Virginie Verrez

Virginie Verrez © Dario Acosta

 

Die französische Mezzosopranistin Virginie Verrez ist ein aufstrebender Star der Opernbühnen. Sie gewann die Metropolitan Opera National Council Auditions 2015 und war Mitglied des Lindemann Young Artist Development Programs der Metropolitan Opera. Im Jahr 2016 erhielt sie den ersten Preis beim Gesangswettbewerb der Dallas Opera Guild Vocal Competition.

In der Spielzeit 2019/2020 gibt Virginie ihr Rollendebüt als Carmen in einer neuen Produktion für die Walisische Nationaloper und singt ihren ersten Prinz Charmant in einer neuen Produktion von „Cendrillon“ für das Stadttheater Klagenfurt. Auf dem Konzertpodium wird sie Beethovens Sinfonie Nr. 9 mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin/Karina Canellakis, Mozarts „Requiem“ mit dem Orchestre symphonique de Mulhouse/Jacques Lacombe und Beethovens Messe in C-Dur beim Festival de Saint Denis mit dem Orchestre Philharmonique du Radio France/Karina Canellakis singen.

Zu den Höhepunkten der letzten Spielzeiten gehören Erika („Vanessa“) für ihr Glyndebourne-Debüt und an der Santa Fe Opera; ihr Debüt an der Pariser Oper als Flora in „La Traviata“,  Zerlina („Don Giovanni“) an der Dallas Opera, Dorabella („Cosi fan tutte“) an der Opéra de Lille; Mercédès („Carmen“) beim Festival d’Aix-en Provence, Stéphano („Roméo et Juliette“) und Enrichetta („I Puritani“) an der Metropolitan Opera, Béatrice („Béatrice et Bénédict“) am Saito Kinen Festival; Fenena („Nabucco“) am Passionstheater Oberammergau, Cherubino („Le nozze di Figaro“) an der Juilliard School und Mércèdes („Carmen“) für die Wolf Trap Opera.

Vergangene Konzertengagements beinhalten Berlioz‘ „Roméo et Juliette“ und Schumanns „Das Paradies und die Peri“ mit dem Swedish Radio Symphony Orchestra und Daniel Harding, Erika in Barbers „Vanessa“ mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und David Zinman, Haydns „Nelsonmesse“ mit dem Orchestre National de Lyon unter der Leitung von Omer Meir Wellber, „Shéhérazade“ mit dem Minnesota Orchestra, eine Mozart-Gala mit Le Concert d’Astrée mit Auftritten in Paris und Bahrain und Duruflés „Requiem“ mit dem Netherlands Radio Choir und Ed Spanjaard.

Virginie Verrez gab Konzerte in Lille, an der Dallas Opera, in Paris, in Baden bei Wien und in Wien. Am Franz-Schubert-Institut arbeitete sie mit renommierten Künstlern wie Roger Vignoles und Robert Holl zusammen. Im Sommer 2017 war sie Teilnehmerin der Internationalen Meistersinger Akademie in Neumarkt.

Sie ist Gewinnerin des Internationalen Gesangswettbewerbs der Gerda Lissner Foundation (2014) und des Mary Trueman Gesangswettbewerbs (2014) und wurde ebenso beim Festival des Nuits Lyriques en Marmandais 2014 mit dem Prix Jeune Espoir und dem Prix Spécial du Jury ausgezeichnet. Sie erhielt den Lucrezia Bori Grant und gewann den Lissner Charitable Fund der Opera Index Competition 2013. Virginie Verrez ist Absolventin der Juilliard School, New York.

Das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin verwendet Cookies, die für die Funktionalität und Analyse des Nutzerverhaltens auf der Webseite notwendig sind. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie dem Einsatz von Cookies zu, wie Sie in unserer Datenschutzerklärung im Detail ausgeführt sind.

akzeptieren