Paul Gay - Bass

Der französische Bassbariton Paul Gay ist international für seine Darstellungen von Hauptrollen im fanzösichen Repetoire bekannt. Er arbeit zusammen mit Dirigenten wie Ivan Fischer, Seiji Ozawa, Michel Plasson, Yannick Nézet-Séguin, Semyon Bychkov, Philippe Jordan, Alain Altinoglu, William Christie, Emmanuelle Haïm, und wird regelmäßig für neue Produktionen von Willy Decker, Luc Bondy, Peter Stein, Richard Jones, Claus Guth, Laurent Pelly, Krzysztof Warlikowski, und Robert Carsen eingeladen.

 

Sein Hauptrepetoire umfasst Golaud/Pelléas et Melisande (Debussy), eine Rolle, die er an den Opernhäusern von Paris, Brüssel, Oslo, Frankfurt, Turin, und in Lyon gesungen hat, und Mephisto/Faust (Gounod), den er in Paris, beim Maggio Musicale in Florenz und in Bordeaux interpretiert hat. Andere charaketeristische Rollen sind die Titelrolle Saint François d´Assise (Olivier Messiaen), mit der er in einer Neuproduktion an der Bayerischen Staatsoper debütierte, wo er auch den Der Zwerg/Don Estoban (Alexander von Zemlinsky), I Capuletti e i Montecchi/Lorenzo (Vincenzo Bellini) und L’Enfant et les Sortilèges/der Sessel (Maurice Ravel) gesungen hat.

 

Paul kehrt regelmäßig an die Pariser Oper zurück, wo er schon Rollen wie Don Fernando/Fidelio (Beethoven), Harasta/The Cunning Little Vixen (Leos Janacek), Achilla/Giulio Cesare (Handel), Le Comte des Grieux/Manon, Don Diègue/Le Cid (Jules Massenet) und Flint/Billy Budd (Benjamin Britten) interpretiert hat. Er singt ebenfalls regelmäßig in Brüssel, Frankfurt und Lyon, und gab 2010 sein nordamerikanisches Debüt als Escamillo/Carmen (Bizet) bei der Canadian Opera Company. 2016 sang er auch den Frère Laurent in Roméo et Juliette von Berlioz an der Oper in Amsterdam.

Er hat an mehreren zeitgenössischen Uraufführungen teilgenommen, darunter L’Ecole des Femmes von Rolf Liebermann an der Oper in Bordeaux und Yvonne Princesse de Bourgogne von Philippe Boesmans, eine Inszenierung, die in Paris, Brüssel und Wien gespielt wurde.

 

Nach dem Studiumabschluss und dem Gewinn eines ‚Premier Prix‘ (Ersten Preises) am Pariser Konservatorium machte Paul seine erste Opernerfahrung als Mitglied des Ensembles in Osnabrück in Rollen wie Colline/La Bohème (Giacomo Puccini), eine Rolle, die er auch 2016 in Barcelona sang, Walter/Luisa Miller (Verdi) und die Titelrolle Don Quichotte von Jules Massenet. Er ist Preisträger von einigen internationalen Gesangswettbewerben, die die allgemeine Aufmerksamkeit auf ihn gelenkt haben und er hat bei dem renommierten Bass Kurt Moll studiert, um an seiner stimmlichen Entwicklung zu feilen.

 

2017/18 kehrte er an die Oper in Monte Carlo in der Rolle von Mephisto zurück, und sang den Aida an der Oper in Hong Kong, und den Schlemil in Les Contes d’Hoffmann an der Oper in Amsterdam. Er sang den Golaud in Pelléas et Melisande an der Oper in Oviedo und trat als Don Diegue in Le Cid beim Dorset Opera Festival auf. Er sang auch in der Konzertversion von L’Enfant et les Sortilèges mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Seiki Ozawa, mit dem er bereits 2016 einen Grammy für die beste Aufnahme derselben Oper gewann.

 

Während der Spielzeit 2018/19 wird Paul Gay in Les Pêcheurs de Perles/Nourabad (Bizet) in Peking, und in Der Zwerg (Don Estoban) in Caen singen, und er wird an die Pariser Oper als Ludovico/Otello (Verdi) und als Le Comte de Saint-Bris/Les Huguenots (Giacomo Meyerbeer) zurückkehren.

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