Joseph Bastian

Joseph Bastian © Astrid Ackermann

„Einen sensationellen Einstand“ (Abendzeitung, München) fei-erte Joseph Bastian 2016, als er beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks mitten in einer Konzertwoche einsprang. Sein Dirigat begeisterte Kritik und Orchester zugleich und war der Beginn einer langfristigen Zusammenarbeit.

Zu seinen jüngsten Projekten mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks gehören Dirigate beim Finale des Internationale Musikwettbewerb der ARD München 2018 und ein Konzert mit zeitgenös-sischem Programm von Boulez und Reich, in dessen Rahmen ihm der Eugen-Jochum-Preis verliehen wurde.

2016 gewann Joseph Bastian den Neeme Järvi Preis des Gstaad Menuhin Festivals und wurde eingeladen, das Gstaad Festival Orchestra auf Tournee mit den Pianistinnen Khatia und Gvantsa Buniatishvili zu dirigieren.

Highlights der Saison 2019/2020 und in weiterer Zukunft inkludieren Debüts bei den Dresdner Philharmonikern, dem Orchestre de Chambre de Lausanne, Orchestre de Chambre du Luxembourg, Orchestre Dijon-Bourgogne, Orquestra Simfònica de Barcelona i Nacional de Catalunya und Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Damit setzt er seine Erfolgsgeschichte aus der Spielzeit 2018/2019 fort, in der er mit dem Asian Youth Or-chestra und dem Yomiuri Nippon Symphony Orchestra auf Tournee ging und in China, Hong Kong, Japan und Taiwan debütierte. In Europa ist er als Gastdirigent u.a. bei den Bamberger Symphonikern, dem SWR Sym-phonieorchester den Düsseldorfer Symphonikern, dem hr-Sinfonieorchester, dem Münchner Kammeror-chester, dem Orchestre Philharmonique Royal de Liège, Orchestre Philharmonique du Luxembourg, dem Sin-fonieorchester Basel, den Nürnberger Symphonikern und der Deutschen Radiophilharmonie zu erleben.

Im Bereich Oper dirigierte er „Figaros Hochzeit“ an der Staatsoper Bourgas, arbeitete mit der Kammeroper München zusammen und dirigierte Christian Josts Kammeroper „Death knocks“ beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. In der aktuellen Spielzeit leitet er eine Neuproduktion der Oper Zürich von »Il mondo della luna« mit dem Internationalen Opernstudio.

Eine enge Zusammenarbeit als Assistent verbindet ihn mit Mariss Jansons, Daniel Harding und Vladimir Ju-rowski. Von 2011 bis 2018 war er musikalischer Leiter des Abaco-Orchesters der Universität München, mit dem er im Oktober 2017 sein Debüt im goldenen Saal des Wiener Musikvereins dirigierte.

Joseph Bastian spielte Cello und Posaune, war Bassposaunist des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks und Mitglied des Bayreuther Festspielorchesters.

Auf dem Gebiet der historischen Aufführungspraxis war er ebenfalls sehr aktiv, spielte Barockposaune mit dem Ensemble „Les Cornets noirs“ (Basel) und spezialisierte sich auf zwei fast vergessene Instrumente, die Ophikleide und den Serpent, die er u.a. bei den Berliner Philharmonikern, der Akademie für alte Musik Berlin und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks spielte.

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