David Butt Philip - Tenor

David Butt Philip © Agenturmaterial

In der Saison 2019/2020 gibt Butt Philip eine Reihe von spannenden Debüts, darunter Florestan in einem neuen „Fidelio“ in Glyndebourne und in Prag; Prinz Rusalka bei der ENO, wo das Publikum ihn auch als Don Jose in „Carmen“ sehen kann; ein Haus-Debüt als Lohengrin mit der Opera Australia und ein Debüt an der Oper Köln mit der Titelrolle von Brett Deans „Hamlet“ in einer neuen Produktion von Matthew Jocelyn. Highlights auf der Konzertbühne umfassen das Verdi-Requiem mit dem BBC National Orchestra of Wales, Aufführungen der Beethoven-Sinfonie Nr. 9 mit dem RSB sowie dem Hallé Orchestra und Sir Mark Elder in der Bridgewater Hall und im Barbican.

In der Saison 2018/2019 stellte sich der britische Tenor David Butt Philip in der Titelrolle von Alexander Zemlinskys „Der Zwerg“ an der Deutschen Oper Berlin vor (Premiere am 24. März 2019), er kehrte nach Madrid zurück, um den Gott Froh in „Das Rheingold“ am Teatro Real zu singen und das britische Publikum konnte ihn als Grigoriy in „Boris Godunow“ im Royal Opera House sehen. Die Polnische Nationaloper hat ihn eingeladen für Brittens War Requiem und die Opera Holland Park zum Debüt als Graf Vaudemont in Tschaikow­skys „Jolanta“. Auch beim Rundfunk-Sin­fonieorchester Berlin war er für die Aufführung von Beethovens Neunter Sinfonie in den traditionellen Silvesterkonzerten des Hauses zu Gast. Zudem sang er in einer Aufnahme von Beethovens Missa solemnis beim Rundfunkchor Berlin und der Kammerakademie Potsdam. Für Elgars „Dream of Ge­rontius“ stand er in der Kathedrale von Gloucester, Tippets „A Child of Our Time“ in Lissabon, Verdis Requiem mit dem Royal Philhar­monic Orchestra in der Royal Albert Hall in London und Faust in Berlioz’ „La damnation de Faust“ mit dem Hallé Orchestra auf der Bühne.

David Butt Philip absolvierte die Royal Academy of Music in London und das Jette Parker Young Artists Program des Königlichen Opernhauses. 2011 erhielt er den John Christie Award in Glyndebourne, drei Jahre später gab er an der English National Opera sein gefeiertes Debüt als Rodolfo in Puccinis „La Bohème“.

David Butt Philip verfügt über ein breites Bühnenrepertoire und hat in Mussorgskis „Boris Godunow“ gesungen, ebenso in Puccinis „Madama Butterfly“, Bizets „Carmen“ und in weiteren Schlüsselpartien seines Stimmfaches, des lyrischen Tenors, von Mozart, Verdi und Strauss. Im Konzertbereich war der Sänger mit der Märchenkantate „Das klagende Lied“ von Mahler, mit Rossinis Petite Messe solennelle, Verdis Requiem und der „Nelson“-Messe sowie der „Schöpfung“ von Haydn zu hören. Dabei arbeitete er mit Dirigenten wie Vladimir Jurowski und führenden Londoner Orchestern zusammen. Soloabende in der Wigmore Hall gestaltete er zusammen mit Simon Lane und dem Solstice Quartet.

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