Bernhard Berchtold

Bernhard Berchtold © Studio PR Salzburg

Der österreichische Tenor Bernhard Berchtold studierte am Mozarteum in Salzburg bei Horiana Branisteanu und besuchte die Liedklasse von Hartmut Höll. Ausgezeichnet mit mehreren Preisen bei internationalen Gesangswettbewerben, erhielt er eines seiner ersten Engagements im Rahmen der HändelFestspiele Karlsruhe. Ab der Saison 2003/2004 war das Badische Staatstheater Bernhard Berchtolds Stammbühne, wo er ein umfassendes Repertoire, von den Mozart-Partien wie Belmonte, Ferrando, Don Ottavio, Tamino und Idomeneo, bis Aschenbach in Brittens „Death in Venice“, oder Adolar in Webers „Euryanthe“, aber auch schon Boris in Janáceks „Káťa Kabanová“ und Erik im Fliegenden Holländer pflegen konnte.

Mit dem Henry in „Die schweigsame Frau“ von Richard Strauss, inszeniert von Marco-Arturo Marelli, gab Bernhard Berchtold in der Spielzeit 2009/2010 sein Debüt am Teatro de la Maestranza Sevilla und an der Dresdner Semperoper. Weitere Gastengagements führten ihn unter anderem an das Teatro Comunale Bologna, das Teatro Carlo Felice Genova, an die Staatsopern Hannover und München, die Opéra Lyon, die Mailänder Scala, an das Teatro Verdi Trieste und das Theater an der Wien sowie zu den Salzburger Festspielen.

In Konzertsälen sang Bernhard Berchtold mit Dirigenten wie Howard Arman bei den Händelfestspielen Halle, Christian Arming auf Japantournée mit dem New Japan Philharmonic Orchestra, Nikolaus Harnoncourt im Rahmen der Styriarte Graz und dem Osterklang Wien, Ton Koopman auf Tournée in Frankreich, Holland und Italien, Simon Rattle in der Berliner Philharmonie und den Salzburger Osterfestspielen, mit Helmuth Rilling bei der Bachakademie Stuttgart und den Stuttgarter Musiktagen, mit Sebastian Weigle im Rahmen der Frankfurter Museumskonzerte und mit Masaaki Suzuki in Europa, Südamerika und Japan die Matthäus Passion sowie Bach Kantaten.

Nach seinem Abschied aus dem Karlsruher Ensemble sang Bernhard Berchtold in den folgenden Jahren Belmonte und Tamino in Essen, Vasco da Gama in der szenischen Erstaufführung der Oper „L‘Africaine“ von Giacomo Meyerbeer am Opernhaus Chemnitz, Luzio in Wagners „Liebesverbot“ bei den Bayreuther Festspielen, Max in Nizza, Tamino am Teatro Lirico di Cagliari, Belmonte am Staatstheater am Gärtnerplatz in München, Erik an der Semperoper in Dresden und in Bonn, Belmonte am Teatro Comunale di Bologna, Tichon in Janaceks Katja Kabanova an der Hamburger Staatsoper, Idomeneo am Salzburger Landestheater sowie Don Ottavio, Belmonte und Tamino an der Deutschen Oper am Rhein.

Diesem Hause blieb Bernhard Berchtold auch in der Saison 2017/2018 treu und übernahm zusätzlich zu seinen drei Mozartpartien auch noch den Froh in der Neuinszenierung von Wagners Rheingold. In dieser Saison sang er neben der Johannespassion im Wiener Konzerthaus und diversen weiteren Konzerten auch den Adolar in Webers „Euryanthe“ in der Dresdner Philharmonie unter Marek Janowski, den Heinrich in Spontinis Agnes von Hohenstaufen an der Oper Erfurt sowie den Caramello in Strauss‘ „Eine Nacht in Venedig“ in Lyon und am Royal Opera House Muscat.

In der Saison 2018/2019 gehörten unter anderem wieder Froh und Tamino an der Deutschen Oper am Rhein, Froh an der Oper Chemnitz und Erik an der Opera di Firenze in Bernhard Berchtolds Engagements.

2019/2020 gab der Sänger neben Konzerten – wie etwa im Januar 2020 Haydns Nelson-Messe unter Kent Nagano in der Hamburger Elbphilharmonie – zwei wichtige Rollendebüts, nämlich als Florestan in Chemnitz und als Schostakowitschs Nase an der Staatsoper Hamburg.

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