Alexej Gerassimez

Alexej Gerassimez © Nikolaj Lund

Der in Essen geborene Perkussionist Alexej Gerassimez ist als Musiker so vielseitig wie sein Instrumentarium. Sein Repertoire reicht von Klassik und Neuer Musik über Jazz bis hin zu Minimal Music und erweitert sich zusätzlich durch eigene Kompositionen und neue Auftragswerke.

Als Solist ist Alexej Gerassimez Gast international renommierter Orchester wie der Münchner Philharmoniker und des  Konzerthausorchesters Berlin und spielt unter der Leitung von Dirigenten wie Tan Dun, Kristjan Järvi, Eivind Gullberg Jensen, und Jonathan Stockhammer. Er gestaltet Solo-Programme, tritt mit seiner eigenen Percussion-Group auf und ist begeisterter Kammermusiker. Die Pianisten Arthur und Lucas Jussen und der Jazzpianist Omer Klein zählen zu seinen Partnern. Mit dem SIGNUM saxophone quartet geht Alexej Gerassimez in dem neu konzipierten Programm „Starry Night“ auf eine „Reise durch das Universum“. Ein gemeinsames Album erscheint im Frühjahr 2021 bei Berlin Classics.

Sein Repertoire erweitert sich beständig durch neue Auftragswerke. In den kommenden Spielzeiten stehen einige Uraufführungen an: ein neues Doppelkonzert für Viola und Perkussion des finnischen Komponisten Kalevi Aho, ein von der Tonhalle Düsseldorf in Auftrag gegebenes neues Schlagzeugkonzert des neuseeländischen Komponisten John Psathas und ein Konzert der japanischen Komponistin Malika Kishino in der Philharmonie Essen. Mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin wird er die Uraufführung von John Psathas Konzert „Leviathan“ unter der Leitung von Markus Poschner auf die Bühne bringen, gefolgt von einem gemeinsamen Konzert in der Elbphilharmonie. Im November 2021 stehen drei Konzerte mit den Düsseldorfer Symphonikern unter der Leitung von Alpesh Chauhan an.

Alexej Gerassimez ist derzeit „Junger Wilder“ am Konzerthaus Dortmund und nimmt am Förderprogramm der „stARTacademy“ von Bayer Kultur teil.

Er ist Professor für Schlagzeug an der Hochschule für Musik und Theater in München.