20:00 Konzerthaus Berlin

Petr Popelka & Leif Ove Andsnes

György Kurtág

„…quasi una fantasia…“ für Klavier und Instrumentengruppen op. 27

Wolfgang Amadeus Mozart

Konzert für Klavier und Orchester d-Moll KV 466

Sergei Rachmaninow

Sinfonie Nr. 2 e-Moll op. 27

Petr Popelka

Dirigent

Leif Ove Andsnes

Klavier

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin

Der Sinn von Krisen

„Spiele immer so, als ob Dein Leben davon abhinge“ (György Kurtág), und sei es eine simple C-Dur-Tonleiter wie zu Beginn von „… quasi una fantasia“. Reminiszenzen an Beethoven und Schumann, meditative Stille, heftige Eruptionen – der Pianist Leif Ove Andsnes ist fasziniert von dem „surrealen Klangereignis“, das Kurtág mit verschiedenen, im Raum verteilten Instrumentengruppen binnen zehn Minuten aufscheinen lässt. Vor dem Hintergrund kann sich das unbegreifliche Wunder des d-Moll-Klavierkonzertes von Mozart buchstäblich neu entfalten. Nach der Pause flutet der 36-jährige Dirigent Petr Popelka, zum ersten Mal beim RSB, den Saal mit epischer Weite. Inmitten des hektischen Weltgetümmels anno 1907 überwand Rachmaninow mit der Sinfonie Nr. 2 die größte Sinnkrise seines Lebens – uns Nachgeborene zum Selbstreflektieren einladend.

Das Konzert wird am 05.03.2023/ 20 Uhr ins Zeiss-Großplanetarium übertragen.

Konzerteinführung: 19.10 Uhr, Ludwig-van-Beethoven-Saal, Konzerteinführung von Steffen Georgi

Konzert mit

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