Jeremy Ovenden

Jeremy Ovenden © Luca Sage

Der britische Tenor Jeremy Ovenden gilt als einer der gefragtesten Mozart-Tenöre seiner Generation und als international gern gesehener Gast auf der Opern- und Konzertbühne.

Projekte der vergangenen Spielzeit beinhalten Benjamin Brittens War Requiem mit dem Antwerp Symphony Orchestra unter Philippe Herreweghe sowie dessen Serenade für Tenor, Horn und Streicher mit den Bamberger Philharmonikern, Wolfgang Amadeus Mozarts Zaide mit dem Münchner Rundfunkorchester unter Rinaldo Alessandrini, Mozarts Requiem mit dem Philadelphia Orchestra unter Bernard Labadie, Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium in Bergen und Stavanger sowie die Titelpartie in Mozarts Idomeneo am Teatro Real in Madrid. In Haydns Harmoniemesse Nr. 14 in B-Dur (Hob: XXII) war Jeremy Ovenden unter Leitung von Fabio Biondi als Solist beim Herbstgold Festival 2019 in Eisenstadt zu erleben. Des Weiteren gestaltete Jeremy Ovenden in der Spielzeit 2019/2020 gemeinsam mit Jonathan Cohen und dessen Ensemble Arcangelo Händels Theodorakonzertant am Wiener Konzerthaus, gastierte in der New Yorker Carnegie Hall unter Leitung von Bernard Labadie als Solist in Beethovens Messe in C-Dur op. 86. Weitere konzertante Stationen in der Spielzeit 2019/2020 waren eine Europatournee mit Haydns Die Jahreszeiten unter Paul McCreesh und dessen Gabrieli Consort, Bachs h-Moll Messe mit dem Orquesta Nacional de España unter David Afkham in Madrid und sowie der Evangelistenpart in Bachs Johannes-Passion mit dem dänischen Sønderjyllands Symfoniorkester.

Weitere Höhepunkte umfassen Brittens Serenade und dessen War Requiem mit dem Orchestre Philharmonique de Strasbourg sowie dem Danish National Symphony Orchestra, Mozarts Requiem beim Edinburgh International Festival und den BBC Proms unter Iván Fischer und dem Budapest Festival Orchestra, Haydns Die Jahreszeiten mit dem London Symphony Orchestra, dem Deutschen Symphonie Orchester unter Andrew Manze, dem Gabrieli Consort unter Paul McCreesh (auch als Aufnahme dokumentiert) und mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Sir Simon Rattle. Jeremy Ovendens Konzertrepertoire umfasst des weiteren Werke wie Mendelssohn Elijah und Die erste Walpurgisnacht, Beethovens Missa solemnis, Edward Elgars The Dream of Gerontius oder Hector Berlioz‘ L’enfance du Christ. Als Solist wirkte Jeremy Ovenden auch unter Leitung von René Jacobs in Georg Friedrich Händels Oratorien Saul, Il trionfo del Tempo e del Disinganno und La Resurrezione mit.

Mit Werken Johann Sebastian Bachs war Jeremy Ovenden u.a. als Solist in dessen Weihnachtsoratorium mit dem London Philharmonic Orchestra unter Vladimir Jurowski, als Evangelist in der Matthäus-Passion mit dem Rotterdam Philharmonic, als Evangelist in der Johannes-Passion mit dem WDR Sinfonieorchester sowie mit der Tenorpartie (Arien) in der Matthäus-Passionmit dem Royal Concertgebouw Orchestra unter Ivor Bolton zu hören.
Auf der Opernbühne war Jeremy Ovenden zuletzt u.a. in der Titelpartie von Mozarts Lucio Silla in Brüssel, als Don Ottavio (Don Giovanni) beim Edinburgh Festival und als Titus in La clemenza di Tito in Toulouse und Madrid zu erleben. Weitere Partien seines Repertoires umfassen den Nerone in Claudio Monteverdi L’incoronazione di Poppea und die Titelparte in dessen l‘Orfeo, Georg Friedrich Händels Bajazet (Tamerlano), Grimoaldo (Rodelinda) und Jupiter (Semele) sowie den Belfiore in Mozarts La finta giardiniera. Als Idomeneo in Mozarts gleichnamiger Oper gastiere Jeremy Ovenden an international führenden Häusern wie dem Theater an der Wien, dem Teatro Real in Madrid sowie dem Mostly Mozart Festival in New York zu erleben.

Jeremy Ovendens umfangreiche Diskographie umfasst Werke von Johann Sebastian Bachs Markus- und Johannes-Passion sowie eine Auswahl aus dessen Kantatenwerk, Georg Friedrich Händels Oratorien Saul und L’Allegro, il Penseroso ed il Moderato sowie Joseph Haydns Die Schöpfung und Die Jahreszeiten. Eine beträchtliche Anzahl an Einspielungen ist dem frühen Opernschaffen Wolfgang Amadeus Mozarts gewidmet (Il sogno di Scipione, La Betulia liberata, La finta semplice, L’oca del Cairo und Lo sposo deluso). Ebenfalls zur Gänze Mozart gewidmet ist Jeremy Ovendens mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment unter Jonathan Cohen eingespieltes Soloalbum, welches mit dem Titel An italian journey beim Label Signum Classics erschienen ist.

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