Digitales Programmheft
Sa. 24.10.2026 Dima Slobodeniouk & Xavier de Maistre
20.00 Uhr Philharmonie Berlin
Programm
Samy Moussa
(geb. 1984)
"Adgilis Deda" – Hymne für Orchester
Kaija Saariaho
(1952 - 2023)
"Trans" – Konzert für Harfe und Orchester
Dmitri Schostakowitsch
(1906 - 1975)
Sinfonie Nr. 6 h-Moll op. 54
Besetzung
Dima Slobodeniouk, Dirigent
Xavier de Maistre, Harfe
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Konzerteinführung
19.10 Uhr, Südfoyer, Steffen Georgi
Radiotermin
4. November 2026, 20.00 Uhr im Deutschlandfunk Kultur
"Schostakowitsch, das ist für mich … ein Leben zwischen politischem Aktivismus, formaler Radikalität, romantischer Traurigkeit und Melancholie…"
Daniel Richter
Podcast "Muss es sein?"
Samy Moussa
"Adgilis Deda" – Hymne für Orchester
Ankommen in Geborgenheit
Konzept: Schönheit
Als Dirigent stand Samy Moussa unter anderem am Pult des Bayerischen Staatsorchesters in München, beim Philharmonischen Orchester Helsinki, er leitete Mendelssohns "Elias" beim Festival International Bach Montréal. In Italien, England, Frankreich, Kanada, Österreich, der Schweiz und in Deutschland dirigiert er klassisches und romantisches Repertoire sowie Werke der klassischen Moderne. Samy Moussa ist Preisträger der Fondation Banque Populaire (2020), er erhielt das Villa-Massimo-Stipendium (2018), den Paul-Hindemith-Preis des Schleswig-Holstein Musik Festivals (2017), den Komponistenpreis der "Ernst von Siemens"-Musikstiftung (2013) sowie den Bayerischen Kunstförderpreis (2012) für seine Arbeit als Musikdirektor des Ensembles INDEX. Der georgische Titel "Adgilis Deda" von Samy Moussas Orchesterhymne bedeutet, frei übersetzt, Mutterort, Ort der Heimat und Zugehörigkeit. "Es geht um das Konzept des Schutzes, um einen Ort, an dem man sich geborgen fühlt“, erläutert der Komponist seine Intention. Ganz ähnlich wie seinerzeit Richard Strauss bekennt Samy Moussa sein künstlerisches Anliegen: "Meine Aufgabe ist es, etwas Schönheit in die Welt zu bringen – und die Menschen können sie annehmen oder auch nicht. Mehr Ambitionen habe ich nicht."
Kaija Saariaho
"Trans" – Konzert für Harfe und Orchester
Still leben
Flüchtigkeit – Eitelkeit – Botschaften
Drei Sätze hat das Harfenkonzert, zusammengefasst werden sie unter dem vieldeutigen Titel "Trans". Das lateinische Wort "trans" umreißt ein Bedeutungsfeld rund um Begriffe wie hinüber, auf die andere Seite, Grenzen überschreitend, über etwas hinausgehen, durchscheinend sein, das Jenseits betreffend.
Im ersten Satz, "Fugitif", führt Kaija Saariaho nach eigenen Worten "die kontrastierenden musikalischen Charaktere ein". Erste Dialoge und Klangfarbenwechsel finden statt. Bereits die erste, einleitende Geste der Harfe bildet "einen erkennbaren Ausgangspunkt für die Kadenzen". Denn es gibt drei Kadenzen des Soloinstrumentes – eine für jeden Satz – die manchmal "sparsam von anderen Instrumenten begleitet" werden. "Was ich an der Harfe liebe, sind die vielen Möglichkeiten des Glissandos, aber auch einfach das klare Hören der Finger, die die Saiten zupfen, sowie die reiche Resonanz und den großen Tonumfang des Instruments."
