurde 1966 in Achern (Ortenau) geboren. Er studierte bei William Bennett und John Wright an den Musikhochschulen Freiburg und Karlsruhe. Ergänzend besuchte er Meisterkurse bei Alain Marion, Michel Debost, James Galway, André Jaunet, Geoffrey Gilbert und Robert Dick. Erste Engagements führten ihn als Soloflötist zu den philharmonischen Orchestern in Dessau und Hagen.
Seit 1993 ist er stellvertretender Soloflötist beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin (RSB). Parallel zu seiner Orchestertätigkeit war er von 1995 bis 1997 Mitglied des Ensembles musikFabrik NRW, einem der führenden deutschen Ensembles zeitgenössischer Musik. Er ist Mitglied der „14 Berliner Flötisten“ und des Ensembles 7211.
Zusammen mit dem holländischen Flötisten Robert Pot unterrichtet Rudolf Döbler seit 2002 in Meisterkursen fortgeschrittene Amateure und Profis. Seit 2009 ist er künstlerischer Leiter der QUERWIND Flötentage Staufen.
Rudolf Döbler ist es ein Bedürfnis, Menschen für Musik zu begeistern, seit er auf der Bühne steht. Seine mit Bedacht gewählten Moderationen eigener Kammerkonzerte, seine Erfahrung als Kinderkonzert-Moderator sowie sein Engagement als Schulbeauftragter des RSB zeugen davon. Seit 2005 koordiniert, organisiert und konzipiert er Workshops und Probenbesuche für Berliner Schulen und Kindergärten.
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Hunger auf Hoffnung
Nicht eben oft stehen sie auf den Konzertprogrammen des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin, die Namen der musikalischen Barockgrößen Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel, Georg Philipp Telemann, Arcangelo Corelli oder Antonio Vivaldi. In der Adventszeit gebührt ihnen der Raum in besonderer Weise. Verkörpert ihre Musik doch auf eindrucksvolle Weise jene überzeitlichen Werte, die wir mit der Weihnachtsbotschaft verbinden. Geborgenheit zu finden, teilzuhaben an Frieden, Liebe und Zusammenhalt sind menschliche Urbedürfnisse, sie sind dringend benötigte seelische Nahrung.
Möge die Musik dazu beitragen, uns zu sensibilisieren für das körperliche und geistige Unbehaustsein bedürftiger Menschen und uns dazu einladen, ihnen im umfassenden Sinn eine Herberge zu bieten.
Wärmen Sie sich gern gemeinsam mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin an dem mentalen Feuer dieses Konzertes!
Konzerteinführung: 19.10 Uhr, Ludwig-van-Beethoven-Saal, Steffen Georgi