Karin Kynast

Karin Kynast

1. Violine

Karin Kynast wurde 1966 als einzige Tochter einer Klavierlehrerin und eines Cellisten in Dessau geboren. Im Alter von fünf Jahren begann sie mit der geigerischen Ausbildung, um das häusliche Klaviertrio-Musizieren zu ermöglichen. Ihre Eltern unterstützten und förderten von Beginn an ihre musikalische Ausbildung. Seit 1975 erhielt sie Geigenunterricht in der Kinderklasse der Hochschule für Musik Leipzig, wo sie ab 1983 in der Meisterklasse von Prof. Gustav Schmahl und Prof. Monika Raithel studierte und ihr Studium 1988 erfolgreich abschloss. Seit 1988 ist Karin Kynast Mitglied des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin in der Gruppe der 1. Violinen.

Von Anfang an engagierte sich Karin Kynast ehrenamtlich für die Interessen „ihres“ Orchesters und wurde bereits 1989 im Alter von 22 Jahren in Orchestervorstand gewählt. Die ehrenamtliche Arbeit sieht sie bis heute als eine selbstverständliche Notwendigkeit. Seit 2000 ist sie stellvertretende Vorsitzende des Freunde und Förderer des RSB e.V.

Darüber hinaus ist ihr die Vermittlung von Musik ein wichtiges Anliegen. Seit Ende der 90er-Jahre betreut sie die Gruppe der 1. Violinen der cappella academica, dem Sinfonieorchester an der Humboldt-Universität zu Berlin, mit regelmäßigen Register- und Streicherproben und initiierte eine Patenschaft des Orchesters mit den Freunden und Förderern des RSB. 2006 begann sie mit ihrer Dozententätigkeit bei der Deutschen Streicherphilharmonie, wo sie hochtalentierte Geiger im Alter von 12 bis 19 Jahren in der Kunst des Orchesterspiels unterrichtet. Zudem wirkte sie auch aktiv an Educationprojekten des RSB mit: 2014 mit Holsts „Die Planeten“ und 2016 mit Mussorgskis „Bilder einer Ausstellung“.

Aktuell besucht Karin Kynast eine berufsbegleitende Weiterbildung für Musikvermittlung an der Hochschule der Künste Bremen.