Genau diese Eigenschaften dürfen sich im zweiten Satz präsentieren. Den Satz mit dem provokatorischen Titel "Vanité", der die Eitelkeit benennt, welche der menschlichen Existenz eigen seinkann, charakterisiert die Komponistin als "eine besondere Art von Stillleben, das sowohl das menschliche Leben als auch seine Vergänglichkeit evoziert. Die in diesen musikalischen Bildern dargestellten Objekte symbolisieren menschliche Tätigkeiten wie Studium, Geld, Vergnügen, Reichtum und Macht vor dem Hintergrund von Elementen, welche die Vergänglichkeit der Zeit, die Zerbrechlichkeit und die Zerstörung verkörpern."
Im dritten Satz, "Messager", wird es turbulent. Voller Tempo und Energie werfen sich Harfe und Orchesterinstrumente die Bälle zu. Das musikalische Material wandelt sich dabei fortwährend, so dass die im Titel apostrophierte Botschaft darin bestehen kann, stets flexibel und wandelbar zu bleiben. Das Harfenkonzert war ein Auftragswerk der Suntory Foundation for Arts, des Finnischen und des Schwedischen Rundfunk-Sinfonieorchesters, des Tonhalle-Orchesters Zürich, des Sinfonieorchesters des Hessischen Rundfunks und von Radio France.
Dmitri Schostakowitsch
Sinfonie Nr. 6 h-Moll op. 54
Strudel ins Nichts
Narren unter sich
Das Werk rückte schlagartig wieder in den Fokus der sowjetischen Aufmerksamkeit, als Marian Kowal 1948 in der Formalismus-Debatte die Sinfonie Nr. 6 in seine vernichtende Strafpredigt gegen Schostakowitsch einbezog. Den ersten Satz nannte er einen "abstrakt-graphischen Weg ins Nirgendwo", dem zweiten Satz unterstellte er "wunderbar gestaltete, unfruchtbare Blüten", und im dritten Satz hörte er eine "sinfonische Narretei voller Galoppe und Cancans". Vielleicht hat er sogar recht. Aber Musik mit derartigen Attributen kam im Land der besseren Menschen gnadenlos an den Pranger. So dauerte es bis ins Tauwetter nach Stalins Tod, bis 1954, dass Mrawinski die Sinfonie Nr. 6 endlich wieder ins Programm nehmen, damit sogar auf Tournee ins Ausland gehen konnte. Den größten Triumph zu Schostakowitschs Lebzeiten feierte das Werk innerhalb der beispiellosen Werkschau 1962 in Edinburgh: Dreißig Werke von Schostakowitsch wurden dort während des Sommerfestivals gespielt – und umjubelt.
Angesichts der Rezeptionsgeschichte, vor allem aber anhand der musikalischen Substanz der Sinfonie verwundert es, dass selbst Krzysztof Meyer der Einordnung von Nr. 6 unter die "kleineren Sinfonien" Schostakowitschs nicht widerspricht, ist er es doch, der als erster auflistet, wie sich die Sinfonie als roter Faden durch Schostakowitschs Biografie zieht und an markanten Schlüsselstellen immer wieder auftaucht.
"Ach", sagte die Maus, "die Welt wird enger mit jedem Tag. Zuerst war sie so breit, dass ich Angst hatte, ich lief weiter und war glücklich, dass ich endlich rechts und links in der Ferne Mauern sah, aber diese langen Mauern eilen so schnell aufeinander zu, dass ich schon im letzten Zimmer bin, und dort im Winkel steht die Falle, in die ich hineinlaufe." – "Du musst nur die Laufrichtung ändern", sagte die Katze und fraß sie.
Franz Kafka, "Kleine Fabel", 1920
Tönende Einsamkeit
Das große Largo am Beginn der Sinfonie Nr. 6 stellt nacheinander drei Motive vor, die sich weder einzeln noch gemeinsam zu einem Thema verdichten. Archaischer Kontrapunkt hält sie wie Blei am Boden, da vermag keine flirrende Piccolomelodie etwas auszurichten. Ein Flechtwerk aus unablässigen Triolen- und Achtelketten der Streicher fesselt die thematische Substanz. Der erste größere Ausbruch mündet in eine kategorische Abwärtskette, endet in einem dumpfen Paukengrund mit Bratschentremolo, aus dem ein klagendes Englischhorn mühsam den Kopf erhebt. Ein zweiter großer Anlauf verläuft wie der erste: im Sande. Spannungen und Erwartungen, Verlockungen von Licht und Freiheit bauen sich erst danach und ganz allmählich in vogelgleichen Flötenrezitativen auf, freilich ohne eingelöst zu werden. Eine betörend schöne Hornmelodie ruft aus der Ferne herein, an Brahms, Bruckner gemahnend. Insgesamt manifestiert sich in diesem großen, leeren Gebäude eines mit besonderer Eindringlichkeit, das stille Einvernehmen Schostakowitschs mit seinem Bruder im Geiste: Gustav Mahler.
