20:00 Konzerthaus Berlin

Antonello Manacorda & Maximilian Hornung

Camille Saint-Saëns

„La Danse macabre“ op. 40

Camille Saint-Saëns

Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 a-Moll op. 33

Camille Saint-Saëns

Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 2 d-Moll op. 119

Jean Sibelius

Sinfonie Nr. 5 Es-Dur op. 82

Antonello Manacorda

Dirigent

Maximilian Hornung

Violoncello

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin

Leidenschaft aus dem Norden

Vielleicht sollten Italiener wie Antonello Manacorda die stolze Musik des Nordländers Sibelius öfter dirigieren. Denn Sibelius verstand sich als ein leidenschaftlicher Bewunderer des europäischen Südens, für den die „nordische Melancholie die Sehnsucht nach dem aus der Ferne idealisierten Süden“ (Tomi Mäkelä) verkörperte. Vor der stolzen Sinfonie Nr. 5 des finnischen Komponisten flutet Musik von Camille Saint-Saëns den Konzertsaal. Zwei Cellokonzerte, eines brillanter als das andere, und vielleicht gerade deswegen nicht episch weitschweifend, hat der weitgereiste französische Beethovenverehrer komponiert. So kann Maximilian Hornung sein Können gleich an beiden Werken demonstrieren. Den roten Teppich aber legt sich (und uns) Saint-Säens selber aus, einen Ohrwurm mit geradezu teuflischem Grinsen: „La Danse macabre“.

 

Einige Werke des Konzerts gibt es am 20.10.2022 10 Uhr im Haus des Rundfunks im Rahmen einer kostenlosen moderierten Probe mit dem Dirigenten Antonello Manacorda und dem Cellisten Maximilian Hornung zu hören.
Klickt hier für weitere Informationen.

Konzerteinführung: 19.10 Uhr, Ludwig-van-Beethoven-Saal, Konzerteinführung von Steffen Georgi

Konzert mit

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