Gabriel Bebeşelea

Gabriel Bebeşelea © Ionur Macri

Gabriel Bebeșelea ist seit der Saison 2016/17 Chefdirigent der Rumänischen Staatsphilharmonie „Transsilvanien“ aus Cluj-Napoca.
Bewundert für seine souveräne Dirigierart in Verbindung mit außerordentlich geschmeidiger musikbezogener Zeichengebung und tiefer musikalischer Empfindungsangabe wuchs sein Ruf in den letzten Jahren und etablierte ihn als einen der Shooting-Stars der Dirigentenszene.

Höhepunkte der Spielzeiten 2018/2019 und 2019/2020 beinhalten Auftritte mit dem Royal Philharmonic Orchestra London, Orchestre National du Capitole de Toulouse, Barcelona Symphony Orchestra, dem Singapore Symphony Orchestra, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Konzerthausorchester Berlin, dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich, dem National Philharmonic Orchestra of Russia und dem State Academic Symphony Orchestra of Russia “Evgeny Svetlanov“.

Mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin nahm er eine CD mit George Enescus wiederentdecktem Oratorium „Strigoii“ (Die Geister) und der „Pastorale – Fantaisie“ auf (Edition kuratiert von Gabriel Bebeșelea). Die CD ist im September 2018 beim Capriccio-Label erschienen.
Zu den Höhepunkten, die in den letzten Zeit seinen hervorragenden Ruf als Operndirigent festigten, gehören auch die Neuproduktion von Rimski-Korsakows „Die Zarenbraut“ an der Oper Perm und Rossinis „Il viaggio a Reims“ beim Rossini Opernfestival in Pesaro. Mit der Rumänischen Staatsphilharmonie „Transsilvanien“ präsentiert Gabriel Bebeşelea den kompletten „Der Ring des Nibelungen“ von Richard Wagner als halbszenische Aufführungen inerhalb von vier Spielzeiten. Bis jetzt wurden „Das Rheingold“ und „Die Walküre“ auf die Bühne gebracht.

Gabriel Bebeșelea war Gewinner des 1. Preises bei den Dirigierwettbewerben Lovro von Matačić in Zagreb (2015) und Jeunesses Musicales in Bukarest (2011) sowie Semifinalist beim Donatella-Flick-Dirigierwettbewerb des London Symphony Orchestra (2014) und beim Gustav-Mahler-Dirigierwettbewerb der Bamberger Symphoniker (2016). Im Jahr 2011 war er Stipendiat des Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam. In dieser Zeit hatte er Gelegenheit, bei Mariss Jansons, Bernard Haitink, Herbert Blomstedt, Philippe Herreweghe, David Zinman and Eliahu Inbal assistieren zu können.

Im Jahr 2015 studierte er mit Bernard Haitink beim Lucerne Festival und mit Kurt Masur beim Aurora Classical Festival. Gabriel Bebeșelea stammt aus Siebenbürgen/Rumänien und wurde 1987 geboren. Sein Studium absolvierte er an den Musikhochschulen in Cluj, Bukarest und Wien bei Petre Sbarcea, Horia Andreescu und Mark Stringer. Im Jahr 2018 erhielt Gabriel Bebeşelea mit „summa cum laude“ seinen Doktortitel an der Nationalen
Musikuniversität Bukarest unter der Leitung von Dan Dediu.

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