Falscher Glanz
Die Es-Klarinette pfeift schnöde hinein in die Welteinsamkeit. Und tritt ein virtuoses, kunstvoll polyphones Scherzo los, das knallend die instrumentale Peitsche schwingt, die Figuren wie aufgeputzte Zirkuspferde vor sich her treibt "bis zu den raubtierhaften Tutti auf dem Höhepunkt". (Krzysztof Meyer) Von nun an wird die Bewegung immer schneller – wie in einem Gully: zur Mitte hin. Das Stampfen trägt das Mal des Ausweglosen, Sinnlosen, des rein Aktionistischen. Das gilt erst recht für das noch schneller rotierende Finale. Immer rasender und banaler treibt eine groteske Episode die nächste an, ganz wie in einigen albernen Balletten von Schostakowitsch. Die Coda, ein grelles Crescendo, fällt implodierend in sich zusammen.
Steffen Georgi ©
Kurzbiographien
Dima Slobodeniouk

Als einer der angesehensten Dirigenten weltweit wird Dima Slobodeniouk für seine mitreißende Interpretationskraft und dynamische musikalische Führung von Musiker:innen und Publikum gleichermaßen gefeiert, wobei seine außergewöhnliche Sensibilität und spannende Programmgestaltung ihm besondere internationale Aufmerksamkeit eingebracht haben
Regelmäßig arbeitet er mit führenden Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem New York Philharmonic, dem Boston Symphony Orchestra, dem London Symphony Orchestra, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Royal Concertgebouw Orchestra, den Münchner Philharmonikern, den Wiener Symphonikern, dem Tonhalle-Orchester Zürich sowie dem NHK Symphony Orchestra zusammen. Slobodeniouk arbeitet regelmäßig mit renommierten Solist:innen wie Leif Ove Andsnes, Martha Argerich, Emanuel Ax, Augustin Hadelich, Seong-Jin Cho, Isabelle Faust, Kirill Gerstein, Barbara Hannigan, Håkan Hardenberger, Alexandre Kantorow, Patricia Kopatchinskaja, Beatrice Rana, Yuja Wang und Frank Peter Zimmermann.
Für seine musikalische Expertise und interpretatorische Tiefe geschätzt, ist Slobodeniouk auch ein vielfach ausgezeichneter Aufnahme-Künstler. Zu seinen jüngsten Einspielungen zählt Esa-Pekka Salonens Cellokonzert mit dem Rotterdam Philharmonic Orchestra und Nicolas Altstaedt (Alpha), das mit einem ICMA Award ausgezeichnet wurde. Seine neueste Veröffentlichung beim Label BIS enthält Strawinskys "Symphony in Three Movements", "Symphony in C" und die "Symphonies of Wind Instruments", aufgenommen mit dem Orquesta Sinfónica de Galicia, dessen Musikdirektor er viele Jahre war. Weitere Veröffentlichungen auf BIS beinhalten Werke von Kalevi Aho mit dem Lahti Symphony Orchestra – darunter die preisgekrönte Aufnahme, die 2018 mit dem BBC Music Magazine Award ausgezeichnet wurde, sowie spätere Aufnahmen von Ahos "Sieidi" und der 5. Sinfonie. Auch eine Einspielung mit Werken, die von der finnischen Nationalepik Kalevala inspiriert wurden, zählt dazu. Für das Label Ondine nahm er Werke von Perttu Haapanen und Lotta Wennäkoski mit dem Finnischen Radiosinfonieorchester auf.
Seine musikalische Ausbildung begann Slobodeniouk bei der ukrainischen Geigerin Olga Parkhomenko an der Sibelius-Akademie in Helsinki, wo er 2001 abschloss. Dort begann er auch sein Dirigierstudium bei Leif Segerstam, Jorma Panula und Atso Almila.
