Elias Brown

Elias Peter Brown ist Dirigent, Komponist, Improvisator und Kurator, der sich zum Ziel gesetzt hat, sowohl innerhalb als auch außerhalb des Konzertsaals bedeutungsvolle Räume zum Zuhören zu schaffen.

In der Saison 2025/26 gibt Brown sein Debüt als Dirigent beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, beim Iceland Symphony Orchestra, beim Danish Chamber Orchestra (Danmarks Underholdningsorkester) und beim Lithuanian Chamber Orchestra, während er seine Zusammenarbeit mit dem Odense Symphony Orchestra fortsetzt. Im Januar 2026 erscheint sein erstes Album, das er mit dem Litauischen Kammerorchester aufgenommen hat und das mikrotonale Orchesterwerke von Kristupas Bubnelis in den Mittelpunkt stellt, beim Label Music Information Centre Lithuania.

In der vergangenen Saison gab er sein Debüt beim Ensemble Modern (Acht Brücken Festival) und hatte zwölf Konzertermine mit dem Odense Symphony Orchestra in seiner Funktion als Assistent des Dirigenten. Außerdem war er als Assistent von Esa-Pekka Salonen bei den Salzburger Osterfestspielen und als Solti Opera Residency Fellow an der Washington National Opera tätig.

Zuvor war er Salonen Fellow an der Colburn School, wo er eng von Esa-Pekka Salonen betreut wurde und sein Debüt mit dem San Francisco Symphony Orchestra im Rahmen der Soundbox New Music Series gab. Außerdem arbeitete er als Assistent von Salonen beim San Francisco Symphony Orchestra, dem Los Angeles Philharmonic, dem Orchestre de Paris und dem Ensemble Intercontemporain. Im Jahr 2021 gewann er den ersten Preis und den Orchesterpreis beim Korean Conducting Competition und gab anschließend zahlreiche Konzerte mit dem Korean National Symphony Orchestra und dem Gyeonggi Philharmonic Orchestra.

Brown engagiert sich intensiv für neue Musik und hat mit dem Zafraan Ensemble, dem Ensemble Musikfabrik, dem Divertimento Ensemble, dem Ensemble Garage und dem New European Ensemble zusammengearbeitet. Brown ist fasziniert von der Schnittstelle zwischen Kunstformen und neuen Formen der Musikpräsentation. In seiner Masterarbeit an der Royal Academy of Music untersuchte er die Theorie und Praxis der Konzertkuration, die später im Glissando Magazine veröffentlicht wurde. Zu seinen jüngsten eigenen Kurationsprojekten gehören CAVE, eine ortsspezifische Performance im Brunel Museum, die für die Prager Quadriennale 2019 ausgewählt wurde, und less than a grain of dust für die Yale University Art Gallery.

Brown absolvierte sein Studium an der Yale University, der Royal Academy of Music und der Universität der Künste Berlin und erhielt zusätzliche Betreuung und Ausbildung als Stipendiat des Forums Dirigieren des Deutschen Musikrats. Außerdem wurde er zweimal mit dem Solti Foundation U.S. Career Assistance Award ausgezeichnet. Zu seinen Lehrern zählen Esa-Pekka Salonen, Sian Edwards, Harry Curtis, Steven Sloane und Daniel Boico. Er nahm an Meisterkursen bei David Zinman, Marin Alsop, Mark Stringer, Johannes Schlaefli und Larry Rachleff teil.

Er lebt in Berlin.