Jakub Hrůša - Dirigent

Jakub Hrůša © Andreas Herzau

Jakub Hrůša ist seit September 2016 Chefdirigent der Bamberger Symphoniker. In Brno in der Tschechischen Republik geboren, ist er Erster Gastdirigent des Philharmonia Orchestra und der Tschechischen Philharmonie. Von 2009 bis 2015 war er Musikdirektor und Chefdirigent von PKF-Prague Philharmonia.

Er ist regelmäßig zu Gast bei den bedeutendsten Orchestern der Welt. Künstlerische Höhepunkte der jüngsten Zeit waren seine Debüts beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, den Berliner Philharmonikern, dem Orchestra dell’Accademia di Santa Cecilia, der Filarmonica della Scala, dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem Mahler Chamber Orchestra, dem New York Philharmonic, der Boston Symphony und der Chicago Symphony, Auftritte in bei den „Bohemian Legends“ und „The Mighty Five“ zwei Konzertserien des Philharmonia Orchestra –, sowie Konzerte mit dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Cleveland Orchestra, den Wiener Symphonikern, dem DSO Berlin sowie dem San Francisco Symphony und dem Los Angeles Philharmonic.

Als Operndirigent ist er regelmäßig beim Glyndebourne Festival zu erleben und war drei Jahre lang Music Director von „Glyndebourne on Tour“. Er leitete Produktionen an der Wiener Staatsoper, an der Opéra National de Paris, der Frankfurter Oper, der Finnischen Nationaloper, der Königlichen Dänischen Oper und am Prager Nationaltheater. In der Saison 2017/2018 war er erneut an der Pariser Oper sowie am Royal Oper House Covent Garden in London zu erleben.

Er hat mehrere CDs veröffentlicht. Mit den Bamberger Symphonikern führt er die Partnerschaft mit dem Label TUDOR fort: Mit seinem Amtsantritt als Chefdirigent des Orchesters erschien im September 2016 seine erste Einspielung mit den Bamberger Symphonikern, Bedřich Smetanas „Mein Vaterland“. Die kürzlich veröffentlichte 50. CD der Zusammenarbeit der Bamberger Symphoniker mit Tudor Recordings mit Brahms‘ 4. und Dvořák’s 9. Symphonie („Aus der Neuen Welt“) unter der Leitung von Jakub Hrůša bildet zudem den Auftakt zu einem neuen Brahms/Dvořák-Zyklus des Orchesters mit seinem Chefdirigenten. Außerdem hat er Live-Aufnahmen vorgelegt von Hector Berlioz’ „Symphonie fantastique“, Richard Strauss’ „Eine Alpensinfonie“ und Josef Suks „Asrael“-Symphonie mit dem Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra (Octavia Records). Weitere Aufnahmen umfassen die Violinkonzerte von Tschaikowsky und Bruch mit Nicola Benedetti und der Tschechischen Philharmonie (Universal) sowie drei CDs mit dem PKF-Prague Philharmonia.

Jakub Hrůša studierte Dirigieren an der Akademie der musischen Künste Prag. Er ist Präsident des International Martinů Circle und lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Prag. 2015 erhielt er als erster den Sir-Charles-Mackerras-Preis.

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