Von 2013 bis 2022 war Dima Slobodeniouk Musikdirektor des Orquesta Sinfónica de Galicia, von 2016 bis 2021 Chefdirigent des Lahti Symphony Orchestra und Künstlerischer Leiter des Sibelius-Festivals. Gemeinsam mit dem Orquesta Sinfónica de Galicia baute er in den letzten Jahren eine umfangreiche und hochgelobte Mediathek mit Live-Konzertmitschnitten auf. Aus Überzeugung, musikalische Chancen zu erweitern, initiierte er während seiner Amtszeit ein Dirigierprojekt, das jungen Talenten die Möglichkeit bot, mit einem professionellen Orchester zu arbeiten und unter seiner Anleitung ausgewählte Werke zu erarbeiten.
Xavier de Maistre

Xavier de Maistre ist einer der führenden Harfenisten der Gegenwart und ein zutiefst innovativer Musiker. Als leidenschaftlicher Verfechter seines Instruments hat er das Harfenrepertoire erweitert und bei Komponisten neue Werke in Auftrag gegeben. Außerdem erstellt er Transkriptionen von wichtigen Instrumentalwerken.
Seine musikalische Vision führte ihn zur Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Sir André Previn, Sir Simon Rattle, Riccardo Muti, Daniele Gatti, Philippe Jordan, Kristjan Järvi, Bertrand de Billy, Andrés Orozco-Estrada, Daniel Harding und Mirga Gražinytė-Tyla. Er wurde eingeladen von Orchestern aus Chicago, Montreal, City of Birmingham, NHK, dem Schwedischen und Finnischen Radio-Sinfonieorchester, den Philharmonieorchestern von Los Angeles, London, St. Petersburg und China, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Mozarteum Orchester Salzburg, dem Orquestra Sinfônica do Estado de São Paulo und dem Orchestre de la Suisse Romande. In seiner Heimat Frankreich arbeitete er u.a. mit dem Orchestre de Paris, den Nationalorchestern Frankreichs und Lyons, den Philharmonien von Radio France, Monte-Carlo, Montpellier, Lille und Nancy sowie bei Rezitalen in den Opernhäusern von Paris und Lille, Lyon, Bordeaux, Nizza, Poitiers und Avignon.
Im Jahr 2020 begann er eine neue Zusammenarbeit mit dem Tenor Rolando Villazón, mit dem er für die Deutsche Grammophon ein Projekt mit südamerikanischen Volksliedern aufnahm.
In den vergangenen Spielzeiten arbeitete er mit der Flamenco- und Kastagnetten-Legende Lucero Tena an einem Programm mit spanischem Repertoire, mit dem er durch Europa, Japan und China tourte und ein Album veröffentlichte (Sony Classical, 2018). Im Sommer 2020 war er Porträtkünstler beim Schleswig-Holstein Musik Festival. Als Solist war er bei vielen hochkarätigen Festivals zu Gast, darunter Rheingau, Salzburger Festspiele, Wiener Festwochen, Verbier, Budapest Spring, Würzburger Mozartfest und Mostly Mozart in New York. Außerdem arbeitet er regelmäßig mit Diana Damrau, Arabella Steinbacher, Daniel Müller-Schott, Baiba Skride, Antoine Tamestit, Mojca Erdmann und Magali Mosnier zusammen.
In der Saison 2022/2023 geht Xavier in Deutschland und in Österreich mit dem Orchestre National de France unter der Leitung von Cristian Măcelaru auf Tournee, um das berühmte Harfenkonzert von Reinhold Glière anlässlich der Veröffentlichung seines neuen Albums zu spielen. Außerdem tritt er mit dem Beethoven Orchester Bonn, dem Monte Carlo Philharmonic, dem Royal Stockholm Philharmonic, dem Helsinki Philharmonic, dem Paris Chamber Orchestra und beim Musica Festival in Straßburg auf. Xavier de Maistre tritt auch in Solokonzerten auf, unter anderem an der Staatsoper Berlin, im Duo mit Rolando Villazón an der Staatsoper Frankfurt und der Elbphilharmonie Hamburg sowie im Duo mit Diana Damrau am La Fenice in Venedig.
