Jörg Widmann & Håkan Hardenberger
Jörg Widmann
„Towards Paradise“ (Labyrinth VI) – Konzert für Trompete und Orchester
Felix Mendelssohn Bartholdy
Andante aus der Klarinettensonate Es-Dur, bearbeitet für Klarinette, Harfe, Celesta und Streichorchester von Jörg Widmann
Felix Mendelssohn Bartholdy
Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 11
Jörg Widmann
Dirigent
Jörg Widmann - Dirigent
Jörg Widmann ist einer der bemerkenswertesten und vielseitigsten Künstler seiner Generation.
Von 2026 an ist er der neue Künstlerische Leiter der Lucerne Festival Academy, die seit ihrer Gründung 2004 durch Pierre Boulez eine zentrale Säule für die zeitgenössischen Musik innerhalb dieses Festivals ist. In der Saison 2025/26 ist er weltweit in all seinen Facetten als Klarinettist, Dirigent und Komponist zu erleben, unter anderem in seiner dritten Saison als Erster Gastdirigent der NDR Radiophilharmonie. Darüber hinaus ist er Associated Conductor des Münchener Kammerorchesters und Artistic Partner der Sinfonietta Riga.
Nach wichtigen Dirigaten beim Seoul Philharmonic Orchestra und Orquesta y Coro Nacionales de España führt ihn ein Schwerpunkt der Saison 2025/26 in die USA: Erstmals wird er das Cleveland Orchestra mit seiner und Mendelssohns Musik dirigieren. Zudem ist er am Pult der Sinfonieorchester von Atlanta und Detroit zu erleben. Weitere Gastdirigate führen ihn zum Oslo Philharmonic, Finnish Radio Symphony Orchestra, Orchestre Philharmonique de Radio France, Radio Filharmonisch Orkest, National Symphony Orchestra Taiwan, Budapest Festival Orchestra und zu den Bamberger Symphonikern. In seiner Eigenschaft als Associated Conductor ist er mit dem Münchener Kammerorchester auf Tournee in Südamerika.
Einen Akzent setzt im Feburar 2026 das Jörg Widmann gewidmete Klarinettenkonzert Zones of Blue von Olga Neuwirth, das er mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Sir Simon Rattle uraufführen wird. Eine weitere Facette ist die Uraufführung von Jörg Widmanns neuer Komposition Jupiter-Etüde im Rahmen des Mozartfests Würzburg im Juni 2026.
Langjährige Kammermusikpartner wie Isabelle Faust, Pierre-Laurent Aimard, Carolin Widmann und das Hagen Quartett, Signum Quartett und Amabile Quartet werden zusammen mit Jörg Widmann unter anderem in der Elbphilharmonie Hamburg, Philharmonie Essen, Muziekgebouw, Konzerthaus Wien, Auditorio Nacional de Música, Toppan Hall und dem Boulez Saal musizieren.
Bei den Donaueschinger Musiktagen 2015 brachte Widmann das Klarinettenkonzert über von Mark Andre zur Uraufführung. Weitere ihm gewidmete und für ihn geschriebene Klarinettenkonzerte sind Wolfgang Rihms Musik für Klarinette und Orchester (1999) und Aribert Reimanns Cantus (2006).
Dirigenten wie Daniel Barenboim, Daniel Harding, Kent Nagano, Franz Welser-Möst, Christian Thielemann, Iván Fischer, Andris Nelsons und Sir Simon Rattle bringen seine Musik regelmäßig zur Aufführung. Orchester wie die Wiener and Berliner Philharmoniker, New York Philharmonic, Concertgebouw Orchestra Amsterdam, Cleveland Orchestra, Orchestre de Paris, London Symphony Orchestra und viele andere haben seine Musik uraufgeführt und regelmäßig in ihrem Konzertrepertoire. In der Saison 2023/24 war Jörg Widmann Composer in Residence der Berliner Philharmoniker. Den fulminanten Abschluss der Residenz bildete die Uraufführung seines Hornkonzerts mit Stefan Dohr als Solisten und den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Sir Simon Rattle.
