20:00 Konzerthaus Berlin

André de Ridder & Anna Lapwood

Anna S. Þorvaldsdóttir

„Catamorphosis“ für Orchester

Max Richter

„Cosmology“ für Orchester, Orgel und Frauenchor

György Ligeti

„Atmosphères“

Hans Zimmer

“Interstellar” – Filmmusik für Orgel solo, daraus “Cornfield Chase” und “No Time for Caution”

Gustav Holst

„Die Planeten“ – Sätze 1, 2, 6 und 4 („Mars“, „Venus“, „Uranus“, „Jupiter“) aus der Sinfonischen Suite op. 32

André de Ridder

Dirigent

Anna Lapwood

Orgel

Rundfunk-Kinderchor des Händel-Gymnasiums

Carsten Schultze

Choreinstudierung

Chor des Jungen Ensembles Berlin

Vinzenz Weissenburger

Choreinstudierung

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin

Zu den Sternen

In dem Begriff „Catamorphosis“ versammeln sich Katastrophe und Metamorphose zu einem zeitgemäßen Denken des Sichneuerfindens. Diese musikalische Entsprechung des „Phönix aus der Asche“ hat die 1977 in Island geborene Komponistin Anna Thorvaldsdóttir im Jahr 2020 komponiert. „Vielleicht können wir irgendwo zwischen dem Natürlichen und dem Unnatürlichen, zwischen Utopie und Dystopie, eine Perspektive gewinnen und ein Gleichgewicht in und mit der Welt um uns herum finden.“ Diese Hoffnung teilt auch der in sich kreisende New-Classic-Stil von Max Richter. „Cosmology“ verschmilzt Anleihen aus dem Ambient Sound mit der Klangwucht der Orgel, zelebriert von Anna Lapwood. Das Orchester ist abschließend gefordert bei Auszügen aus der astrologischen Klangpracht von Gustav Holsts „Planeten“-Suite, ebenfalls mit Anna Lapwood.