De Maistre ist seit 2008 Exklusivkünstler bei Sony Music, als er sein erstes Album Nuit d'Etoiles aufnahm, das Debussy gewidmet ist. Weitere Veröffentlichungen waren Hommage à Haydn (2009), Aranjuez (2010) und Notte Veneziana (2012) mit bedeutendem Barockrepertoire, Moldau (2015), Soloharfenstücke slawischer Komponisten, und La Harpe Reine (2016) mit Les Arts Florissants und William Christie. Sein Album "Christmas Harp" (Oktober 2021) enthält Paraphrasen und Fantasien berühmter Weihnachtslieder sowie Melodien von Schubert und Tschaikowsky. Im Herbst 2022 erscheint seine letzte russischer Musik gewidmete CD mit dem berühmten Harfenkonzert von Reinhold Glière und dem vergessenen Konzert von Alexander Mosolov, begleitet vom WDR Sinfonieorchester Köln unter der Leitung von Nathalie Stutzmann.
Der in Toulon geborene de Maistre studierte Harfe am dortigen Konservatorium bei Vassilia Briano, bevor er seine Technik bei Catherine Michel und Jacqueline Borot in Paris perfektionierte. Er studierte auch in Sciences-Po Paris und dann an der London School of Economics. 1998 erhielt er den Ersten Preis (und zwei Interpretationspreise) beim renommierten Internationalen Harfenwettbewerb der USA (Bloomington) und wurde im selben Jahr als erster französischer Musiker bei den Wiener Philharmonikern aufgenommen.
Seit 2001 unterrichtet er an der Musikhochschule in Hamburg.
Er spielt auf einem Instrument von Lyon & Healy.
RSB-Abendbesetzung
Violine 1
David Nebel, Susanne Herzog, Kosuke Yoshikawa, Andreas Neufeld, Franziska Drechsel, Anne Feltz, Karin Kynast, Anna Morgunowa, Richard Polle, Bohdan Shalyha, Christa-Maria Stangorra, Steffen Tast, Misa Yamada, Yujin Cho
Violine 2
Nadine Contini, Maximilian Simon, David Drop, Anne-Kathrin Seide,l Brigitte Draganov, Martin Eßmann, Juliane Färber-Rambo, Neela Hetzel de Fonseka, Juliane Manyak, Enrico Palascino, Ilgin Top, Yujoo Jung
Viola
Alejandro Regueira-Caumel, Gernot Adrian, Christiane Silber, Jana Drop, Alexey Doubovikov, Yugo Inoue, Lucia Nell, Martha Roske, Sehun Ahn, Livia Paté
Violincello
Hans-Jakob Eschenburg, Ringela Riemke, Jörg Breuninger, Peter Albrecht, Georg Boge, Andreas Kipp, Ji Woon Yoon, Romane Montoux-Mie
Doublebass
Marvin Wagner, Pedro Figueiredo, Iris Ahrens, Nhassim Gazale, Georg Schwärsky, William Puhr
Flöte
Magdalena Bogner
Rudolf Döbler Markus Schreiter
Oboe
Gabriele Bastian
Florian Grube Florian Hanspach
Klarinette
Oliver Link, Peter Pfeifer, Christoph Korn, Florentine Simpfendörfer
Fagott
Miriam Kofler, Alexander Voigt, Clemens Königstedt
Horn
Pierre Azzuro, Ingo Klinkhammer, Frank Stephan, Felix Hetzel de Fonseka
Trompete
Florian Dörpholz, Simone Gruppe, Patrik Hofer
Posaune
Edgar Manyak, Nadia Giner Enguix, Dominik Hauer
Tuba
Fabian Neckermann
Harfe
Maud Edenwald
Percussion
Konstantin Thiersch, Jonas Neumann, Richard Putz, Sebastian Preller, Lukas Zeuner
Timpani
Jakob Eschenburg
Celesta
Yuki Inagawa
Kommende Konzerte
Kooperation

Bildrechte
Dima Slobodeniouk: © Marco Borggreve
Samy Moussa: © Samy Moussa
Kaija Saariaho: © Maarit Kytöharju
Xavier de Maistre: © Nikolaj Lund
Orchesterbild: © Peter Meisel