Maria Bengtsson - Sopran

Maria Bengtsson © Monika Rittershaus

Maria Bengtsson beginnt die Saison 2019/2020 mit einer Neuproduktion von „Rusalka“ unter der Leitung von David Afkham am Theater in der Wien. Im Februar wird sie hier nochmal als Clara in einer Uraufführung von Christian Jost („Egmont“) zu sehen sein. Sie ist wieder an der Staatsoper Hamburg zu Gast („Cosi fan tutte“ und Verdis „Messa da Requiem“) und es gibt weitere Aufführungen von Himmelerde an der Staatsoper Berlin. Im Mai tritt sie als Feldmarschallin an der Oper Frankfurt im „Rosenkavalier“ auf, darauffolgend als Gräfin in „Capriccio“ an der Oper Leipzig.

Im Konzertbereich gibt Maria Bengtsson Liederabende mit Sarah Tysman und singt Beethovens Neunte Sinfonie mit dem NHK Symphonie Orchester in Tokio. In Europa wird sie Konzerte mit Sebastian Weigle (Brahms‘ Requiem) und Bertrand de Billy (Schubert Messe Nr. 6) im Wiener Konzerthaus und im Musikverein Wien geben. Außerdem wird die Sopranistin gemeinsam mit dem Orchestre de Radio France unter Emmanuel Krivine und mit dem Orchester der Gulbenkian Foundation in Lissabon mit Lorenzo Viotti arbeiten. Beide Male steht hier die Lyrische Sinfonie auf dem Programm.

In der Saison 2018/2019 hat Maria Bengtsson unter anderem die Fiordiligi in einer Neuproduktion „Cosi fan tutte“ an der Staatsoper Hamburg sowie am Teatro San Carlo Neapel unter der Leitung von Riccardo Muti gesungen. In Hamburg trat sie in Calixto Bieitos szenischer Version von Verdis „Messa da Requiem“ auf. Das Theater an der Wien hat die Künstlerin für den Sopranpart in der szenischen Produktion von Mendelssohns „Elias“ verpflichtet und die Deutsche Oper Berlin präsentierte sie in der Uraufführung der Oper „Oceane“ von Detlev Glanert. Bei den Maifestspielen Wiesbaden war Maria Bengtsson als Donna Anna in „Don Giovanni“ und im Brucknerhaus Linz in Beethovens Sinfonie Nr. 9 zu hören.

Ihre wichtigsten Rollen sind derzeit u.a. Donna Anna und Donna Elvira („Don Giovanni“), Fiordiligi („Cosi fan tutte“), Contessa („Le Nozze di Figaro“), Pamina („Zauberflöte“), Ilia („Idomeneo“) sowie die Strauss-Partien „Daphne“, Marschallin („Rosenkavalier“), „Arabella“ und „Capriccio“-Gräfin.

Als Konzertsängerin und Liedinterpretin war die schwedische Sängerin u.a. beim Carinthischen Sommer, bei den Berliner Festspielen, im Konzerthaus Wien, im Musikverein Wien, beim Gewandhausorchester Leipzig, beim Klangbogen Festival Wien, bei der Gulbenkian Foundation in Lissabon, am Teatro Nacional Sao Carlo in Lissabon und an der Alten Oper in Frankfurt zu hören. Außerdem konzertierte Maria Bengtsson im Konzerthaus Berlin mit dem Israel Philharmonic Orchestra unter Kirill Petrenko in Tel Aviv sowie mit den Hamburger Philharmonikern unter Bertrand de Billy und anlässlich der Eröffnung der Elbphilharmonie unter Thomas Hengelbrock mit Mendelssohns Lobgesang.

Maria Bengtsson studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg. Von 2000 bis 2002 war sie Ensemblemitglied der Volksoper in Wien, von 2002 bis 2007 Ensemblemitglied an der Komischen Oper Berlin, wo sie unter Kirill Petrenko in vielen seiner wichtigsten Produktionen in den Hauptpartien zu hören war. Seit 2007 ist die Künstlerin freischaffend tätig.

Seit dieser Zeit trat Maria Bengtsson u.a. an der Oper Frankfurt, am Royal Opera House Covent Garden, an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin, an der Bayerischen Staatsoper, an der Opéra National de Bordeaux, an der Oper Köln, an der Opéra National de Lyon, am Teatro la Fenice, an der Oper in Antwerpen, am Theater an der Wien, an der Mailänder Scala, am Moskauer Bolshoi, an der Wiener Staatsoper und bei den Festspielen in Salzburg und in Aix en Provence auf.

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