Christina Gansch - Sopran

Christina Gansch © Kartal Karagedik

Die österreichische Sopranistin Christina Gansch ist Gewinnerin des Kathleen-Ferrier-Preises 2014 und Absolventin der Royal Academy of Music und des Mozarteums in Salzburg.

In der Saison 2019/2020 debütierte Christina Gansch an der Bayerischen Staatsoper München als Gretel („Hänsel und Gretel“) und als Marzelline („Fidelio“) am Teatro Comunale di Bologna. Als „Rodelinda“ wird sie bei den Internationalen Händel-Festspielen Göttingen im Mai 2019 debütieren. Zudem übernahm die Gesangspartien in Mahlers Sinfonie Nr. 4 im Rahmen der BBC Proms sowie des Edinburgh Festivals mit dem BBC Symphony Orchestra unter Semyon Bychkov, interpretiert Zerlina in konzertanten Aufführungen von „Don Giovanni“ in Wien und Luzern mit dem musicAeterna unter Teodor Currentzis und wird in Beethovens „Egmont“ mit der CAMERATA Salzburg unter Jérémie Rhorer singen.

Zu den jüngsten Erfolgen zählen ihr amerikanisches Debüt als Dorinda („Orlando“) an der San Francisco Opera, als Gretchen in Schumanns „Szenen aus Goethes ‚Faust’“ an der Staatsoper Hamburg, als Najade („Ariadne auf Naxos“) an der Mailänder Scala und als Taumännchen in „Hänsel und Gretel“ am  Royal Opera House.

Zudem stand Christina Gansch bei den Salzburger Festspielen als Servilia („La clemenza di Tito“) und Barbarina („Le nozze di Figaro“), beim Glyndebourne Festival als Mélisande („Pelléas et Mélisande“), an der Staatsoper Unter den Linden unter Daniel Barenboim als Waldvogel („Siegfried“), an der Opéra national de Paris und am Royal Opera House als Papagena („Die Zauberflöte“) auf der Bühne. An der Opéra national de Montpellier sang sie die Partien der Servilia („La clemenza di Tito“) und Amore („Orfeo ed Euridice“) und an der Staatsoper Hamburg Pamina („Die Zauberflöte“), zudem interpretierte sie Gretel („Hänsel und Gretel“), Marzelline („Fidelio“), Händels „Almira“, Oscar („Un ballo in maschera“), Ascagne („Les Troyens“), Jemmy („Guillaume Tell“) und Constance („Dialogues des Carmélites“).

Sie konzertierte im Musikverein mit der Gesellschaft der Musikfreunde Wien, im Wiener Konzerthaus, beim Verbier Festival, bei den Internationalen Händel-Festpielen Göttingen, in der Londoner Wigmore Hall, bei den Innsbrucker Festwochen und im Mozarteum in Salzburg. Zu den Höhepunkten gehörten Engagements als Zerlina („Don Giovanni“) in St. Peterburg und Dortmund (musicAeterna unter Teodor Currentzis), als Ilia („Idomeneo“) beim Vorsprung-Festival Ingolstadt (Concerto Köln unter Kent Nagano), für Brahms‘ „Ein Deutsches Requiem“ (Philharmonisches Staatsorchester Hamburg unter Kent Nagano), für Mozarts „Vesperae solennes de confessore“ und die Krönungsmesse bei den Innsbrucker Festwochen (Academia Montis Regalis unter Alessandro De Marchi), sowie für Mozarts Requiem (Göteborgs Symfoniker unter Simone Young) und Mozarts Messe in c-Moll (Mozarteumorchester Salzburg unter Adam Fischer).

CD-Produktionen mit Christina Gansch beinhalten „Don Giovanni“ mit musicAeterna unter Teodor Currentzis (Sony), Hugo Wolf: Lieder mit Malcolm Martineau (Vivat) und Schuberts „Der Hochzeitsbraten“ mit Matthew Rose, Robert Murray und Malcolm Martineau (Stone Records).

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