Jean-Claude Velin - Viola

Jean-Claude Velin © Mathias Bothor

Jean-Claude Velin, geboren 1955 in Paris, erhielt seinen ersten Violinunterricht im Alter von sieben Jahren bei Gérard Poulet am Konservatorium in Saint-Maur.

1969 begann er sein Violinstudium in der Klasse von Michele Auclair am Nationalen Konservatorium in Paris. 1971 erhielt er dort im Alter von nur 15 Jahren seinen Abschluss mit dem „Premier Prix“ mit besonderer Auszeichnung und einstimmigem Juryvotum. Im selben Jahr erhielt er auch den „Premier Prix“ für Kammermusik.

In den darauffolgenden Jahren war er mehrfacher Preisträger bei internationalen Wettbewerben wie dem Tibor Varga Wettbewerb in Sion (1973), dem Paganini-Wettbewerb in Genua (1974), dem Jacques Thibaut Wettbewerb (1981) und dem Internationalen Kammermusikwettbewerb in Paris (1980).

1981 wurde er Mitglied im Orchestre de Paris. 1982 wurde er an das Nationalorchester von Lille als Erster Konzertmeister berufen. Gleichzeitig konnte er dank eines Stipendiums an einer Reihe von Meisterkursen mit Itzhak Perlman teilnehmen und ein reguläres Studium bei Dorothy Delay an der Julliard School in New York aufnehmen.

1985 erhielt er die Co-Konzertmeisterstelle im Sinfonieorchester von New Orleans, 1986 wurde er Konzertmeister im Rochester Philharmonic Orchestra und 1987 Orchestermitglied an der Metropolitan Opera von New York. 1994 wurde er Mitglied in der Staatskapelle Berlin und 1997 Stimmführer der Zweiten Geigen in der Komischen Oper Berlin.

Seit 1998 ist Jean-Claude Velin freiberuflich als Kammermusiker tätig, sowohl als Geiger als auch als Bratschist.

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