Andrey Boreyko - Dirigent

Andrey Boreyko © Naples Philharmonic

Andrey Boreyko begann in der Spielzeit 2018/2019 seine fünfte Saison als Musikdirektor von Artis-Naples in Florida. Dort hat Andrey Boreykos inspirierende Leitung den künstlerischen Standard erhöht und den Naples Philharmonikern eine neue Intensität verliehen. Als treibende Kraft für das weitere künstlerische Wachstum dieser multidisziplinären Organisation hat Boreyko mehrere neue Werke in Auftrag gegeben, darunter Orchesterstücke von Fazil Say und Giya Kancheli und eine Fantasie für Violine und Orchester von Gabriel Prokofiev mit dem Titel Olgas Miniaturen. Inspiriert wurde das Stück von einer Ausstellung im Artis-Naples, The Baker Museum, mit der Kunstsammlung der großen amerikanischen Philanthropin, Mäzenin und Sammlerin Olga Hirshhorn.

Als gefragter Gastdirigent großer Orchester weltweit begann Boreyko seine Saison 2018/2019 mit einer Tour zu Festivals in Ljubljana, Rheingau, Gstaad, und Grafenegg mit der Filarmonica della Scala. Zu seinen weiteren Höhepunkten zählen Engagements bei den Prager Symphonikern, dem Radio-Sinfonieorchester Wien, der Sinfonia Nazionale RAI und der Sinfonia Varsovia, mit der er im im September 2018 mit Piotr Anderszewski beim Bridging Europe Festival des Palastes der Künste auftreten wird, sowie den Sinfonieorchestern in Seattle, Minnesota, Toronto, San Francisco und Sydney. Im weiteren Verlauf der Saison wird er das Mozarteumorchester Salzburg, das Rundfunk Symphonie Orchester Berlin, die Frankfurter Museumsgesellschaft und die Dresdner Philharmonie dirigieren.

Zu den Orchestern, mit denen Andrey Boreyko in den letzten Jahren gearbeitet hat, gehören das Konzerthausorchester Berlin, Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, Berliner Philharmoniker, Göteborg Symphony, Bamberger Symphoniker, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Münchner Philharmoniker, Staatskapelle Dresden, Gewandhausorchester Leipzig, Wiener Symphoniker, Filharmonica della Scala, Orchester des Maggio Musicale Fiorentino, Königliches Concertgebouw, Orchestre de Paris, Orchestre Philharmonique de Radio France, Tonhalle-Orchester Zürich, London Symphony, Philharmonia und Rotterdam Philharmonic. In Nordamerika dirigierte er das New York Philharmonic Orchestra, das Chicago Symphony Orchestra, das Los Angeles Philharmonic Orchestra, das Dallas Orchestra und das Detroit Symphony Orchestra.

Als leidenschaftlicher Verfechter weniger bekannter Werke setzte sich Boreyko in einem umfangreichen Konzert- und Aufnahmeprojekt mit dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra für Kompositionen von Victoria Borisova-Ollas ein. Im Rahmen des Prager Frühlingsfestivals 2018 dirigierte Boreyko das Prager Symphonieorchester in einer Interpretation von Jan Novaks „Dido“ und dirigierte in dieser Saison Zdeněk Fibichs selten gespielten „Vodnik“. Im Februar 2018 kehrte er mit einer Performance von Valentin Silvestrovs „Requiem für Larissa“ zum Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin zurück.

Ab 2012 war Andrey Boreyko Musikdirektor des Orchestre National de Belgique, ein Posten, den er fünf Jahre lang mit großem Engagement ausübte. Er erweiterte die Aktivitäten des Orchesters national und international, einschließlich einer jährlichen Aufführung im Amsterdamer Concertgebouw. Seine erste Position in Europa war die des Chefdirigenten der Posener Philharmonie. Er war auch Chefdirigent der Jenaer Philharmonie (deren Ehrendirigent er heute ist), Hamburger Symphoniker, Winnipeg Symphony, Berner Sinfonieorchester sowie Musikdirektor der Düsseldorfer Symphoniker (2009 bis 2014).

In drei aufeinanderfolgenden Spielzeiten erhielt er vom Deutschen Musikverleger-Verband die Auszeichnung für das innovativste Konzertprogramm, als Erster in der Geschichte des Preises.

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