Sara Abazari
„in solidum“ für großes Ensemble
Salvatore Sciarrino
“Il paese senz’alba” für Orchester
Salvatore Sciarrino
„Il paese senza tramonto“ für Sopran und Orchester
Kathrin A. Denner
„aerify“ für Trompete und Orchester
Georgia Koumará
„Schroedinger’s Cat“ für Orchester
Vimbayi Kaziboni
Dirigent
Vimbayi Kaziboni - Dirigent
Der als Dirigent von „großer Intensität, ohne Distanz, ohne Manöver, ohne Gleichgültigkeit“ (Neue Musikzeitung – Leipzig) beschriebene, in Simbabwe geborene Dirigent Vimbayi Kaziboni ist wegen seiner tiefgründigen Herangehensweise, seiner interpretatorischen Fantasie und Ausdruckskraft sowie seiner innovativen und durchdachten Programmgestaltung sehr gefragt. Kaziboni hat zahlreiche von der Kritik gefeierte Aufführungen mit Orchestern auf der ganzen Welt geleitet und ist in einigen der renommiertesten Konzertsäle der Welt aufgetreten, darunter die Carnegie Hall, die Walt Disney Hall, das Royal Concertgebouw, die Berliner Philharmonie, die Elbphilharmonie, das Wiener Konzerthaus, die Philharmonie de Paris, die Royal Festival Hall und die Queen Elizabeth Hall im Southbank Centre sowie das Lincoln Center.
Ein fester Bestandteil bedeutender Festivals wie der Berliner Festspiele, der Märzmusik, Donaueschinger Musiktage, Ruhrtriennale, Wien Modern, Wien Festwochen, Festival d’Automne, Warsaw Autumn, Holland Festival, Musikfestival Bern, Mostly Mozart, Oregon Bach Festival, Festival MITO und dem Manchester Music Festival. Zu Kazibonis jüngsten Kooperationspartnern zählen renommierte Orchester wie das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das SWR Sinfonieorchester, das Los Angeles Philharmonic, das San Francisco Symphony, das London Philharmonic Orchestra, das BBC Philharmonic, das BBC National Orchestra of Wales, das RAI National Symphony Orchestra, das Warsaw National Philharmonic Orchestra, das Orchestre de chambre de Genève sowie namhafte Ensembles wie das Ensemble Modern, das Ensemble intercontemporain, das Klangforum Wien, die London Sinfonietta, das Ensemble Contrechamps, die City of Birmingham New Music Group, das International Contemporary Ensemble, das Omnibus Ensemble und die Martha Graham Dance Company. Zu den renommierten Solisten, mit denen er zusammengearbeitet hat, zählen unter anderem Tabea Zimmermann, Pierre Laurent Aimard, Claire Chase, Leila Josefowicz, Elaine Mitchener, Juliet Fraser und Steven Schick.
Zu den Debüts in dieser Saison zählen Auftritte mit dem Radio-Sinfonieorchester Wien (RSO), dem WDR-Sinfonieorchester Köln, dem Radio-Sinfonieorchester Berlin (RSB), dem Münchner Kammerorchester, dem Orquestra Sinfônica Municipal de São Paulo und dem Lucerne Festival Contemporary Orchestra. Im Sommer gibt Kaziboni zudem wichtige Debüts beim Schleswig-Holstein Musik Festival und bei den Salzburger Festspielen, wo er Salvatore Sciarrinos Oper „Macbeth“ dirigieren wird.
Kaziboni ist Hausdirigent des Klangforum Wien und Artist-in-Residence sowie Dirigent des International Contemporary Ensemble, Musikdirektor der Composers Conference und künstlerischer Berater der Boston Lyric Opera.
Als Preisträger des Ditson Conductor’s Award 2024 reiht sich Vimbayi Kaziboni in eine Liste von Preisträgern ein, zu der Dirigentengrößen und seine persönlichen künstlerischen Vorbilder wie Leonard Bernstein, Herbert Blomstedt, Leopold Stokowski, James de Priest, Marin Alsop, Michael Tilson Thomas und andere gehören.
Als produktiver, vielseitiger Künstler, der weithin als „ein Dirigent, der sich mit avantgardistischen Partituren bestens auskennt“ (The Times – London) gefeiert wird, wird Kaziboni von Kritikern als einer der führenden Interpreten moderner klassischer Musik seiner Generation gepriesen. Er hat weltweit Hunderte von Uraufführungen neuer Werke dirigiert, darunter von Komponisten wie Georg Friedrich Haas (weiter und weiter und weiter…), George Lewis (Song of the Shank, Disputatio, Weathering), Heiner Goebbels (House of Call), John Luther Adams (Prophecies in Stone), Augusta Read Thomas (The Auditions), Dai Fujikura (Shamisan Concerto), Liza Lim (The Spinning World), Yann Robin (Toccata), Nina Šenk (November Night) und Jacob TV (The News Suite) geleitet und direkt mit anderen führenden Komponisten zusammengearbeitet, darunter George Benjamin, Helmut Lachenmann, Steve Reich, Rebecca Saunders, Julian Anderson, Francisco Filidei, Felipe Lara, Morten Lauridsen, Olga Neuwirth und Matthias Pintscher, um nur einige zu nennen. Darüber hinaus pflegt er eine langjährige Zusammenarbeit mit führenden Ensembles für zeitgenössische Musik, dem Ensemble Modern und dem Ensemble intercontemporain, wo er seine Karriere bereits während seiner Ausbildungszeit als Dirigent der Internationalen Ensemble Modern Akademie (2012–13) und als stellvertretender Dirigent des Ensemble intercontemporain (2015–2017) begann.
Als leidenschaftlicher und engagierter Pädagoge, der aus einer Lehrerfamilie stammt, hat Kaziboni Meisterkurse und Aufführungen an den weltweit führenden Musikhochschulen geleitet, darunter die Royal Academy of Music, das Curtis Music Institute, das Conservatoire de musique de Genève, Junge Deutsche Philharmonie und der London Sinfonietta Academy, und war als Dozent beim ManiFeste Festival, beim impuls Festival, bei Epoche f International sowie in diesem Sommer an der Lucerne Festival Academy und den Darmstädter Ferienkursen tätig. Darüber hinaus war er Mitglied der Jury beim Dirigentenwettbewerb für Frauen „La Maestra“ (Paris) und beim Internationalen Dirigentenwettbewerb Rotterdam. Kaziboni ist Professor für Orchesterleitung und zeitgenössische Musik am Boston Conservatory at Berklee, wo er 2019 zum „Lehrer des Jahres“ gekürt wurde.
Als ehemaliger Fulbright-Stipendiat verfügt Kaziboni über Abschlüsse der University of Southern California (USC) in Los Angeles und der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt (HfMDK) in Deutschland.
Simon Höfele
Trompete