Christiane Silber - Dirigentin

Christiane Silber © Christian Bard

Christiane Silber ist Chefdirigentin der Berliner Laienorchester „concentus alius“ und „cappella academica“ der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie arbeitete u.a. mit dem Filmorchester Babelsberg, den Jenaer Philharmonikern und der Deutsch-Skandinavischen Jugendphilharmonie. Als Assistentin und zeitweilige Vertreterin von Constantin Alex dirigierte sie sowohl Humboldts Studentische Philharmonie, Humboldts Philharmonischen Chor als auch das Symphonische Orchester der HU. Mit dem neu gegründeten Philharmonischen Filmorchester Berlin absolvierte sie drei erfolgreiche Konzerttourneen durch die Volksrepublik China.

Im Februar 2019 ist sie als Assistentin von Henrik Nánási für eine Neuproduktion von Tschaikowskys „Jolanthe“ beim Palau des les Arts Reina Sofia in Valencia engagiert. Im Oktober 2017 dirigierte sie das Syrian Expat Philharmonic Orchestra in Berlin beim Abschlusskonzert eines Workshops zusammen mit Berliner Amateurorchestern im Konzertsaal der UdK Berlin.
2016 gab Christiane Silber ihr Debüt bei der Staatskapelle Schwerin und debütierte im Januar 2018 an der Opéra national du Rhin in Strasbourg als Assistentin von Ariane Matiakh für die Neuproduktion von Jules Massenets Oper „Werther“. Ebenso dirigierte sie 2018 mehrere Konzerte und eine CD- Produktion mit den Brandenburger Symphonikern. Heute dirigiert sie zum ersten Mal das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Dies ist „ihr“ Orchester, denn hier ist sie seit 2005 als Vorspielerin der Bratschengruppe engagiert.

Die gebürtige Berlinerin begann im Alter von vier Jahren zunächst das Klavierspiel zu erlernen, zwei Jahre später kam Violinunterricht und später Gesangsunterricht dazu. Sie studierte Musik mit Hauptfach Viola an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ bei Ditte Leser und belegte zusätzlich Meisterkurse bei namhaften Fachkollegen (u.a. Wolfram Christ, Walter Küßner, Wilfried Strehle, Alfred Lipka). Ihr Konzertexamen bei Erich Krüger an der Musikhochschule „Franz Liszt“ in Weimar schloss sie glanzvoll ab: Sie spielte das Bratschenkonzert von William Walton im Frühjahr 2008 in Weimar unter Leitung von Marek Janowski – aufgezeichnet und gesendet von Deutschlandradio Kultur. Zusätzlich absolvierte sie noch ein Kammermusikstudium bei Eberhardt Feltz.

Als Solistin mit Orchester spielte Christiane Silber zum Beispiel mit dem Westböhmischen Sinfonieorchester Marienbad unter der Leitung von David Afkham und mit der Kammerakademie Potsdam unter der Leitung von Michael Sanderling. Darüber hinaus war sie in zahlreichen Kammermusikkonzerten u.a. mit dem Schwieger-Quartett, dem Contini-Quartett sowie mit Solistinnen und Solisten des RSB zu hören. Ihre Vielseitigkeit zeigt sich nicht zuletzt bei ihren zahlreichen Mitwirkungen seit 2011 bis heute bei „Axel Prahl und das Inselorchester“.

 

Das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin verwendet Cookies, die für die Funktionalität und Analyse des Nutzerverhaltens auf der Webseite notwendig sind. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie dem Einsatz von Cookies zu, wie Sie in unserer Datenschutzerklärung im Detail ausgeführt sind.

akzeptieren