Camille Thomas
Optimismus, Vitalität und Ausgelassenheit gehören zur Persönlichkeit von Camille Thomas. Im Frühjahr 2017 schloss sie einen Exklusivvertrag mit der Deutschen Grammophon ab – als erste Cellistin seit 40 Jahren und als erste belgische Künstlerin überhaupt.
Zu den Höhepunkten der Saison 2025/26 zählen Auftritte mit dem Rundfunk- Sinfonieorchester Berlin und Katharina Wincor, dem Orchestra della Svizzera italiana unter der Leitung von Juanjo Mena, dem Taiwan Philharmonic unter der Leitung von Michael Sanderling, dem Japan Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Junichi Hirokami, dem Residentie Orkest unter der Leitung von David Danzmayr, dem Bochumer Sinfonieorchester unter der Leitung von Gemma New sowie eine Tournee durch fünf Städte mit dem Euskadiko Orkestra. Im Oktober 2025 wird Camille beim Viva Cello Festival in der Schweiz eine Konzertwoche unter dem Titel „Paris est une fête“ kuratieren, mit Auftritten und Kooperationen mit Freunden und Kollegen, die von diesem Pariser Thema inspiriert sind. Camille begibt sich außerdem auf eine nordamerikanische Recital-Tournee mit dem Pianisten und Komponisten Julien Brocal, bei der sie ihr Programm „Rendez-vous“ an Veranstaltungsorten wie der Van Cliburn Concert Series, der Harvard Musical Association in Boston und der Phillips Collection in Washington, D.C. aufführen wird, und wird ihre Tournee mit dem Klarinettisten YOM mit ihrem intimen und immersiven Programm fortsetzen.
Camille Thomas’ Debüt-Album für das gelbe Label kam im Oktober 2017 heraus. Es stellte lyrische Werke für Cello und Orchester aus der französischen Romantik vor, wie Saint-Saëns’ Cellokonzert Nr. 1 op. 33 und »Les larmes de Jacqueline« aus Offenbachs Harmonies des bois op. 76. Aufgenommen mit dem Orchestre National de Lille und dem Dirigenten Alexandre Bloch gibt es auch Gastauftritte von Rolando Villazón und Nemanja Radulovic Die Kritiker zollten weithin Beifall (Gramophone: »Camille Thomas … erschafft einen Klang, der mich sofort an heiße Schokolade denken lässt: köstlich, mit intensivem, wohltuendem Geschmack. Man weiß sogleich, dass man in guten Händen ist.«).
Camille Thomas spielt mit Orchestern wie dem WDR Sinfonieorchester, der Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, Academia Santa Cecilia, Sinfonia Varsovia, dem Staatsorchester Hamburg, der Philharmonie Baden-Baden, den Brüsseler Philharmonikern, dem Orchestre National de Lille, dem Orchestre Philharmonique Royal de Liège , Los Angeles Philharmonic mit Dirigenten wie Paavo Järvi, Mikko Franck, Marc Soustrot, Darrell Ang, Kent Nagano, Stéphane Denève. Ihre Konzerte werden regelmäßig im internationalen Rundfunk ausgestrahlt, darunter von der ARD, vom BR, von ARTE, TF1, France Musique, Radio Classique, Espace 2, DR Danemark, Musiq‘3-RTBF und weiteren. Nach ersten Jahren bei Marcel Bardon in Paris studierte Camille Thomas zunächst an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin bei Stephan Forck und Frans Helmerson, später bei Wolfgang Emanuel Schmidt an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar. Camille Thomas spielt das „Feuermann“-cello von Antonio Stradivari, Cremona 1730, eine Leihgabe der Nippon Music Foundation.