Ausgebildet von Gerd Starke in München und Charles Neidich an der Juilliard School New York war Jörg Widmann selbst Professor für Klarinette und Komposition an der Freiburger Musikhochschule. Seit 2017 bekleidet Widmann einen Lehrstuhl für Komposition an der Barenboim-Said Akademie Berlin. In Anerkennung seiner Verdienste um die Musik wurde er im Juni 2024 zum Mitglied der Royal Swedish Academy of Music ernannt. Er war Fellow des Wissenschaftskollegs zu Berlin und ist Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, der Freien Akademie der Künste Hamburg (2007) und der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz (2016) und erhielt im Februar 2023 die Ehrendoktorwürde der University of Limerick, Irland. Im Juli 2025 wurde Jörg Widmann zum Präsidenten der Internationalen Max-Reger-Gesellschaft gewählt.
Komposition studierte Jörg Widmann bei Kay Westermann, Wilfried Hiller, Hans Werner Henze und Wolfgang Rihm. Sein Schaffen wurde vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem renommierten Bach-Preis der Freien und Hansestadt Hamburg, wie auch mit dem Musikpreis der Landeshauptstadt München.
Håkan Hardenberger
Trompete
Håkan Hardenberger - Trompete
Håkan Hardenberger ist einer der anerkanntesten Solisten weltweit, bekannt für seine phänomenalen Auftritte und unermüdlichen Neuerfindungen. Er beherrscht nicht nur das klassische Repertoire, sondern ist auch einer der bekanntesten Botschafter für Neue Musik.
Hardenberger gibt Konzerte mit weltweit führenden Orchestern, darunter Boston Symphony Orchestra, Gewandhausorchester Leipzig, Royal Concertgebouw Orchestra, Wiener Philharmoniker, Berliner Philharmoniker und London Symphony Orchestra. Er arbeitet regelmäßig mit Dirigenten wie Daniel Harding, Ingo Metzmacher, Andris Nelsons, Sakari Oramo, Jukka-Pekka Saraste und John Storgårds zusammen.
Etliche der für Hardenberger geschriebenen Werke gehören zum Standardrepertoire für Trompete, von Komponisten wie Sir Harrison Birtwistle, Brett Dean, HK Gruber, Hans Werner Henze, Betsy Jolas, Arvo Pärt, Toru Takemitsu, Mark-Anthony Turnage und Rolf Wallin.
Im Sommer 2019 kehrt Hardenberger mit dem Boston Symphony Orchestra unter Andris Nelsons zum Tanglewood Music Festival zurück, gefolgt von seiner Rückkehr zu den BBC Proms mit dem BBC National Orchestra of Wales und Markus Stenz, für die UK-Premiere von Tobias Broströms Doppelkonzert für Trompete mit Jeroen Berwaerts. Mit dem BBC Symphony Orchestra und Sakari Oramo spielt Hardenberger diese Saison Olga Neuwirths „Miramondo Multiplo” beim Musikfest Berlin sowie Betsy Jolas’ Trompetenkonzert „Onze Lieder” im Barbican Centre London. Im Rahmen seiner Artist Residency beim Gewandhausorchester Leipzig spielt er Mieczysław Weinbergs Trompetenkonzert und bringt die 89. Aufführung von HK Grubers Konzert „Aerial” auf die Bühne. Weitere Höhepunkte sind die niederländische Premiere von Robin Holloways „Phaeton’s Journey: Son of the Sun“ mit Het Residentie Orkest und Nicholas Collon sowie Konzerte mit dem Royal Concertgebouw Orchestra mit Andris Nelsons, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin mit Alain Altinoglu, Bamberger Symphoniker mit John Storgårds, Swedish Radio Symphony Orchestra und Orchestre Philharmonique de Luxembourg mit Daniel Harding. Des Weiteren beginnt Hardenberger seine Artist Residency beim Seoul Philharmonic Orchestra in 2020 und ist gemeinsam mit HK Gruber sowohl als Solist, als auch als Dirigent beim New Zealand Symphony Orchestra zu hören. Außerdem kehrt er als Solist zum Melbourne Symphony Orchestra zurück und kuratiert das Metropolis New Music Festival des Orchesters.
