André de Ridder & Anna Lapwood
Anna S. Þorvaldsdóttir
„Catamorphosis“ für Orchester
Max Richter
„Cosmology“ für Orchester, Orgel und Frauenchor
György Ligeti
„Atmosphères“
Hans Zimmer
“Interstellar” – Filmmusik für Orgel solo, daraus “Cornfield Chase” und “No Time for Caution”
Gustav Holst
„Die Planeten“ – Sätze 1, 2, 6 und 4 („Mars“, „Venus“, „Uranus“, „Jupiter“) aus der Sinfonischen Suite op. 32
André de Ridder
Dirigent
Anna Lapwood
Orgel
Rundfunk-Kinderchor des Händel-Gymnasiums
Carsten Schultze
Choreinstudierung
Chor des Jungen Ensembles Berlin
Chor des Jungen Ensembles Berlin
Der Chor des Jungen Ensembles Berlin e.V. steht für junge, herausragende Chorarbeit in Berlin. Er besteht aus rund 90 musikinteressierten Sänger:innen im Alter von 18 bis 40 Jahren. Sie alle verbindet die Freude an anspruchsvoller Chormusik und das gemeinsame Engagement, welches unabdingbar für die hohe Qualität der musikalischen Arbeit ist. 2017 hat Vinzenz Weissenburger die künstlerische Leitung des Chores übernommen.
2018 feierte der Verein sein 60-jähriges Jubiläum. Seither kann der Chor auf beachtliche Erfolge zurückblicken, die von der musikalischen Vielfalt des Ensembles zeugen. Neben chorsinfonischen Werken wie Verdis „Messa da Requiem“ oder Bachs Passionen kommen auch A-cappella-Kompositionen zur Aufführung. Zudem lässt der Chor immer wieder Genregrenzen hinter sich. So sang er im Juni 2013 die Chorpartien beim Konzert des Weltstars Barbra Streisand in der Mercedes-Benz Arena Berlin. Mit Arthur Honeggers sinfonischem Psalm „König David“ erschien im Frühjahr 2014 bei Rondeau Classics die erste professionelle CD-Einspielung des Ensembles.
Neben Konzerten im Inland gastiert der Chor des Jungen Ensembles Berlin auch regelmäßig im Ausland. Im Herbst 2017 reisten die Sänger:innen nach China, wo der Chor in berühmten Konzertsälen in Peking, Wuhan, Hangzhou und Changsha auftrat. Zuvor war der Chor 2015 auf Einladung des Orquesta Filarmónica de Medellín in Kolumbien zu hören.
Im Mai 2018 belegte der Chor mit „sehr gutem Erfolg” den fünften Platz in der hochrangig besetzten Kategorie „Gemischte Chöre – ab 32 Mitwirkende” beim Deutschen Chorwettbewerb in Freiburg, nachdem er im Jahr zuvor beim Berliner Chorwettbewerb mit „hervorragendem Erfolg” überzeugen konnte. Damit knüpfte der Chor an seine Erfolge von 2014 an, als er am Deutschen Chorwettbewerb in Weimar mit „sehr gutem Erfolg“ teilnahm und einen Sonderpreis für die hervorragende Interpretation des Volkslieds „Der Kuckuck und der Esel“ gewann.
Der Chor des Jungen Ensembles Berlin versteht sich auch als Kulturvermittler. So führte er im April 2017 im Rahmen eines Projekts mit geflüchteten Neu-Berliner:innen Händels Oratorium „Semele“ auf. Im März 2010 kam das Kooperationsprojekt „Images of Light” gemeinsam mit dem Schulchor der Otto-Hahn-Schule Berlin-Neukölln in Berlin und in Istanbul zur Aufführung. Außerdem waren Schüler:innen der Comenius-Schule Berlin-Wilmersdorf sowie der Jane-Addams-Schule Berlin-Friedrichshain an der Aufführung des Chores von Beethovens „9. Sinfonie“ im Konzerthaus Berlin im November 2012 beteiligt.
Der Chor des Jungen Ensembles Berlin gehört zu den führenden nicht-beruflichen Chören in Deutschland. Er ist Mitglied im Chorverband Berlin e.V. und wurde im Frühjahr 2009 in das Förderprogramm des Berliner Senats aufgenommen.
Vinzenz Weissenburger
Choreinstudierung
Vinzenz Weissenburger - Choreinstudierung
Der Dirigent und Chorleiter Vinzenz Weissenburger arbeitet mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Gustavo Dudamel, Andris Nelsons und Sir Simon Rattle zusammen und dirigiert in Konzerten und Opern Klangkörper wie das MDR-Sinfonieorchester Leipzig, die Staatskapelle Berlin und die Lautten Compagney.
An der Staatsoper im Schiller Theater dirigierte er die Werkstatt-Produktionen „Der gestiefelte Kater“ von César Cui, „Eisenhans!“ von Ali N. Askin und Wolf-Ferraris „Aschenputtel“ sowie seit 2011 das traditionelle Weihnachtskonzert mit dem Kinderchor der Staatsoper und der Staatskapelle Berlin. In Dresden leitete er 2010 Mozarts „Die Zauberflöte“ und 2011 Lortzings „Der Wildschütz“ mit der Neuen Elbland Philharmonie. Im Juni 2012 debütierte er am Theater Hof mit Rossinis „Il barbiere di Siviglia“.
Seit 2007 leitet er den Kinderchor der Staatsoper Unter den Linden Berlin und baute ihn seitdem so aus, dass er 2013 in Litauen bei Siaulia Cantat die Goldmedaille und beim Deutschen Chorwettbewerb 2014 den 1. Preis gewann. Beim internationalen Chorwettbewerb von Hoi An (Vietnam) wurde der Kinderchor mit zwei Goldmedaillen und Vinzenz Weissenburger mit dem Conductor’s Prize for outstanding achievement ausgezeichnet. Im September 2015 gründete er den Jugendkammerchor Junges Consortium Berlin, der 2017 beim Grand Prix of Nations drei Goldmedaillen errang. Auch hier erhielt er einen Sonderpreis für „excellent conducting“. Im November 2016 übernahm er die künstlerische Leitung beim Chor des Jungen Ensembles Berlin.
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Zu den Sternen
In dem Begriff „Catamorphosis“ versammeln sich Katastrophe und Metamorphose zu einem zeitgemäßen Denken des Sichneuerfindens. Diese musikalische Entsprechung des „Phönix aus der Asche“ hat die 1977 in Island geborene Komponistin Anna Thorvaldsdóttir im Jahr 2020 komponiert. „Vielleicht können wir irgendwo zwischen dem Natürlichen und dem Unnatürlichen, zwischen Utopie und Dystopie, eine Perspektive gewinnen und ein Gleichgewicht in und mit der Welt um uns herum finden.“ Diese Hoffnung teilt auch der in sich kreisende New-Classic-Stil von Max Richter. „Cosmology“ verschmilzt Anleihen aus dem Ambient Sound mit der Klangwucht der Orgel, zelebriert von Anna Lapwood. Das Orchester ist abschließend gefordert bei Auszügen aus der astrologischen Klangpracht von Gustav Holsts „Planeten“-Suite, ebenfalls mit Anna Lapwood.