20:00 Philharmonie Berlin

Nicholas Carter & James Ehnes

Maurice Ravel

„Le Tombeau de Couperin“ – Suite für Orchester

Erich Wolfgang Korngold

Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35

Richard Strauss

„Ein Heldenleben“ – Tondichtung für großes Orchester op. 40

Nicholas Carter

Dirigent

James Ehnes

Violine

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin

Teil sein vom Ganzen

„Es war seine Überzeugung, dass das tonale System nicht erschöpft sei, niemals erschöpft werden könne; dass noch unendliche melodische und harmonische Klangkombinationen im Weltall auf ihren „Erlöser“ warteten. Er verglich oft den künstlerischen Schaffensprozess mit dem der sich ewig erneuernden Natur.“ Das von Luzi Korngold überlieferte Herangehen ihres Mannes an die Musik als einer immerwährenden, der Natur innewohnenden Kontinuität gehört zu den sympathischsten und fruchtbarsten Theorien von Musik, die je von Menschen aufgestellt worden sind. Das ganze Programm von Nicholas Carter ist unter dieser Ägide zu verstehen. Und James Ehnes ist der richtige Solist dafür, Korngolds „Versuch für das Überleben des melodischen Typs der sinfonischen Musik“ mit prallem Leben zu erfüllen.
Ravel und Strauss verorten sich nicht weniger klar als Korngold in der Tradition der Musik. Wenn Strauss im „Heldenleben“ autobiographisch-gutmütig und durchaus selbstironisch ein „Maulheldenleben“ erzählt, so hat er sich anderswo ebenso liebevoll wie sein französischer Kollege Ravel mit dem einst legendären Cembalomeister und Komponisten François Couperin auseinandergesetzt.

Konzerteinführung: 19.10 Uhr, Südfoyer, Konzerteinführung von Steffen Georgi

Konzert mit

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