Dirigieren ist ein wichtiger Teil Hardenbergers künstlerischen Schaffens. In der Saison 2019/20 dirigiert er das Gewandhausorchester Leipzig, Seoul Philharmonic Orchestra, Malmö Symphony Orchestra, Swedish Chamber Orchestra und Tasmanian Symphony Orchestra. Außerdem spielt er Duo-Rezitale mit Pianist Roland Pöntinen sowie mit Perkussionist Colin Currie, mit dem er 2018 eine Aufnahme mit Duos von Komponisten wie Brett Dean und André Jolivet veröffentlichte. Hardenbergers umfangreiche Diskographie bei Philips, EMI, Deutsche Grammophon und BIS wird im Herbst 2019 außerdem um seine Aufnahme mit Werken von Sally Beamish, Betsy Jolas und Olga Neuwirth (BIS) sowie der neuesten Version von Peter Eötvös‘ Trompetenkonzert „Jet Stream” (BMC) erweitert.
Von 2016 bis 2018 war Hardenberger Artistic Director des Malmö Chamber Music Festivals. Geboren in Malmö, Schweden, begann Hardenberger im Alter von acht Jahren mit Trompetenstunden bei Bo Nilsson. Später studierte er an der Pariser Musikhochschule bei Pierre Thibaud sowie in Los Angeles bei Thomas Stevens. Er ist Professor am Malmö Conservatoire.
Jörg Widmann
Klarinette
Jörg Widmann - Klarinette
Jörg Widmann ist einer der bemerkenswertesten und vielseitigsten Künstler seiner Generation.
Von 2026 an ist er der neue Künstlerische Leiter der Lucerne Festival Academy, die seit ihrer Gründung 2004 durch Pierre Boulez eine zentrale Säule für die zeitgenössischen Musik innerhalb dieses Festivals ist. In der Saison 2025/26 ist er weltweit in all seinen Facetten als Klarinettist, Dirigent und Komponist zu erleben, unter anderem in seiner dritten Saison als Erster Gastdirigent der NDR Radiophilharmonie. Darüber hinaus ist er Associated Conductor des Münchener Kammerorchesters und Artistic Partner der Sinfonietta Riga.
Nach wichtigen Dirigaten beim Seoul Philharmonic Orchestra und Orquesta y Coro Nacionales de España führt ihn ein Schwerpunkt der Saison 2025/26 in die USA: Erstmals wird er das Cleveland Orchestra mit seiner und Mendelssohns Musik dirigieren. Zudem ist er am Pult der Sinfonieorchester von Atlanta und Detroit zu erleben. Weitere Gastdirigate führen ihn zum Oslo Philharmonic, Finnish Radio Symphony Orchestra, Orchestre Philharmonique de Radio France, Radio Filharmonisch Orkest, National Symphony Orchestra Taiwan, Budapest Festival Orchestra und zu den Bamberger Symphonikern. In seiner Eigenschaft als Associated Conductor ist er mit dem Münchener Kammerorchester auf Tournee in Südamerika.
Einen Akzent setzt im Feburar 2026 das Jörg Widmann gewidmete Klarinettenkonzert Zones of Blue von Olga Neuwirth, das er mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Sir Simon Rattle uraufführen wird. Eine weitere Facette ist die Uraufführung von Jörg Widmanns neuer Komposition Jupiter-Etüde im Rahmen des Mozartfests Würzburg im Juni 2026.
