Das Theater im Delphi – ein ehemaliges Stummfilmkino aus den 1930er Jahren mit weitgehend erhaltener Originalarchitektur – zählt längst zu den besonderen Spielstätten des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin. Auch in der Saison 2025/26 kehrt das RSB mit seinen Kammerkonzerten in diesen einzigartigen Saal zurück, der das Publikum unmittelbar in die Ära von „Klein-Hollywood“ versetzt.

Die Atmosphäre des Delphi ist unverwechselbar: Hohe, gewölbte Decken, eine authentische Patina, das markante Bühnenportal und eine exzellente Raumakustik verbinden nostalgischen Charme mit künstlerischer Offenheit und einem Hauch von Glamour der 1920er Jahre. Hier verschmelzen Vergangenheit und Gegenwart zu einem inspirierenden Ort für musikalische Begegnungen.

Die ausgewählten Werke fügen sich ideal in diesen Rahmen: Mozarts dramatisches, emotionales Quintett entfaltet im resonanten Saal seine volle Wirkung – die theatralische Aura und die besonderen Lichtverhältnisse des Delphi verstärken die Kontraste von Schatten und Licht in der Musik. Schuberts berühmtes „Forellenquintett“ wiederum profitiert von der festlichen, kommunikativen Atmosphäre des Hauses: Die Nähe zum Publikum, die intime Cabaret-Bestuhlung und die Geschichte des Delphi als Ort der Begegnung lassen das Werk wie bei einer historischen „Schubertiade“ lebendig werden.

So spiegeln die Kammerkonzerte im Theater im Delphi die emotionale Bandbreite und Vielschichtigkeit wider, die diesen Aufführungsort auszeichnen – ein Raum für kontemplative Tiefe, lichte Musizierfreude und inspirierende künstlerische Begegnungen.

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