Georg Schwark

Georg Schwark

Tuba

Georg Schwark wurde 1952 in Oderberg geboren und ging in Eberswalde zur Schule. Dort erhielt er zunächst Trompetenunterricht, später kam die Tuba hinzu. Sein Studium absolvierte er von 1969 bis 1975 an der Hochschule für Musik “Hanns Eisler“ Berlin. Georg Schwark wurde Peisträger beim 1. Tubawettbewerb in Markneukirchen im Vogtland. Sein erstes Engagement erhielt er in Neustrelitz, von 1979 bis 1982 war er freischaffend tätig, ab 1982 wurde er schließlich als Solo-Tubist beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin engagiert.
Seine vielseitigen musikalischen Interessen verfolgt Georg Schwark als Mitglied verschiedenster Formationen. Er war sowohl in der Liedermacherszene, in der 1979 gegründeten großformatigen Hannes-Zerbe-Blech-Band aktiv, spielte in Klezmer-Bands als auch im Salonorchester. Mehr als 20 Jahre währt schon die äußerst produktive Zusammenarbeit mit dem Liedermacher Hans-Eckardt Wenzel, mit dem er mehrere Programme gestaltete: "TUBA WA DUO", "Die Vorfreude des Kesselpaukers auf Schillers Ode an die Freude", "Radio Tubawahn" und vieles mehr. Gemeinsam mit dem Fagottisten Alexander Voigt gestaltete der Musiker als "Ali und Georg" zahlreiche Kinderkonzerte des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin, die Hans-Eckardt Wenzel sowie Friedo Solter als Autoren und Regisseure betreuten.
Als Kammermusiker gibt Georg Schwark regelmäßig Konzerte. Sein Repertoire reicht von Luigi Nono bis Robert Schumann, von Bach bis Penderecki. In seinem aktuellen Programm "Die melancholische Tuba" spielt er u.a. Werke von Hindemith und Gubaidulina sowie von Bach und Schumann in der Bearbeitung für das tiefste Blechblasinstrument.