Langjährige Kammermusikpartner wie Isabelle Faust, Pierre-Laurent Aimard, Carolin Widmann und das Hagen Quartett, Signum Quartett und Amabile Quartet werden zusammen mit Jörg Widmann unter anderem in der Elbphilharmonie Hamburg, Philharmonie Essen, Muziekgebouw, Konzerthaus Wien, Auditorio Nacional de Música, Toppan Hall und dem Boulez Saal musizieren.
Bei den Donaueschinger Musiktagen 2015 brachte Widmann das Klarinettenkonzert über von Mark Andre zur Uraufführung. Weitere ihm gewidmete und für ihn geschriebene Klarinettenkonzerte sind Wolfgang Rihms Musik für Klarinette und Orchester (1999) und Aribert Reimanns Cantus (2006).
Dirigenten wie Daniel Barenboim, Daniel Harding, Kent Nagano, Franz Welser-Möst, Christian Thielemann, Iván Fischer, Andris Nelsons und Sir Simon Rattle bringen seine Musik regelmäßig zur Aufführung. Orchester wie die Wiener and Berliner Philharmoniker, New York Philharmonic, Concertgebouw Orchestra Amsterdam, Cleveland Orchestra, Orchestre de Paris, London Symphony Orchestra und viele andere haben seine Musik uraufgeführt und regelmäßig in ihrem Konzertrepertoire. In der Saison 2023/24 war Jörg Widmann Composer in Residence der Berliner Philharmoniker. Den fulminanten Abschluss der Residenz bildete die Uraufführung seines Hornkonzerts mit Stefan Dohr als Solisten und den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Sir Simon Rattle.
Ausgebildet von Gerd Starke in München und Charles Neidich an der Juilliard School New York war Jörg Widmann selbst Professor für Klarinette und Komposition an der Freiburger Musikhochschule. Seit 2017 bekleidet Widmann einen Lehrstuhl für Komposition an der Barenboim-Said Akademie Berlin. In Anerkennung seiner Verdienste um die Musik wurde er im Juni 2024 zum Mitglied der Royal Swedish Academy of Music ernannt. Er war Fellow des Wissenschaftskollegs zu Berlin und ist Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, der Freien Akademie der Künste Hamburg (2007) und der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz (2016) und erhielt im Februar 2023 die Ehrendoktorwürde der University of Limerick, Irland. Im Juli 2025 wurde Jörg Widmann zum Präsidenten der Internationalen Max-Reger-Gesellschaft gewählt.
Komposition studierte Jörg Widmann bei Kay Westermann, Wilfried Hiller, Hans Werner Henze und Wolfgang Rihm. Sein Schaffen wurde vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem renommierten Bach-Preis der Freien und Hansestadt Hamburg, wie auch mit dem Musikpreis der Landeshauptstadt München.
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Irgendwo ist es – das Paradies
Und wenn die Wege auch labyrinthisch und verschlungen sein mögen, es lohnt sich unbedingt, sie zu gehen. Dazu lädt das unerwartet lyrische Trompetenkonzert von Jörg Widmann nachdrücklich ein. Denn, wer weiß, eines Tages, irgendwo, vielleicht, da offenbart es sich, das Gelobte, das Ersehnte, das Paradies. Und wenn es ganz tief in uns selbst wäre…
Das Prinzip Hoffnung, das Neu-Entdecken, das Staunen über die kleinsten, die unvermuteten Schönheiten – Jörg Widmann hat es nie verlernt. Mit seinen Kompositionen, seinem Klarinettenspiel und seinem höchst inspirierenden Dirigat auch von solcher Musik, die er nicht selbst erfunden hat, vermag er, das Staunen gerade über vermeintlich allbekannte Dinge auch uns Zuhörenden zurückzugeben. Zum Beispiel über die verblüffende Sinfonie Nr. 1 des 15-jährigen Felix Mendelssohn Bartholdy.