Philipp Beckert

Philipp Beckert

1st Violin

Philipp Beckert wurde 1967 in Radebeul bei Dresden geboren. Er besuchte die Spezialschule für Musik in Dresden und studierte Violine von 1979 bis 1985 an den Musikhochschulen in Dresden, Leipzig und Berlin. 1986 wurde er Mitglied der Dresdner Philharmonie, 1989 auch stellvertretender Erster Konzertmeister. Er besuchte Meisterkurse bei Ruggiero Ricci und Saschko Gawriloff. Seit 1996 ist er Mitglied des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin in der Gruppe der ersten Violinen. Im gleichen Jahr legte er eine Aufnahme des vierten Streichquartetts von Philip Glass auf CD vor. Philipp Beckert war in Kammerkonzerten des RSB mit Solowerken von Eugène Ysaye oder Niccolò Paganini zu hören und stellte sich 2005 in diesem Rahmen mit Franziska Drechsel, Andreas Willwohl und David Hausdorf als „Elyssée-Quartett“ vor.
Im Jahr 2010 stellte er auf Anregung von Marek Janowski ein hochkarätig besetztes, aus RSB-Musikern bestehendes Ensemble zusammen, um das Oktett in F-Dur von Franz Schubert einzustudieren, bei dem er selbst den Part der ersten Geige übernahm. Das Oktett wurde anlässlich eines Schlüterhofkonzerts in Kombination mit Haydns Streichquartett C-Dur op. 33 aufgeführt. Dem folgte im gleichen Jahr eine CD-Produktion des Schubert-Oktetts, der ein eigens für diesen Anlass komponiertes Oktett für die gleiche Besetzung von Mario Wiegand zur Seite gestellt wurde. Die CD trägt den Titel „Dunkle Lichter“ und wurde vom Hamburger Label „Es-Dur“ mit Deutschlandradio produziert.
Des Weiteren spielte er 2011 mit der israelischen Pianistin Einav Yarden Beethovens „Kreutzersonate“ sowie 2013, ebenfalls mit Einav Yarden, die Violinsonate von César Franck, beides in der Kammermusikreihe des RSB.
2015 übernahm er den Part der ersten Geige beim Streichsextett „Verklärte Nacht“ von Arnold Schönberg, wiederum anlässlich eines Schlüterhofkonzerts.