Sabine Devieilhe - Sopran

Sabine Devielhe © Fabien Monthubert

Die aus der Normandie stammende Sopranistin Sabine Devieilhe studierte zuerst Cello und Musikwissenschaften, bevor sie sich am Conservatoire National Supérieur de Paris ihrer Gesangsausbildung widmete. Sie ist sowohl in ihrem Heimatland Frankreich als auch international eine viel gefragte Sängerin, deren Repertoire von Alter Musik bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen reicht.

Kurz nach ihrem Abschluss folgten Einladungen zum Festival Aix-en-Provence als Serpetta in Mozarts „La finta giardiniera“ und nach Lyon für ihr Debüt als Königin der Nacht. Seither war sie an allen großen Opernhäusern wie der Opéra Nationale de Paris, dem Théâtre des Champs Elysées, der Opéra Comique, der Brüsseler Monnaie, dem Züricher Opernhaus, der Wiener Staatsoper, der Mailänder Scala, dem Royal Opera House Covent Garden, dem Glyndebourne Festival und den Salzburger Festspielen zu hören.

Jüngste Erfolge feierte Sabine Devieilhe als Ophélie in Thomas‘ „Hamlet“ an der Opéra Comique in Paris, gefolgt von Strauss‘ „Der Rosenkavalier“ (Sophie) an der Züricher Oper, Strauss‘ „Ariadne auf Naxos“ (Zerbinetta) an der Mailänder Scala, Donizettis „La fille du régiment“ (Marie) am Royal Opera House Covent Garden und in Rameaus „Les Indes galantes“ an der Opéra National de Paris.

Die Saison 2020/2021 brachte trotz Corona eine Liederabend-Tournee mit Alexandre Tharaud, wo sie ihr neues Lied-Album „Chanson d’Amour“ in Sälen wie der Brüsseler Monnaie, dem Théâtre du Capitole in Toulouse, dem Théâtre des Champs Elysées in Paris, der Philharmonie Berlin, der Mailänder Scala und dem Teatro de la Zarzuela in Madrid vorstellen konnte. Szenische Produktionen umfassen Mozarts Zauberflöte (Königin der Nacht) an der Bayerischen Staatsoper München, an der Pariser Oper, sowie an der Wiener Staatsoper und Offenbachs „Les contes d’Hoffmann“ (Olympina) ebenfalls an der Wiener Staatsoper. Konzertprojekte umfassen Mozart-Arien an der Brüsseler Monnaie mit Raphaël Pichon, Werke von Ravel mit Pablo Heras-Casado im Pariser Musée d‘Orsay, Poulencs „Gloria“ mit Lorenzo Viotti in der Pariser Philharmonie, Mozarts c-moll Messe mit dem Ensemble Pygmalion und Raphaël Pichon, sowie Mozart-Arien mit Ivor Bolton bei den Salzburger Festspielen.

Mit Brittens „Les Illuminations“ unter der Leitung von Vladimir Jurowski gibt Sabine Devieilhe im Juni 2021 ihr RSB-Debüt.

Sabine Devieilhe ist seit 2012 Exklusiv-Künstlerin von Erato/Warner Classics. Zu ihrer Diskographie zählen u.a. das Mozart¬album „The Weber Sisters“ mit dem Ensemble Pygmalion und Raphaël Pichon, das Album „Mirages“ mit Les Siècles unter François-Xavier Roth und ihr Album „Chanson d’Amour“ mit Liedern von Fauré, Debussy, Ravel und Poulenc.