Ema Nikolovska
Die in Nordmazedonien geborene Mezzosopranistin Ema Nikolovska wuchs in Toronto auf, wo sie an der Glenn Gould School Violine studierte, bevor sie bei Helga Tucker Gesang studierte. Sie erhielt ihren Master in Gesang an der Guildhall School of Music & Drama in London, wo sie auch den Opernkurs absolvierte. Von 2019 bis 2022 war Ema BBC New Generation Artist. Im Jahr 2019 gewann sie den ersten Preis beim Internationalen Gesangswettbewerb in ’s-Hertogenbosch, den Ferrier Loveday Song Prize (Kathleen Ferrier Awards) und war Preisträgerin bei den internationalen Auditions des Young Classical Artists Trust (YCAT). Im Jahr 2022 wurde sie mit dem renommierten Borletti-Buitoni Trust Award ausgezeichnet.
In der Saison 2025/26 singt sie Boulez‘ Le Marteau sans maître unter Jean Deroyer und dem Ensemble intercontemporain in der Gulbenkian Fundaçāo, kehrt mit Offenbachs Les Contes d’Hoffmann unter Bertrand de Billy und der Staatskapelle Berlin an die Staatsoper Berlin zurück und gibt ein Recital in der Wigmore Hall mit Hikaru Kanki, das Werke von Strauss, Rachmaninoff und Alma Mahler umfasst. In der Oper gibt Ema ihr Hausdebüt als Cherubino in Mozarts Le nozze di Figaro unter Pierre Dumoussaud an der Oper Zürich und später in der Titelrolle von Neuwirths Orlando unter Johannes Kalitzke an der Komischen Oper Berlin.
In der vergangenen Saison sang Ema die Hauptrolle der Frau in George Benjamins Picture a Day Like This an der Opéra du Rhin in Straßburg, nachdem sie in der Saison zuvor ihr Debüt in dieser Rolle am Linbury Theatre des Royal Opera House gegeben hatte. Nach ihrem grandiosen Rollendebüt als Octavian in Der Rosenkavalier an der Deutschen Staatsoper Berlin im Jahr 2023 kehrte sie als Absolventin des Opernstudios für Stéfano Roméo et Juliette zurück. Zu ihren früheren Rollen an diesem Theater zählen Lucile in Henzes „Cubana“, Christian Josts „Die Arabische Nacht“, die Zweite Dame in „Die Zauberflöte“, die Schäferin in „Jenůfa“, Giovanna in „Rigoletto“ und Diane in Rameaus „Hippolyte et Aricie“ unter Sir Simon Rattle.
An anderer Stelle belebte Ema in der vergangenen Saison die Hauptrolle der Frau in George Benjamins Picture a Day Like This an der Opéra du Rhin in Straßburg wieder, nachdem sie in der Saison zuvor ihr Debüt in dieser Rolle am Linbury Theatre des Royal Opera House gegeben hatte. Nach ihrem grandiosen Rollendebüt als Octavian in Der Rosenkavalier an der Deutschen Staatsoper Berlin im Jahr 2023 kehrte sie als Absolventin des Opernstudios für Stéfano Roméo et Juliette zurück. Zu ihren früheren Rollen an diesem Theater zählen Lucile in Henzes „Cubana“, Christian Josts „Die Arabische Nacht“, die Zweite Dame in „Die Zauberflöte“, die Schäferin in „Jenůfa“, Giovanna in „Rigoletto“ und Diane in Rameaus „Hippolyte et Aricie“ unter Sir Simon Rattle.
Zu ihren bisherigen Konzerten zählen Mozarts Krönungsmesse mit dem Mozarteumorchester Salzburg und Roberto González-Monjas bei den Salzburger Festspielen, Schumanns Das Paradies und die Peri und Mozarts Requiem mit der Staatskapelle Berlin und Marc Minkowski, Jaquet de la Guerres Céphale et Procris auf Tournee mit Reinoud van Mechelen und Nocte Temporis in Versailles, Namur und Brüssel, Mendelssohns Elijah mit dem Münchner Rundfunkorchester und Howard Arman, Mozarts Requiem mit dem Royal Philharmonic Orchestra und Adrian Partington, Strawinskys Pulcinella mit dem Musikkollegium Winterthur und Barbara Hannigan sowie Ravels Chansons Madecasses mit dem Mahler Chamber Orchestra und George Benjamin.
Als international gefeierte Konzertpianistin spielte sie in der Saison 23/24 unter anderem mit Martha Argerich, Andras Shiff, Charles Richard-Hamelin und dem Gitarristen Sean Shibe in Konzerten in ganz Europa und auf ihrer ersten Konzerttournee durch Nordamerika, darunter ihr Debüt in der Carnegie’s Weill Hall. In der Wigmore Hall, wo sie regelmäßig zu Gast ist, war sie Artist in Residence und spielte im Laufe der Saison fünf unterschiedliche Programme. Darüber hinaus trat Ema im Pierre Boulez Saal, im Konzerthaus Berlin, in der Elbphilharmonie Hamburg sowie bei den Festivals Schubertíada Vilabertran, Verbier, Heidelberg, Gstaad, Aldeburgh, Leeds Lieder und Toronto Summer Music auf und arbeitete dabei unter anderem mit Malcolm Martineau, Wolfram Rieger, Andras Schiff, Graham Johnson, Joseph Middleton und Kunal Lahiry zusammen.