Daniel Hope

Daniel Hope © Nicolas Zonvi

Der Geiger Daniel Hope ist seit 30 Jahren als Solist auf den Bühnen der Welt zu erleben. Der Preisträger des Europäischen Kulturpreises 2015 und Träger des Verdienstkreuzes am Bande der Bundesrepublik Deutschland ist für seine musikalische Kreativität und für sein Engagement für humanitäre Zwecke weltweit anerkannt. Daniel Hope ist Music Director zweier Orchester: seit 2016 das Zürcher Kammerorchester und seit 2018 des in San Francisco ansässigen New Century Chamber Orchestras.

Im Januar 2019 wurde Daniel Hope die Künstlerische Leitung der Dresdener Frauenkirche übertragen. In dieser Funktion ist er für die musikalische Botschaft des Gotteshauses verantwortlich.
Ab Januar 2020 begleitete Daniel Hope als neu gewählter Präsident des Beethovenhauses Bonn die Feierlichkeiten des Jubiläumsjahres 2020 und prägte diese mit.

Daniel Hope war Schüler des Geigen-Pädagogen Zakhar Bron und Yehudi Menuhin, der ihn auch nach seinem Studienabschluss 1996 unterstützte. Von 2002 bis 2008 war er das jüngste Mitglied des legendären Beaux-Arts Trios, mit dem er in allen europäischen und nordamerikanischen Musikzentren über vierhundertmal konzertierte. Der Boston Globe bezeichnete diese Formation als „stärkste in der Geschichte des Trios“.
Für seine inzwischen mehr als 25 Aufnahmen erhielt Daniel Hope Auszeichnungen wie den Deutschen Schallplattenpreis, den französischen Diapason d’Or des Jahres, den Edison Classical Award, den belgischen Prix Caecilia und zahlreiche Grammy-Nominierungen. Seine Aufnahme des Mendelssohn-Violinkonzertes und -Oktetts bezeichnete die New York Times als eine der besten des Jahres. Die preisgekrönte Aufnahme von Alban Bergs Violinkonzert wählte das Gramophone Magazine zur „top choice of all available recordings“. Die Veröffentlichung der Deutschen Grammophon von Max Richters „Vivaldi Recomposed“, die es auf Platz 1 der internationalen Klassik-Charts in 22 Ländern schaffte, gehört mit über 250.000 verkauften Exemplaren zu einer der erfolgreichsten Alben eines klassischen Künstlers. Seit 2007 ist Daniel Hope Exklusivkünstler der Deutschen Grammophon.

Daniel Hope tritt regelmässig in den bedeutendsten Konzertsälen wie der Alten Oper Frankfurt, der Carnegie Hall New York, dem Pariser Théâtre des Champs-Élysées, der Londoner Wigmore Hall, dem Amsterdamer Concertgebouw und der Hamburger Elbphilharmonie auf. Er ist gern gesehener Gast bei allen großen internationalen Festspielen wie den BBC Proms, dem Lucerne Festival, den Salzburger Festspielen, dem Schleswig Holstein Musik Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Gstaad Menuhin Festival, dem Verbier Festival, dem Aspen Music Festival, der Hollywood Bowl und in Tanglewood.

Daniel Hope arbeitete mit Dirigenten wie Kurt Masur, Valery Gergiev und Christian Thielemann zusammen und spielt mit den international  renommiertesten Orchestern in Boston, Chicago, Berlin, Paris, London, Barcelona, Los Angeles und Tokyo.

Die künstlerische Vielseitigkeit spiegelt sich auch in Projekten mit Künstlern wie Klaus Maria Brandauer oder Sting sowie in Rundfunk- und Fernsehmoderationen wider. So moderiert er seit Januar 2016 wöchentlich seine Sendung „Daniel Hope Persönlich“ auf WDR3. Nunmehr in der dritten Saison lädt Daniel Hope in seiner Reihe „Hope@9pm“ im Berliner Konzerthaus Talkgäste aus Kultur und Politik ein, um mit ihnen über ihre Beziehung zur Musik zu sprechen und mit ihnen zu musizieren. Auch als Buchautor ist Daniel Hope erfolgreich. Er ist Verfasser von vier Büchern, erschienen beim Rowohlt-Verlag, die alle in die deutschen Bestseller-Listen kamen.
Im Oktober 2017 startete der von ARTE/NDR koproduzierte Kinofilm „DANIEL HOPE – Der Klang des Lebens“ in den europäischen Kinos.
Kommunikation mit und für die Musik ist für Daniel Hope sehr wichtig und so engagiert er sich auch gesellschaftlich in Zusammenarbeit mit Live Music Now sowie Amnesty International.

Er spielt die Guarneri del Gesù „Ex-Lipinski“ von 1742, die ihm zur Verfügung gestellt wird.
Seit 2016 lebt Daniel Hope mit seiner Familie in Berlin.

Das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin verwendet Cookies, die für die Funktionalität und Analyse des Nutzerverhaltens auf der Webseite notwendig sind. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie dem Einsatz von Cookies zu, wie Sie in unserer Datenschutzerklärung im Detail ausgeführt sind.

akzeptieren