Helen Collyer

Helen Collyer © Benjamin Ealovega

Die britische Pianistin Helen Collyer arbeitet als Liedbegleiterin, Solorepetitorin, Orchesterpianistin und Sprachcoach und ist somit in ihrer beruflichen Laufbahn breitgefächert aufgestellt.

Nach einem Musikstudium an der University of Cambridge arbeitete Helen Collyer anschließend am New Grove Dictionary of Music und absolvierte ihr Studium in Liedbegleitung bei Malcolm Martineau an der Royal Academy of Music in London mit Auszeichnung. Dort erhielt sie das Hodgson-Stipendium und wurde 2019 in Anerkennung ihrer musikalischen Arbeit als Associate of the Royal Academy of Music ausgezeichnet. Sie spielt für zahlreiche Sänger u.a. in der Wigmore Hall London, Het Concertgebouw, am Palais Garnier und in der Pariser Bastille sowie für diverse Fernseh- und Rundfunk- Produktionen.

Helen Collyer studierte Korrepetition an der Opéra National de Paris. Sie arbeitet als Solorepetitorin bei diversen Produktionen für die Salzburger Oster- und Sommerfestspiele, die Osterfestspiele Baden-Baden, für Glyndebourne Festival Opera, Opéra National de Paris, Komische Oper Berlin, Edinburgh Festival, Den Norske Opera, Michailovsky Theater St. Petersburg und für das Bolschoi Theater Moskau, darunter „Die Meistersinger“, „Wozzeck“, „The Rake’s Progress“, „Ariadne auf Naxos“ mit Vladimir Jurowski, „Billy Budd“ mit Sir Andrew Davis, „Eugene Onegin“ mit Omer Meir Wellber, „Carmen“, „Tristan und Isolde“ und „Der Rosenkavalier“ sowie „Pelléas et Mélisande“ mit Sir Simon Rattle.

In Berlin arbeitet sie als Gast beim RIAS Kammerchor, den Berliner Philharmonikern,  der Komischen Oper, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin (RSB) und als Gast-Professorin an der UdK.

Zu ihren neueren Projekten gehören Puccinis „Suor Angelica“ mit Kirill Petrenko, Brittens „Billy Budd“ und Bernsteins „Candide“ am Bolschoi Theater als Englisch-Coach und Korrepetitorin. Zu ihren zukünftigen Engagements gehören weitere Liederabende mit dem venezolanischen Sopranisten Samuel Mariño und dem britischen Bassisten Matthew Rose, sowie die Zusammenarbeit mit Vladimir Jurowski bei seiner für 2021 geplanten Strawinsky-Reihe mit dem RSB.

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