Fedor Rudin © Neda Navaee
Do 29. Oktober 2020 - 20 Uhr | Konzerthaus Berlin

Sehnsucht und Gerechtigkeit

Vladimir Jurowski und Fedor Rudin

Alternativkonzert - Änderungen vorbehalten

ab 20 € Sinfoniekonzert Konzert mit Chefdirigent mit Konzerteinführung

Programm

Johann Sebastian Bach Vierzehn Kanons über die ersten acht Fundamentalnoten der Aria aus den „Goldberg“-Variationen BWV 1087, für Kammerorchester eingerichtet von Friedrich Goldmann

Niccolò Paganini Fünf Capricen für Violine solo, gesetzt für Violine und Streichorchester von Edison Denissow

Johann Sebastian Bach „Ich ruf zu dir“ BWV 639, bearbeitet für Violine und Streichorchester von Anders Hillborg

Richard Strauss Divertimento für kleines Orchester nach Klavierstücken von François Couperin op. 86

Besetzung

Vladimir Jurowski - Dirigent

Fedor Rudin - Violine

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin

Konzert mit

Konzert mit

Sendetermin

29.10.2020  20.03 Uhr

Erhellende Blicke zurück

Sie sollte ein Höhepunkt der Saison werden, die deutsche Erstaufführung der opulenten Filmmusik von Alfred Schnittke zu Michail Schweizers Fernsehproduktion von Alexander Puschkins „Kleinen Tragödien“. Vladimir Jurowski wird dieser von Schnittke glänzend komponierten Allegorie auf die Sehnsucht nach Gerechtigkeit unbedingt einen Platz in einer der nächsten Spielzeiten einräumen. Weil auch das als im gleichen Konzert geplante Violinkonzert von Edison Denissow wegen seiner Orchesterbesetzung aktuell nicht realisierbar ist, spielt Fedor Rudin, der Enkel des bedeutenden russischen Komponisten Edison Denissow, dessen Bearbeitung von fünf Capricen Niccolò Paganinis für Violine und Streichorchester. Diesen programmatischen Gedanken greift nunmehr das gesamte Konzert auf: Es besteht ausschließlich aus Bearbeitungen von älterer Musik, die – im 20. Jahrhundert entstanden – deren Wert oft deutlicher herausgestellt haben, als im Original zu spüren.

Ein Juwel dieser Spezialform des Neoklassizismus ist das gut halbstündige Divertimento op. 86 von Richard Strauss. Es bezieht sich durchweg auf Klavierstücke des barocken französischen Komponisten und Tastenvirtuosen François Couperin (1668-1733). Selten gespielt, weil mit 47 ausführenden Musiker*innen vermeintlich weniger rauschend als Strauss sonst, zudem ein Werk aus dem Jahre 1941 voll rückblickender Sehnsucht nach Zeiten, als die Welt noch in Ordnung war (oder zu sein schien), setzt Richard Strauss hier feinsinnig fort, was er einst mit der geistreichen Ballettmusik vom Bürger als Edelmann 1912 begonnen hat.

 

Dieses Konzert ist ein Alternativkonzert. Das ursprünglich geplante Programm finden Sie in der RSB Saisonbroschüre 2020/2021.

Künstler

Vladimir Jurowski © Simon Pauly

Vladimir Jurowski

Dirigent

Fedor Rudin © Neda Navaee

Fedor Rudin

Violine

Ticketinfos

Do 29. Oktober 2020 - 20 Uhr Konzerthaus Berlin

  • ab 20 €
  • Bitte erfragen Sie Einzelplätze beim RSB-Besucherservice unter: tickets@rsb-online.de. Doppelplätze sind derzeit leider nicht als Einzelplatz online buchbar.
  • Einführung von Steffen Georgi als Videoaufzeichnung auf rsb-online.de
Tickets

Kartenverkauf

Tickets erhalten Sie ausschließlich online über den RSB-Webshop zu einem Einheitspreis auf Tickets aller Kategorien. Sie können maximal zwei Tickets für das Konzert erwerben. Die Tickets sind personalisiert, bitte tragen Sie bei der Bestellung Ihren Namen, Adresse, Geburtsdatum sowie Telefonnummer sowie Namen, Adresse, Geburtsdatum sowie Telefonnummer Ihrer Begleitung ein.

Die Tickets sind personalisiert und nicht übertragbar. Eine nachträgliche Änderung der Kontaktdaten oder Weitergabe an Dritte ist nicht möglich.

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Konzerthaus Berlin
Gendarmenmarkt
10117 Berlin

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S1, S2, S25, S26 Brandenburger Tor + 10 Minuten Fußweg

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Für die Anfahrt mit dem Auto stehen die Tiefgaragen Taubenstraße/Jägerstraße der Contipark Parkgaragengesellschaft mbH (Adresse der Einfahrt: Taubenstraße 14, 10117 Berlin, The-Q) zur Verfügung. Pro Stunde zahlen Sie dort 2,00 Euro.
Exklusiv für Konzertbesucher: Der Konzerthaus-Tarif für 5,50 Euro für ganze sechs Stunden parken. Lassen Sie dafür einfach Ihr Parkticket am Servicetisch im Foyer des Konzerthauses markieren.

Konzerthaus: Barrierefreiheit

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Konzerthaus: Einlass

Das Konzerthaus öffnet jeweils 45 Minuten vor Konzertbeginn. Es gibt zusätzliche Ein- und Ausgänge, bitte folgen Sie dem vor Ort ausgewiesenen Wegeleitsystem. Die Laufwege in den Treppenhäusern sind entsprechend farblich auf dem Boden markiert. Nähere Imformationen entnehmen Sie bitte dem Schutz- und Hygienekonzept des Konzerthauses.

Konzerthaus: Im Saal

Alle Tickets werden platzgenau verkauft.
Nicht zu belegende Sitzplätze werden in dem Umfang gesperrt, wie sie zur Einhaltung von 1 Meter Mindestabstand in alle Richtungen erforderlich ist. Gesperrte Plätze (auch in den gesperrten Sitzreihen) werden mit einem gut sichtbaren Klettband arretiert, so dass die Sitzflächen nicht nach unten geklappt werden können und somit für die Nutzung blockiert sind.
Hierdurch kommt es in den einzelnen Saalbereichen aufgrund der baulichen Gegebenheiten zu unterschiedlichen Bestuhlungsvarianten. Es gibt Doppel- und Einzelplätze.

Konzertlänge

Alle Konzerte finden ohne Pause statt und dauern ca. 60 bis 90 Minuten.

Garderobe

Garderoben stehen in allen Konzerthäusern nicht zur Verfügung. Ihre Jacken und Taschen bis zu einer Größe von DIN A4 dürfen Sie mit in den Konzertsaal nehmen.

Gastronomie

Derzeit wird in den Konzerthäusern kein gastronomisches Angebot zur Verfügung stehen.

Konzerteinführung

Derzeit können am Veranstaltungsort keine Konzerteinführungen stattfinden.

Programmhefte

Die Programmhefte können ca. zwei Tage vor dem Konzert digital auf der Konzertseite des RSB heruntergeladen werden und stehen Ihnen zudem auch am Konzertabend kostenlos zur Verfügung.

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