20:00 Philharmonie Berlin

Valentin Uryupin & Anna Vinnitskaya

Besucherinformation

Sergei Rachmaninow

Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 fis-Moll op. 1

Anton Bruckner

Sinfonie Nr. 2 c-Moll WAB 102
(Fassung 1877)

Valentin Uryupin

Dirigent

Anna Vinnitskaya

Klavier

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin

Dirigentenwechsel

Eva Ollikainen hat leider aus gesundheitlichen Gründen die Leitung des Konzertes abgeben müssen. Wir freuen uns sehr, dass Valentin Uryupin – dem RSB von einer CD-Aufnahme 2023 und vom Erzählkonzert 2024 („Der Zauberberg“ von Thomas Mann) bekannt und damals vom Publikum gefeiert – sich bereit erklärt hat, in das Projekt kurzfristig einzusteigen. Das Programm bleibt unverändert.

Melodische Majestäten

Auch wenn sie den jeweils populäreren Werken ihrer Autoren vorausgegangen sind, verdienen die beiden hier versammelten Kompositionen besondere Zuwendung. Das Klavierkonzert Nr. 1, mit dem Sergei Rachmaninow bereits als Siebzehnjähriger begonnen hatte und das er 1917 im Alter von 44 Jahren endgültig freigab, zeigt bei aller Affinität zum Klavierkonzert von Edvard Grieg und zum Typus der Konzerte Chopins und Liszts melodisch bereits den ganzen Rachmaninow.
Die pulsierende Energie teilt Rachmaninows fis-Moll-Klavierkonzert mit der Sinfonie Nr. 2 von Anton Bruckner. Auch sie steht eher am Anfang des sinfonischen Œuvres ihres Verfassers, obwohl der da bereits 47 Jahre alt war. Bruckner schichtet Quader auf Quader, lässt Welle auf Welle folgen. Sein architektonisches Prinzip kennt keine Sieger- oder Verlierermotive. Zuspitzung und Steigerung geschehen durch rhythmische Verdichtung des Einzelklanges, blockartige Instrumentation und schrittweise Metamorphose der Intervalle. „Dergestalt gelang Bruckner eine authentische Lösung des sinfonischen Problems, gleichrangig mit denen von Brahms und Mahler.“ (Mathias Hansen)

Konzerteinführung: 19.10 Uhr, Südfoyer, Steffen Georgi

Konzert mit

deutschlandfunk-kultur-logo-black