Tiberius Simu - Tenor

Tiberius Simu © Silvestru Popescu

Tiberius Simu wurde 1980 in Cluj-Napoca, Rumänien, geboren. Nach anfänglichem Violinunterricht wechselte er zum Belcanto-Gesang und absolvierte 2003 die Gheorghe Dima-Musikakademie in Cluj-Napoca.

2005 erhielt Tiberius Simu ein Zweijahresstipendium an der berühmten Accademia del Teatro alla Scala di Milano, wo Luigi Alva, Leyla Gencer und Mirella Freni zu seinen Lehrern zählten. Ebenso trat er als Aceste in Mozarts „Ascanio in Alba“ am Teatro alla Scala di Milano auf. Seit 2005 hat Tiberius Simu Gastauftritte an vielen Opernhäusern abgehalten, unter anderem an der Wiener Staatsoper, wo er die Rolle des Tamino in Mozarts „Die Zauberflöte“ sang, oder an der Oper Frankfurt, wo er als Don Ottavio zu erleben war, und an der Oper Leipzig, wo er als Ensemblemitglied als Alfredo in „La traviata“, Nemorino in „L’elisir d’amore“ und Almaviva in Rossinis „Der Barbier von Sevilla“ auftrat. Tiberius Simu verkörperte auch die Titelrolle in Mozarts „Lucio Silla“ an der Opéra de Nantes/Angers, Nemorino an der Opéra de Toulon und Fenton in Verdis „Falstaff“ am Theatre Royal de Wallonie in Lüttich. 2010 spielte er auch die Titelrolle in Lehars „Der Zarewitsch“ in der Inszenierung der Seefestspiele Mörbisch. Außerdem hat Tiberius Simu eine Lehrtätigkeit an der oben erwähnten Musikakademie in Cluj inne sowie eine Karriere als Regisseur begonnen, wobei er Lehars „Die lustige Witwe“ an der rumänischen Nationaloper in Cluj- Napoca und Lehars „Das Land des Lächelns“ an der Oper Brasov sowie verschiedene Opernproduktionen mit Studenten an der Musikakademie inszeniert hat, zu denen „Die Zauberflöte“, „Don Giovanni“ und „Le nozze di Figaro“ gehörten.

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