Ziad Nehme - Tenor

Der in Tripoli (Libanon) geborene Tenor Ziad Nehme studierte Klavier und Gesang am Nationalen Musikkonservatorium in Beirut. Anschließend absolvierte er den Masterstudiengang Oper und Musiktheater am Mozarteum in Salzburg.

Festengagments führten ihn nach dem Opernstudio der Hamburgischen Staatsoper an das Stadttheater Bremerhaven, das Oldenburgische Staatstheater und an das Nationaltheater Mannheim. Dazu kamen Gastengagements an der Staatsoper Berlin, Hamburgischen Staatsoper, dem Theater Kiel und den Staatstheatern in Kassel, Darmstadt und Mainz. Im Rahmen einer Tournee mit dem CFPL war er in Rennes, Marseilles, Reims, Toulouse, Montpellier und anderen französischen Städten zu erleben. Weitere Engagements führten ihn u.a. an das Göteborg Konserthuset, Teatro Real Madrid, Shanghai Grand Theatre, Philharmonie de Paris, Festspielhaus Baden-Baden und die Berliner Philharmonie.

Dabei arbeitete er mit namhaften Dirigent*innen wie Daniel Barenboim, Valery Gergiev, Simone Young, Dan Ettinger, Kent Nagano, Alessandro De Marchi, Lorenzo Viotti, Alexander Soddy, Stefan Soltesz und Barbara Hannigan sowie Regisseur*innen wie Hans Neuenfels, Tatjana Gürbaca, Achim Freyer, Lydia Steier, Harry Kupfer, Tilman Knabe, Sasha Waltz und Markus Bothe zusammen.

Das Opernrepertoire des Tenors umfasst unter anderem Conte Almaviva, Ferrando, Don Ottavio, Arbace, Basilio, Alfred in „Die Fledermaus“, Camille de Rosillon, Boni, Male Chorus in „The Rape of Lucretia“, Schwan in „Carmina Burana“, Nerone in Händels „Agrippina“ und Oronte in „Alcina“, Truffaldino in „Die Liebe zu drei Orangen“, Marquis in Prokofjews „Der Spieler“ und 1. Jude in „Salome“.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt für Ziad Nehme im zeitgenössischen Repertoire. Hier konnte er u.a. bei Uraufführungen von Komponist*innen wie Lucia Ronchetti („Esame di mezzanotte“), Martin Matalon („L’ombre de Venceslao“) und Gordon Kampe („Anoia“) mitwirken sowie Werke von Brett Dean, Giacinto Scelsi und Georges Aperghis interpretieren.