Christoph Korn

Christoph Korn

Bass Clarinet

Bereits im vierten Lebensjahr begann Christoph Korn Blockflöte zu spielen. Zehnjährig stieg der Chemnitzer auf Klarinette um wegen eines breiteren Spektrums: Jazz, Klezmer und Klassik. Er erhielt Unterricht am Robert-Schumann-Konservatorium in Zwickau und ging zum Studium an die Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden. Christoph Korn spielte ab 1999 in verschiedenen Orchestern, u.a. als Substitut in der Dresdner Philharmonie, und absolvierte 2000 einen Meisterkurs bei François Benda in Ascona. Noch einmal präzisierte der Musiker sein Klangideal: „Mir gefällt dieser tiefe, warme, erdige Klang“, sagt er über die Bassklarinette.
Mit diesem Instrument trat er sein Engagement als Berufsmusiker an. Auf Anhieb bestand er das Probespiel beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und wurde im Jahre 2002 dessen neuer Bassklarinettist. Seine erste große Aufgabe in Berlin war Schostakowitschs Leningrader Sinfonie, ein prägendes musikalische Erlebnis für den damals 24jährigen Bassklarinettisten.
Christoph Korn engagiert sich als Kammermusiker vor allem im Klarinettenquartett "clarinet4u", das sich aus den Klarinettisten des RSB zusammensetzt. Regelmäßig tritt er als Solist auf und spielt häufig als Aushilfe bei Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayrischen Rundfunks, der Staatskapelle Dresden oder den Berliner Philharmonikern.